Bucksche Frauen unterliegen Gubener Lok

Verbandsliga (Frauen) - 6.Spieltag

 

Zum sechsten Spieltag hatten unsere Mädels den Aufsteiger aus Guben vor heimischer Kulisse zu Gast. Mit Respekt begann man das Spiel, hatten die Gubener Damen doch bis dato eine gute Saison gespielt und befanden sich auf dem dritten Tabellenplatz der Verbandsliga Brandenburg.

Den ersten Durchgang begannen für Grün-Gelb Aline Schröter und Angela Wukasch. Aline  haderte an diesem Tag mit den Bahnen und sich selbst, was sich am Ende in einem 4:0 für Ingrid Kappel (490 Holz) führte. Aline fand weder in den Vollen noch in den Räumern einen Bezug zur Bahn und verbuchte somit am Ende leider nur 411 Holz.

Angela erging es leider nicht bedeutend besser, auch sie unterlag bei einem 3:1 und 442 zu 460 Kegeln ihrer Gegenspielerin Kerstin Poschau.

Im Mitteldurchgang versuchten nun Mandy Paßora und Franziska Holling die buckschen Farben wieder ins Spiel zu bringen. Mandy spielte gute 509 Holz, womit sie 3:1 gegen Katja Wotta (454 Holz) gewann. Bei weniger Fehlern im Räumerspiel auf den ersten beiden Bahnen wäre für Mandy sicher noch einiges mehr möglich gewesen, zeigte Sie doch auf den Bahnen 3 und 4 mit 51 und 52 Räumern, was sie kann.

Auch Franziska hatte ihre Gegenspielerin Grit Kappel (482 Holz) gut unter Kontrolle, erspielte gute 494 Holz und ein souveränes 3:1. Tolle Moral zeigte Sie auf Bahn 2, als Sie nach ihrer schlechtesten Bahn die Nerven behielt und somit auf 97 Volle noch 43 Räumer folgen ließ

Mit gutem Mut wurde der letzte Durchgang angegangen. Die buckschen Damen hatten den Tiefschlag aus dem Startdurchgang gut weggesteckt und das Holzdefizit auf überschaubare 30 Holz gesenkt. Maren Handschak und Ramona Friedrich sollten nun das Maximale wieder möglich machen.

Maren spielte alle vier Bahnen konstant, konnte aber nach Punkteteilung auf der ersten Bahn nichts mehr gegen ihre Gegenspielerin Weike Kiehm ausrichten, welche sich mit 3,5:0,5 und 506:491 Holz durchsetzte.

Auch Ramona zeigte nach anfänglichen Schwierigkeiten ein solides Spiel und verbuchte am Ende 502 Holz auf dem Habenkonto. Leider reichte diese ansprechende Leistung zu keinem Zeitpunkt, um ihrer Gegenspielerin Stefanie Rolle gefährlich zu werden. Diese erspielte sich mit hervorragenden 562 Holz und 205(!) Räumern den unangefochtenen Tagesbestwert und sicherte damit und dem klaren 4:0 Sieg den ersten Auswärtssieg der Gubenerinnen in der Verbandsliga Brandenburg ab.

Das Spiel endete also mit einem Endstand von 2849:2954 und 2:6 Punkten für Guben. Auch aufgrund zu vieler Fehlwürfe und daraus resultierend zu wenig Abräumern hatte man Guben in den entscheidenden Momenten nicht gefährlich werden können. Für die Hohenbockaer Damen heißt es nun wieder kämpfen, um den roten Bereich der Tabelle schnellstmöglich wieder zu verlassen. Diese Gelegenheit bietet sich schon am nächsten Spieltag am 3.12., wenn man den KSV Schipkau zu Hause begrüßt. Mit einem Sieg kann man nach Punkten in der Tabelle mit den Schipkauerinnen gleichziehen.

Clemens Potratz