SV90 I trotz guter Leistungen ohne Punkte weiter Tabellenführer

Bundesliga 7./8.Spieltag

Trotz zweier guter Auswärtsleistungen musste der SV90 I die Heimreise aus Berlin ohne Punkte antreten. Beide Tage fehlten nur drei Hölzer zum angestrebten Zusatzpunktgewinn. Zwei Spieltage vor Vorrundenschluss bleibt man mit den punktgleichen Unionern Tabellenführer und hat die Meisterrunde gebucht. Entscheidend wird am letzten Spieltag sein, wer beide Teams begleiten wird. Erst dann wird man sehen, wieviel Zähler jedes Team für das Saisonfinale mit nimmt.  

SV90 II fünf wichtige Zähler für den Klassenerhalt erkämpft

Fünf Zähler konnte der SV90 Fehrbellin II an diesem Doppelspieltag auf der Heimbahn erkämpfen. Das Saisonziel Klassenerhalt ist man damit wieder ein Schritt dichter gekommen.

Union Oberschöneweide I : SV90 Fehrbellin I 5537 : 5509  3:0   47:31

Nach dem Einspielen begannen die 90er mit Sebastian Krause und Dirk Sperling. Gegner waren André Franke und Pascal Lötsch. 17 Holz trennten beide Teams nach dem ersten Block. Pascal Lötzsch seine 931 Holz sollten Durchgangsbestwert werden, Andre´Franke folgte mit zwei Holz weniger. Aber das 90er Duo Sebastian Krause/ Dirk Sperling blieben mit 925 und 918 Holz an die Berliner dran. Nun musste der Mittelblock mit Dietmar Stoof und Jonathan Jaeger versuchen die Unioner Markus Ringgenberg und Mike Cassube zu schlagen, damit der Kampf um den Zusatzpunkt hoffen blieb. Bis zur Hälfte lag das Quartett fast gleichauf. Nach der Mittelachse waren die Spielpunkte Richtung Union, aber der Zusatzpunkt war immer noch für die 90er drin. Jonathan Jaeger seine 923 Holz sollten Durchgangsbestwert sein. Danach folgten Markus Ringgenberg und Mike Cassube im Gleichschritt mit 906 Holz. Dietmar Stoof brachte 895 Holz in die Wertung. Der letzte Durchgang wurde dann ein Kegelkrimi. Erst der letzte Wurf entschied, in welche Richtung der Zusatzpunkt ging. Am Ende fehlte dem 90er Team ganze drei Holz. Alle vier Kegler zeigten starke Leistungen. Frank Lüer wurde mit 936 Holz Tagesbester. Andre´ Krause folgte mit 929 Holz. 90er Benjamin Münchow erspielt mit 926 Holz das beste Ergebnis der Gäste, Holzgleichheit wären der Punkt gewesen. Daniel Neumann fehlten am Ende sieben Holz für die 929 Holz.   

NKC/Iduna Berlin I : SV90 Fehrbellin I  5473: 5445   3:0   48: 30

Wieder war der Zusatzpunkt erst mit den letzten Würfen vergeben. Alle 12 Spieler lagen gerade einmal 22 Holz auseinander. Nach Runde eins lagen die Rhinstädter mit vier Holz vorne. Dirk Sperling konnte mit 916 Holz bester Holzsammler der Gäste werden. Jonathan Jaeger folgte mit 906 Holz. Auf das gleiche Ergebnis kam Matthias Mohr. Sein Partner Sebastian Rudolphf hatte sechs Holz mehr im Spielprotokoll. Auch der Mittelblock war sehr ausgeglichen. Dirk Wege und Jörg Glödde erspielten 909 und 908 Holz. Da gleiche Ergebnis hatte Sebastian Krause an der Anzeigetafel zu stehen. Alexander Wolski folgte mit 903 Hölzer. Somit trennten beide Teams vor den letzten Block nur zwei Hölzer. Im Schlussblock zeigten dann Benjamin Rudolphf und Matthias Scheel Topleistungen. Mit 925 Holz, Tagesbestwert, und 913 Holz erkämpften sie die zwei besten Einzelergebnisse der Heimkegler. Benjamin Münchow (905) und Dietmar Stoof (907) ihre Holzzahlen reichten am Ende nicht zum Punktgewinn.

SV90 Fehrbellin II : NKC/Iduna Berlin II 5168: 5042     3:0   50: 28

Erstmals spielte der Neuling in der Rhinstadt. Auf Berliner Seite gingen André Gräfe und Lutz Schulze als erste Berliner auf die Bahn. Die Hausherren spielten mit Ralf Friedrich und Tim Ladenthin. Am Ende hatten die Hausherren 40 Holz mehr auf der Habenseite. Tim Ladenthin (864) und Ralf Friedrich (867) mussten aber Altmeister Lutz Schulze (869) vorbeiziehen lassen. Der zweite Gastspieler André Gräfe musste sich dagegen mit 822 Holz begnügen. In der Mittelachse spielte dann Norbert Krämer und Bernd Graf für die Zweite. Ihre Gegenspieler waren Andreas Krüger und Andreas Lenz. Alle vier hatte ihre Mühe mit der Bahn. Nach der Hälfte des Spieles konnten sich beide Rhinstädter absetzen. Bernd Graf hatte trotz Fehlwurf mit 863 Holz Durchgangsbestwert erspielt. Norbert Krämer hatte zwei Holz weniger an der Anzeigetafel zu stehen. Die Gastspieler Andreas Krüger und Andreas Lenz kamen auf 850 und 843 Holz. Somit war der Dreier so gut wie sicher bei den Hausherren. Im Schlussblock spielten dann Michael Nußbaum und Marco Koch für das 90er Sextett. Auf der Gegenseite kegelten Carsten und Florian Sturm. Der Durchgang war nur Formsache. Marco Koch und Michael Nußbaum hatten 863 und 850 Holz erkämpft. Die Berliner kamen 841 und 817 Holz. 

SV90 Fehrbellin II : SpG Spandau 51443: 5096   2:1  40:38

Am Sonntag gab der Tabellenführer Spandau zu Gast. Nach den ersten 120 Würfen brachten Ralf Friedrich und Andreas Schubert die jeweils 859 Holz erspielten die Hausherren mit zehn Holz in Führung. Durchgangsbester wurde aber Steffen Kuttig mit 865 Holz. Sein Partner Stefan Pietsch ließ 843 Holz fallen. Auch die Fehrbelliner Mittelachse Günther Speer (854) und Jürgen Rothe (859) lagen nach Wettkampf mit zwei Holz vor den Randberlinern. Aber wieder kam der Holzbeste aus Spandau. Thorsten Krohn erhöhte den Gästebestwert auf 866 Holz und Daniel Steinke brachte 850 Holz in die Wertung. Damit hatte der Spitzenreiter beste Aussichten den Zusatzpunkt zu gewinnen und auch die Spielpunkte waren noch nicht vergeben. Im letzten Durchgang gab es dann Licht und Schatten auf beide Seiten. 90er Michael Nußbaum brachte seine Farben mit der Tagesbestleistung von 870 Holz auf die Siegerstraße. Aber der Randberliner Sebastian Kurzer seine 863 Holz bedeuteten, das der Zusatzpunkt nach Spandau ging. 90er Marco Koch musste sich dagegen mit 842 Holz zufriedengeben. Da weder Oliver Peitz noch ein Wechsler Axel Ruppert (809) keine Einstellung zur Bahn fanden, gab es noch einen klaren 47 Holz Vorsprung.

Peter Wolski