Titelkampf bleibt weiter offen

19./20.Spieltag Bundesliga

Vor dem letzten Doppelspieltag liegen die 90er wieder auf Rang eins. Zwei Punkte vor Meister Kiel, die in Schwerin und Seedorf jeweils einen Zähler erkämpften. In zwei Wochen haben die Kieler Heimrecht gegen Bergedorf und Hannover. Die Rhinstädter spielen bei den beiden Hauptstadtclubs Hertha BSC und Union. Will man den zweiten Titel nach Fehrbellin holen, muss man vier Punkte holen, vorausgesetzt die Kieler holen auf den Heimbahn jeweils den Dreier. Und auch Rekordmeister Hannover hat noch Titelchancen. Sie müssten aber in Oldenburg und Kiel siegen.   

SV90 Fehrbellin I : SV Blau-Weiß Stavenhagen 5400: 5283  3:0  51:27

Die 90er Startachse Alexander Wolski/Dirk Sperling sorgten im Startblock für eine 68 Holz Führung. Kurios, Alexander gelang mit 908 Holz zum dritten Mal in Folge auf der Heimbahn das gleiche Ergebnis. Dirk sicherte sich mit fünf Holz mehr wieder einmal den Tagesbestwert. Auf Seiten der Gäste konnten Klaus Wehrmann und Sven Wiesener 886 und 874 Holz abräumen. In der Mittelachse zeigte 90er Dietmar Stoof eine sehr gute Leistung. Lohn war die Einstellung der Tagesbestleistung seines Kapitäns. Partner Benjamin Münchow quälte sich über alle vier Bahnen und konnte mit 871 Holz ein Kegel mehr erspielen als Gästespieler Andreas Huth. Da der zweite Stavenhagener Torsten Schwarz mit 890 Holz ein Topergebnis erkämpfte, war der Zusatzpunkt weiter offen. Die 90er Schlussachse Jonathan Jaeger/Sebastian Krause sollte nun dafür Sorgen das der Dreier in der Rhinstadt bleibt. Aber insbesondere Stavenhagens Steffen Ast hatte etwas dagegen. Lange Zeit sorgte er dafür, das der Zusatzpunkt in Richtung Reuther-Stadt war, aber die beiden 90er ließen sich nicht abschütteln. Trotz der Mannschaftsbestleitung von 897 Gästenholz, blieben alle drei Punkte beim Favoriten. Sebastian Krause lag am Ende noch zehn Holz über den Bestwert des Gästekeglers und auch Jonathan Jaeger seine Schnapszahl von „888“ sollten für den 50. Dreier in Folge reichen, da der zweite Stavenhagener Klaus-Dieter Zaluski nur 866 Holz im Protokoll hatte.

SV90 Fehrbellin I : KV Hansa Stralsund 5362: 5209  3:0  56:22

Für 90er Alexander Wolski gab es bereits vor dem ersten Wurf Grund zur Freude. Seit 14 Jahren spielen die 90er in der Bundesliga.

Es war gegen Stralsund das insgesamt 306. Spiel. Der Rhinstädter trug an diesem Tag zum 300. Mal das 90er Trikot und konnte als Erinnerung ein Präsent entgegennehmen.

Es sollte ein Arbeitssieg für das Fehrbelliner Sextett werden. Alexander Wolski (891) und Dirk Sperling (906) brachte die 90er Farben mit 63 Holz sicher in Führung. Für Kegler von der Ostsee kamen Andreas Kammann und Manfred Dill auf 860 und 874 Hölzer. Auch der Mittelblock ging erwartungsgemäß an die Hausherren. Dietmar Stoof erspielte mit 897 Holz Durchgangsbestwert. Benjamin Münchow folgte mit 881 Hölzer. Da die Stralsunder Udo Arndt und Joachim Rasch den Wettkampf mit 854 beziehungsweise 878 Holz beendeten, lagen alle vier 90er vorne. Somit war für die Stralsunder sogar die Höchststrafe drin. Das es nicht dazu kam, konnten die Gäste Torsten Hochmann verdanken, der mit 883 Holz zwei Holz über das Ergebnis von Benjamin Münchow lag. Partner Christian Ziems beendete den Wettkampf mit 860 Holz. Auf Gastgeberseite konnte Jonathan Jaeger mit 898 Holz das zweibeste Tagesergebnis erspielen. Sebastian Krause hatte neun Holz weniger auf dem Wettkampfzettel.

Peter Wolski