Senftenberg mit Schwung und viel Selbstvertrauen zur Herbstmeisterschaft

Verbandsliga (Männer) - 11.Spieltag

Senftenberg bezwingt Hohenbocka sicher und souverän mit 6:2 Kegel und 3268 Kegel zu 3165 Kegel

Der SV Senftenberg hat es geschafft. Nach dem jederzeit sicheren und souveränen Heimerfolg gegen die Kegler aus Hohenbocka grüßt Senftenberg die Konkurrenz von der Tabellenspitze und feiert gleichzeitig die Herbstmeisterschaft in der Verbandsliga Brandenburg. Am Ende hieß es 6:2 für die Gastgeber, gleichzeitig erkegelten die Senftenberger wiederum einen beachtlichen Gesamtkegelwert von 3268 Kegel zu 3165 Kegel für Hohenbocka. Man kann wieder träumen von dem großen Ziel in Senftenberg.

Gleich im ersten Paar mussten sich Alexander Schuppan (523 Kegel) gegen Clemens Potratz (1 Punkt, 548 Kegel) und Jens Lehmann (1 Punkt, 578 Kegel) gegen Philipp Mulka (536 Kegel) äußerst starker und engagiert vorgetragener Gegenwehr stellen. Nur dem wirklich starken Auftritt des mit großer Spielfreude agierenden Lehmann ist es zu verdanken, dass das Mittelpaar mit Jens Harder (503 Kegel) gegen Martin Grafe (1 Punkt, 512 Kegel) und Ben Ungermann (1 Punkt, 554 kegel) gegen Fabian Paßora (508 Kegel) mit ausgeglichener Bilanz ins Rennen gehen konnte. Auch hier bot der Gast aus Hohenbocka eine wirklich große kämpferische Leistung an und konterte immer wieder geschickt die vehement vorgetragenen Senftenberger Kegelangriffe. Doch Senftenberg behielt den Kopf oben, blieb immer präsent und erschlich sich bei Punktegleichstand einen Kegelvorteil von reichlich 40 Kegel. Das Schlußpaar musste nun die Entscheidung bringen. Steffen Kretzschmar (1 Punkt, 552 Kegel) gegen Thomas Lindow (515 Kegel) und Ingo Lieschke (1 Punkt, 558 Kegel) gegen Denny Wukasch (546 Kegel) begannen stark und hatten nach zwei Bahnen ihre Gegner so im Griff, dass es am Ende nur noch um die Höhe des Senftenberger Heimerfolges ging.

Ein Verschnaufen gibt es aber in der Verbandsliga nicht, schon am kommenden Wochenende beginnt für den SV Senftenberg mit dem richtungsweisenden Auswärtsauftritt beim punktgleichen Rivalen aus Beyern die Rückrunde.

Jens Lehmann