Punktgewinn war drin

9./10.Spieltag 2.Bundesliga

Zweimal ging es für Zweitliganeuling SV90 Fehrbellin II zur Berliner Hämmerlingstraße. Am Samstag war man auf den Bahnen 1-4 bei der Spielgemeinschaft Sparta/KSG Berlin und am Sonntag auf den Bahnen 5-8 bei Union Oberschöneweide zu Gast. Zwar verlor man beide Partien, aber dem ersten Auswärtspunktgewinn war man noch nie so nahe. Trotz Rang elf in der Tabelle ist man in der Rhinstadt zuversichtlich die Klasse zu halten, immerhin haben die 90er bisher bereits sechs Auswärtspartien gespielt. Jetzt hat man sechs Wochen Zeit zu trainieren. Dann hat man die beiden Berliner Clubs in der eigenen Halle zu Gast und könnte mit zwei Dreiern den Abstiegsplatz verlassen.

SpG Sparta/KSG Berlin : SV90 Fehrbellin  5401 : 5267  3:0  53: 25

Nach dem ersten Block lag der Hauptstadtclub mit 37 Holz vorne. Pascal Lötzsch und Detlef Schulze brachten 901 und 899 Holz in die Wertung. Nur zwei Holz weniger hatte 90er Youngster Markus Ringgenberg. Partner Marco Koch musste sich dagegen mit 866 Holz zufrieden geben. Nach Runde zwei erspielten die Heimkegler Sven Heincke und Gerald Fruntke 901 und 909 Holz. Bis zum letzten Wurf hielt 90er Ralf Friedrich mit diesem Duo mit. Am Ende sollten es glatte 900 Holz (Mannschaftsbestwert) werden. Zwei Holz mehr wären gleich zwei Punkte mehr um den Zusatzpunkt gewesen. Ersatzmann Bernd Graf, der erstmals zu Bundesligaehren kam, lag der Wurf nicht. Am Ende hatte er 852 Holz im Spielbericht. Im letzten Block ließ dann der Gastgeber nicht mehr anbrennen. Heiko Schmidt seine 891 Holz und die 900 Holz von Marcus Heincke bedeuteten den Dreier für die Hausherren. Das 90er Duo Norbert Krämer und Michael Nußbaum beendeten den Kampf mit 880 und 872 Hölzer.

Union Oberschöneweide II : SV90 Fehrbellin II   5333: 5296  3:0   50: 28

Am Ende hatte das 90er Sextett 28 kleine Punkte für den Zusatzpunkt erkämpft. 32 Punkte wären der Zusatzpunkt gewesen. Dreimal hatten die Hausherren zwischen 884 und 889 Holz in der Wertung. Das Fehrbelliner Team lag ebenfalls dreimal zwischen 887 und 894 Holz. Bei etwas mehr Holzglück wäre der erste Auswärtspunkt im Heimgepäck gewesen. In Runde eins war Unioner Dominik Ring mit starken 928 Holz Durchgangsbester. Dann folgte mit 887 Holz bereits 90er Marco Koch. Der Berliner Matthias Lähne und 90er Andreas Schubert folgten mit 884 und 877 Hölzer. Damit führten die Köpenicker mit 48 Holz. In Runde zwei stellten die 90er den Holzbesten. Markus Ringgenberg ließ 894 Holz fallen. Dann folgten die beiden Unioner Carsten Sturm (889) und Michael Gerhardt (885). Sieben Holz weniger hatte 90er Ralf Friedrich. Somit war alles um den Zusatzpunkt offen. Mit 909 und dem Tageshöchstwert von 928 Holz sicherten die Berliner Andreas Krüger und Robert Marten im letzten Block ihren Team die Spielpunkte. Die 90er Norbert Krämer und Michael Nußbaum gaben zwar alles, am Ende sollten aber ihre 888 und 872 Holz zum Punktgewinn doch nicht reichen. 

Peter Wolski