Zechin siegt gegen Elsterwerda II

Verbandsliga (Männer) - 7.Spieltag

Die SG Zechin als amtierender Landesmeister kann es doch noch. Nach einer wochenlangen Durststrecke erkämpfte man sich den zweiten Sieg in der laufenden Verbandsligasaison vor heimischer Kulisse. Es gastierte die Bundesligareserve des ESV Lok Elsterwerda, die mit einem 5:3 nach Mannschaftspunkten bei einem Stand von 3185:3120 Holz geschlagen wurden.

Dabei verlief der Start ins Match eher ungünstig, da beide Zähler verloren gingen und ein Defizit an Gesamtholz zu verbuchen war. Der kurzfristig einberufende Patrick Seidemann (Ersatz SG Zechin IV, 505) gab in seinem ersten Verbandsligaauftritt sein Bestes und bot seinem Gegner Rüdiger Werner (531) Paroli. Oftmals entschieden nur wenige Kegel den Satzgewinn. Trotzdem wanderte dieser Punkt auf das Gästekonto. Währenddessen kam es zum Aufeinandertreffen zwischen Karsten Glatzer (536) und Justin Lorenz (541). Auf den ersten beiden Bahnen agierte der Zechiner solide und verschaffte sich eine 2:0 Führung, jedoch ließ Lorenz nicht locker. Der ESV-Akteur konnte ausgleichen und gewann am Ende das Duell durch das bessere Resultat.

„Eure Einstellung und Moral verdienen Respekt!“, so lauteten die Schlussworte des Gästekapitäns Matthias Born. Er bezog sich damit auf das Geschehen, das sich ab dem zweiten Durchgang ereignete. Sowohl Karsten Trabs (525) als auch Robert Lehmpfuhl (557) zeigten sich kämpferisch und optimistisch, um die Wende der Partie einzuläuten. Beide Zechiner hielten ihre Kontrahenten Hannes Meske (504) und Joachim Richter (504) auf Abstand, so dass zwei Mannschaftspunkte und eine Führung von 43 Holz erspielt wurden.

Im letzten Abschnitt kam dann der große Auftritt von Marco Specht, der nochmal alles in die Waagschale warf. Mit hervorragenden 577 Holz ließ er die Hoffnungen an den so lang erwarteten Sieg höher steigen, da auch sein Gegner Paul Meyer (495) wahrlich an ihm zerbrach. Aber Klaus Ziesche (545) spielte nochmals eine gute Partie und bezwang die Kombination aus Thomas Buchholz / Günter Wolter (485). Trotzdem sollte es den Zechiner Erfolg nicht mehr verhindern

Karsten Glatzer