Pokalfinale der Frauen und Männer

Kreis Elbe-Elster

 Titel gehen nach Uebigau und Hohenleipisch

Auf den bestens präparierten Bahnen in Bad Liebenwerda kam es im Frauenfinale für die Teams aus Uebigau und Falkenberg zum erstmaligen Duell mit der neuformierten Mannschaft des VfB Herzberg. Und die Kreisstädterinnen gaben eine richtig gute Figur ab, da hatten die etablierten Teams mächtig zu kämpfen. Nach den ersten Spielerinnen sah es noch so aus, als ob Herzberg Lehrgeld zahlen würde, aber im Laufe des Spiels steigerten sie sich und sorgten dafür, das vor den letzten Spielerinnen keine Entscheidung gefallen war. Uebigau hatte sich bis dahin durch Marie-Louise Engelmann (494), Yvonne Riogk (510) und Ines Kuring (509) einen kleinen Vorsprung erarbeitet, dem Herzberg mit Marina Gensicke (452), Doreen Wiesner (500) und Svenja Scheller (505) und Falkenberg  (Daniela Böhme (485), Emily Schmidt (487) und Celine Menzel (474) ständig hinterher liefen. So war es Laura Müller-Deck vorbehalten, mit soliden 495 Kegeln den ersten Pokalsieg für Uebigau einzufahren. Das mit den Herzbergerinnen auch in der nächsten Saison zu rechnen ist bewies Ann-Christin Krüger, die mit 491 Kegeln ihrem Team den Silberrang vor Falkenberg (Silke Hofmann 481) sicherte.

Endstand:
1.SV Lok Uebigau    2008
2.VfB Herzberg        1948
3.ESV Lok Falkenberg  1927

Bei den Männern traten drei Teams an, um dem Hohenleipischen SV Lok die Titelverteidigung so schwer wie möglich zu machen. Der Titelverteidiger machte aber gleich deutlich, das er den Pokal verteidigen wollte. Mit Frank Döbel (532) setzten sie gleich eine Duftmarke, da konnte nur Herzberg (Christian Gebauer 522) vorläufig Paroli bieten. Uebigau (Kevin Dege 485) und Zeischa (Mario Langer 424) mussten da doch schon deutlich abreissen lassen. Auch im zweiten Durchgang kein anderes Bild, Hohenleipisch (Steffen Wohmann 506) und Herzberg (Ralf Gebauer (529) dominierten das Feld und Uebigau (Dietmar Dunkel 501) und Zeischa (Ralf Kunath 511) hielten zwar gut mit, aber den beiden Führenden näher kamen sie nicht wirklich. Der dritte Durchgang brachte dann eine gewisse Vorentscheidung, denn brachte Andre Becker für den HSV mit 539 eine ordentlich was auf die Bahn, da musste Kevin Andreas mit 502 Kegeln für Herzberg schon ein wenig abreissen lassen. Bei den beiden anderen das gewohnte Bild, Thomas Böhme (484) und Sebastian Beyer ( 521) spielten solide Ergebnisse, an der Reihenfolge änderte sich aber nichts. im letzten Durchgang machte dann Frank Eisermann mit 534 Kegeln für den HSV den Sack endgültig zu, jetzt wurde es aber im Kampf um Platz 2 noch einmal spannend. Während Jürgen Wolf (492) für Herzberg verbissen um jedes Holz kämpfte, brachte Thomas Altmann mit dem Tagesbestwert von 553 Kegeln die Uebigauer immer näher heran, gefährden konnte er den VfB aber nicht mehr. Aber auch Zeischa mit Andreas Bielagk (535) konnte noch einmal ein Top Ergebnis beisteuern, es reichte aber trotzdem nur zum undankbaren vierten Platz.

Endstand:
1 Hohenleipischer SV Lok   2111
2. VfB Herzberg                    2045
3. SV Lok Uebigau                2023
4. SV Zeischa                         1991

Thomas Altmann

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