Kein Bundesliga-Niveau bringen die Senftenberger in Zerbst auf die Platte

2.Bundesliga Nord/Ost (Männer) - 3.Spieltag

Mit wenig Aggressivität und ohne zählbare Durchschlagskraft endet auch die zweite Auswärtsfahrt der Bundesligakegler des SV Senftenberg in Zerbst. Ohne Mannschaftspunkt 8:0 und mit mächtig Holzrückstand ist man nun Inhaber der roten Laterne. Nachdem Endresultat von 3614 zu 3261 Kegel muss man die Tauglichkeit für die Bundesliga bislang einfach in Frage stellen.

Die Spannung kann man im Nachgang auch mit einem Spielbericht schlecht herbeizaubern.

Die Senftenberger Kegler in Bestbesetzung und gut aufgelegt waren von Kugel 1 an im Hintertreffen und konnten durch alle Spieler hinweg nicht ansatzweise an das Niveau der Gegner anknüpfen. Die Effizienz der Würfe, die Ergiebigkeit der Anspiele und das sichere Abräumen der Bilder. All das geht den Senftenberger Spieler in der ersten Phase nach dem Aufstieg völlig ab. Man hat keine groben Ausfälle zu verzeichnen, hätte eine Liga darunter sicherlich immer Chancen auf Spielerfolge. In der Bundesliga jedoch, nein da reicht das behäbige Spiel einfach nicht aus. Die jungen Zerbster Spieler zeigen den Spielern aus der Seestadt einmal mehr die Grenzen auf.

Was nun!? Nein; ratlos ist man nicht, so Mannschaftskapitän Alexander Schuppan

„Wir wussten, dass der Saisonstart hart für uns wird und alle Gegner auch am besten Tagen von uns unschlagbar waren. Wir wollen uns ab jetzt in den Heimspiele auf uns fokussieren und einfach jeder an seinem Spiel feilschen. Dann kommen die Erfolge von ganz allein.“

Am nächsten Samstag 29.September schon, kommt es nun zum Showdown gegen Sandersdorf. Das wird schon frühzeitig in der Saison ein Spiel ums Überleben.

Ab 14:00 Uhr rollen die ersten Kugeln im Kegelcenter Glück Auf in der Briesker Straße. Alle Unterstützer sind dazu herzlich eingeladen.

Alexander Schuppan