Fehrbellin II holt Punkt in Berlin

9./10.Spieltag 2.Bundesliga

Das Zweitligateam der 90er mussten wieder zweimal in der Bundeshauptstadt antreten. Am Samstag beim Aufsteiger Union Oberschöneweide III und am Sonntag beim Tabellenführer NKC72 Berlin. Beide mal wollte man um den begehrten Zusatzpunkt mitspielen um den Anschluss an die anderen Teams zuhalten. Beide mal ging es sehr eng zu. Bei den Unionern konnte man am Ende Jubel, beim Tabellenführer entschied erst der letzte Wurf zu Gunsten der Gastgeber den Kampf um den Zusatzpunkt.

SG Union Oberschöneweide III : SV90 Fehrbellin II 5358 : 5327 Holz  45: 33  2:1

Runde eins ging mit 31 Holz an die Hausherren. Andre Gräfe erkämpfte mit 907 Holz Höchstholz. Lutz Schulze kam auf 901 Hölzer. Aber auch die 90er hatten mit Youngster Markus Ringgenberg (905) den Besten auf der Bahn. Damit war man im Rennen um den Zusatzpunkt. Günther Speer hatte 872 Holz an der Anzeigetafel. Der Mittelblock ging dann an die Gäste. Norbert Krämer und Ralf Friedrich konnten mit 896 und 886 Holz ihre Gegner Andre´ Lück und André Dolgner, der im Laufe des Spieles durch Uwe Zentgraf ersetzt wurde, dann ebenfalls 31 Hölzer abnehmen. Somit waren beide Teams holzgleich. Somit war sogar der Dreier drin. Aber der Hauptstadtclub behielt die Nerven. Carsten Sturm (904) und Stefan Gortner (895) sorgten noch für einen 31 Holz Sieg. Da Michael Nußbaum und Marco Koch 885 und 883 Holz erzielten, ging der Zusatzpunkt aber Richtung Rhinstadt.

NKC 72 Berlin : SV90 Fehrbellin II  5419 : 5358    47: 31   3:0

Das Spiel beim Tabellenführer begann nach dem Geschmack der 90er. Nach der Startachse lagen die Gäste mit zehn Holz vorne. Wieder war es 90er Markus Ringgenberg der die Gastgeber schockte. Seine 919 Holz konnte keiner mehr überbieten. Aber auch die 901 Holz von Günther Speer konnten sich sehen lassen. Die NKC Startachse Sebastian Rudolphf und Florian Sturm hatte 906 und 904 Holz auf den Spielzettel. Auch nach der Mittelachse lagen die Rhinstädter etwas überraschend weiter vorne. Sieben Holz trennten beide Teams. Auf Gäste Seite kamen Norbert Krämer und Ralf Friedrich auf 884 und 898 Holz. Bei den Hausherren lag Licht und Schatten dicht beisammen. Dirk Wege konnte mit 911 Holz Durchgangsbester werden. Götz Röhl dagegen fand keine Einstellung zur Heimbahn und wurde gegen Norbert Wagner ersetzt. Am Ende hatte das Duo 874 Holz. Im Schlussblock zeigten dann die Hausherren ihr wahres Gesicht. Benjamin Rudolphf und Thomas Pietsch brachten mit 913 und 911 Holz den Sieg nach Hause. Aber der Zusatzpunkt war ja noch offen. Dazu mussten die beiden 90er Michael Nußbaum und Marco Koch über 874 Holz kommen. Marco Koch gelang das mit 883 Holz souverän. Und auch Michael Nußbaum lag bis zur letzten Kugel auf Kurs. Der letzte Wurf musste nur eine Sieben werden. Aber leider blieben vier Hölzer stehen. Somit blieb der Dreier in Berlin. 

Peter Wolski