Ein knappes Ding zwischen Senftenberg und Arnsdorf

Verbandsliga (Männer) - 13.Spieltag

Senftenberg bezwingt Arnsdorf mit 4,5 zu 3,5 Punkten und 3282 Kegel zu 3255 Kegel

Die Senftenberger Kegler verschafften sich selbst nach der bitteren Auswärtspleite in Beyern einen versöhnlichen Jahresabschluss und gestalteten das letzte Heimspiel des Jahres gegen Arnsdorf unglaublich spannend aber erfolgreich. Der SV Senftenberg bezwingt den SV Arnsdorf mit 4,5 zu 3,5 Punkten und 3282 Kegel zu 3255 Kegel. Die vielen Zuschauer sahen ein Verbandsligaspiel auf hohem Niveau mit traumhaften Wurfserien und vielen Emotionen auf beiden Seiten. Die Gäste starteten einen Tick besser in das Match, ließen im Mittelpaar einige Federn, doch Senftenberg behielt zum Schluss bei starker Gegenwehr den Kopf oben und sicherte den Heimsieg eiskalt ab.

Im Startpaar blieb den beiden Senftenbergern Steffen Kretzschmar (0,5 Punkte, 554 Kegel) gegen Axel Theiss (0,5 Punkte, 554 Kegel) und Alexander Kloß (542 Kegel) gegen Maik Andersson (1 Punkt, 555 Kegel) keine Zeit zum Überlegen oder Taktieren. Arnsdorf war sofort präsent und knallhart am Gegner dran. Nur einen kleinen Hauch im Rückstand musste das Mittelpaar mit Alexander Schuppan (1 Punkt, 545 Kegel) gegen Marcel Zinke (527 Kegel) und Ben Ungermann (1 Punkt, 558 Kegel) aber nun mächtig Gas geben, um die eigenen Farben deutlich in Front zu bringen. Die Entscheidung fiel dann auf den letzten beiden Bahnen mit ganz starkem Spiel der beiden Senftenberger. Beide Punkte und knapp 80 Kegel Vorsprung wanderten auf das Heimkonto. So mussten Ingo Lieschke (552 Kegel) gegen Nico Jurisch (1 Punkt, 568 Kegel) und Jens Lehmann (531 Kegel) gegen Mathias Richter (1 Punkt, 562 Kegel) eigentlich nur noch locker aufspielen und den Heimsieg absichern. Aber Arnsdorf machte wiederum mächtig Druck und die beiden Senftenberger konnten nur anfangs richtig gegenhalten. Spannend wurde dann die letzte Bahn. Hier fingen sich die Hausherren wieder, verloren zwar die Mannschaftspunkte, sicherten aber den Gesamtkegelvorsprung ab.

Somit legten sich die Senftenberger Kegler selbst zwei wichtige Punkte in der eng umkämpften Verbandsliga-Tabelle unter den Tannenbaum und stimmten danach in gemütlicher Runde versöhnliche Töne an. Aber auch hier gibt’s wieder kein Verschaufen, gleich im Januar stehen die nächsten Bewährungsproben an.

Jens Lehmann