Trotz Saisonbestleistung erste Heimniederlage gegen Schwerin

2.Bundesliga 11./12.Spieltag

Kegelkrimi gegen SV Binde- ein Holz entscheidet für den SV90 II

Der SV90 II konnte trotz Saisonbestleistung Erstligaabsteiger Schwerin auf der Heimbahn nicht besiegen. Die Mecklenburger spielten ein Mannschaftsergebnis was auch in Liga eins in dieser Saison Bestwert gewesen wäre. Am Sonntag folgte dann gegen Binde ein wahrer Kegelkrimi. Erst der letzte Wurf entschied über Sieg und Niederlage. Eine „Sechs“ des letzten Wurfes der Gäste brachten die Hausherren noch mit einem Holz Vorsprung auf die Siegerstraße. Zwei Spieltage vor Saisonende haben die Zweitligakegler ihr Saisonziel Klassenerhalt damit erreicht. Die letzten beiden Partien in Stralsund und Greifswald haben somit nur noch statistischen Wert.      

SV90 Fehrbellin II- KC Einheit Schwerin 5232: 5317   0:3   27: 51

Der Erstligaabsteiger zeigte gleich in der Startachse das ihnen die Bahnen an der Luchstraße liegen. Anschieber Matthias Starkloff sollte mit 909 Holz bester Holzsammler werden. Sein Partner Nico Bunde kam dagegen nur auf 855 Holz. Da das 90er Duo Günther Speer/ Andreas Schubert 877 und 872 Holz erspielten lagen die Gäste mit 15 Holz vorne. Auch die Mittelachse lief nach dem Geschmack der Mecklenburger. Steffen Mathia (882) und Rainer Dahlmann (899) bauten die Führung gegen die Zweite des SV90 auf 48 Holz aus. Hier kamen Marco Koch und Tim Ladenthin auf 882 und 866 Hölzer. Auch der dritte Durchgang ging an die Gäste. Holger Trojahn und Michael Heerkloß gingen mit 890 und 882 Holz von der Bahn. Auf Seiten der Hausherren hatten Norbert Krämer und Michael Nußbaum 853 und 882 Holz erkegelt.

SV90 Fehrbellin II – SV Binde 5221: 5220   2:1   41:31

Auch bei der Zweiten änderte man die Sonntagsstartachse. Tim Ladenthin und Andreas Schubert kämpften gegen die Binder Richard Albrecht/Burkhard Thiede. Diesmal lief es für die Hausherren besser, obwohl die Binder das beste Ergebnis (Richard Albrecht/896) erspielten. Knapp dahinter folgte 90er Andreas Schubert mit 894 (Mannschaftsbestwert). Tim Ladenthin ließ gute 881 Holz fallen. Da der zweite Binder Burkhard Thiede auf 855 Holz kam, gingen die Rhinstädter mit 26 Hölzer in Führung. In Runde zwei wollten nun Ralf Friedrich und Marco Koch die Führung ausbauen. Leider lief es nicht wie gewünscht. Ralf Friedrich kam auf 860 Holz. Marco Koch auf magere 845 Holz. Somit wechselte die Führung mit elf Holz an die Kegler aus Sachsen-Anhalt. Hier erspielten Jochen Albrecht und Ludwig Albrecht 868 und 872 Holz. Nun wollten Günther Speer und Michael Nußbaum die drohende Niederlage noch verhindern. Holz für Holz holten sie auf und setzten somit ihre Gegenspieler unter Druck. Am Ende sollte es eine Punktlandung werden. Mit 871 (Michael Nußbaum) und 870 Holz (Günther Speer) hatte man in der Endabrechnung das Spiel noch mit einem Holz gegen die Binder Alf Schirnikau (860) und Stefan Dombrowski (869) gedreht.   

Peter Wolski