SV90 I Sieger in der Vorrunde, nun geht es um die Medaillen

Bundesliga 9./10.Spieltag

SV90 II erstmals mit Dreier im Kreisderby
Mit zwei Siegen, zu Hause gegen die SpG NKC/Iduna Berlin und den zweiten Auswärtsdreier inklusive Mannschaftsbahnrekord in Stavenhagen beendeten die 90er in der 1.Bundesliga die Vorrunde als Staffelerster und ziehen somit in die Meisterrunde ein. Bereits in zwei Wochen folgt in der Prignitz gegen Seedorf das Brandenburg Derby, Sonntag ist man dann in Oldenburg zu Gast.
Nachdem das zweite 90er Team am Samstag beim Auswärtsspiel bei der Zweiten der SpG NKC 72/Iduna Berlin ohne Punkte nach Hause fahren musste, blieben dann beim dritten Kreisderby gegen den BBC91 Neuruppin erstmals alle drei Punkte in der Rhinstadt. Als Bonus sind die Fehrbelliner  weiter auf der Heimbahn in dieser Spielserie ungeschlagen.

SV90 Fehrbellin : NKC/Iduna Berlin   5387: 5200    3:0     55: 23

Bereits nach Runde eins führte das 90er Team gegen den Hauptstadtclub mit satten 102 Hölzer. Dirk Sperling zeigte wieder einmal seine Extraklasse und holte sich mit 923 Holz die 12 Einzelwertungspunkte. Partner Jonathan Jaeger hielt lange Zeit dagegen und verfehlte die magische 900 Holzmarke nur um vier Hölzer. Die Berliner Startachse Sebastian Rudolphf und Mathias Mohr kamen auf 845 und 872 Holz. Auch im Mittelblock lagen beide 90er vorne. Dietmar Stoof und Daniel Neumann hatten 904 beziehungsweise 880 Holz an der Anzeigetafel zustehen. Die Hauptstädter Dirk Wege und Matthias Scheel brachten 857 und 871 Holz in die Wertung. Somit wuchs der Vorsprung auf 158 Holz an. Da alle vier Rhinstädter vorne lagen, war jetzt sogar die Höchststrafe für die Gäste drin. Aber Jörg Glöde (878/Mannschaftsbestwert) und Benjamin Rudolphf (877) konnten das gerade noch verhindern, da sie das Ergebnis von 90er Benjamin Münchow (875) knapp überboten. Besser machte es sein Partner Sebastian Krause der mit 909 Holz das zweitbeste Tagesergebnis erspielte.

Blau-Weiß Stavenhagen : SV90 Fehrbellin 5390: 5408    0:3  39:39

Die Rhinstädter nahmen auch das letzte Spiel der Vorrunde ernst, obwohl es für beide Mannschaften eigentlich um nichts mehr ging. Fehrbellin war in der Meisterrunde, die Mecklenburger in der Abstiegsrunde. Somit fiel das Spiel aus der Wertung. Gleich im Startblock konnte der Staffelerste 35 Holz mehr erkämpfen. Dirk Sperling schockte alle mit 919 Holz. 12 Einzelwertungspunkte waren der Lohn. Ebenfalls Partner Daniel Neumann lag mit sehr guten 896 Holz vor den Heimkeglern Sven Wiesner (893) und Klaus-Dieter Zaluski (887). Nach dem Mittelblock trennten beide Teams beide 14 Holz. Für die Gäste kamen Dietmar Stoof und Benjamin Münchow auf 899 und 886 Holz. Für das Heimteam Klaus Wermann und Torsten Schwarz auf 909 und 897 Holz. In letzten Block konnten Sebastian Krause mit einem starken Schlussspurt von insgesamt 917 Holz und Partner Jonathan Jaeger mit 891 Holz den Dreier nach Fehrbellin bringen. Insgesamt 18 Holz trennten beide Teams. Schlusskegler für die Kegler aus der Reuterstadt waren Steffen Ast (900) und Andreas Huth (904).

NKC/Iduna Berlin II : SV90 Fehrbellin II      5356: 5293  3:0     50: 28

Obwohl der Dreier in der Hauptstadt blieb zeigte das Fehrbelliner Team eine gute Auswärtsleistung. Nach der Startachse blieb man bis auf 20 Holz an die Köpenicker dran. Günther Speer und Marco Koch hatten 887 und 880 Holz im Spielprotokoll. Bei der Heimmannschaft ließen Andre´Gräfe und Lutz Schulze 884 und 903 Holz (Höchstholz) fallen. In der Mittelachse lieferten sich besonders Stefan Gortner und 90er Ralf Friedrich einen spannenden Kampf. Am Ende hatte der Berliner mit 898 ein Holz mehr als der Rhinstädter, der damit Mannschaftsbester werden sollte. Auch das zweite Duell ging an die Berliner. Florian Sturm gewann gegen 90er Bernd Graf das Spiel mit 882: 872. Somit trennten beide Teams vor der Schlussachse 53 Hölzer. Andreas Krüger (893) und Carsten Sturm (896) brachten dann den Dreier nach Hause. Für Fehrbellin beendeten Michael Nußbaum und Tim Ladenthin das Spiel mit 884 und 873 Holz.

SV90 Fehrbellin II : BBC91 Neuruppin  5218 : 5142  3:0    53: 25

Gleich in Runde eins fielen auf beiden Seiten die meisten Hölzer. Andreas Schubert spielte alle vier Bahnen konstant durch und sollte mit der Schnapszahl von 888 Hölzer bester Holzsammler des Derbys werden. Auf Seiten der Kreisstädter erkegelte Thomas Gabrysch mit 866 Holz die meisten Kegel. Ihrer Mitspieler Günther Speer und Nico Heinzgen ließen 869 und 856 Holz fallen. Damit hatte das Heimteam 35 Holz mehr im Spielbericht. Auch der 90er Mittelblock gewann sein Durchgang. Ralf Friedrich wurde mit 871 Holz Durchgangsbester. Michael Nußbaum hatte zwei Holz weniger an der Anzeigetafel zu stehen. Für den BBC91 kamen Torsten Neumann, er hatte seinen 50.Bundesligaeinsatz, und Axel Fischer auf 861 und 848 Holz. Somit war der Dreier fast schon in der Rhinstadt. 90er Tim Ladenthin konnte mit 865 Holz dann endgültig die Punkte sichern. Nur zwei Hölzer dahinter lag BBCer Axel Wolter, der damit knapp den Neuruppiner Bestwert verfehlte. Und auch Norbert Krämer ,der ab 16.Wurf von Marco Koch ersetzt wurde, gewannen ihr Duell gegen Jens Zilm mit 858: 848 Holz.

Peter Wolski