Falkenberger Lokkegler gewinnen Ortsderby gegen den Tabellenführer Beyern

Landesklasse Männer Staffel 2 - .Spieltag

ESV Lok Falkenberg 1. gegen SV Frieden Beyern 2.  6:2 (3087 Kegel: 3042 Kegel)

Die Falkenberger gewannen das Derby in der vollen „Hütte“ mit 6:2 MP und bleiben somit weiterhin zu Hause ungeschlagen.

Eine große Aktie an diesen Sieg hatten die lautstarken Falkenberger Damenmannschaften und die zahlreichen heimischen Zuschauer, die unsere Jungs immer wieder nach vorn gepeitscht hatten.

Die Startspieler beider Mannschaften fingen sehr nervös an, sodass sich bis zum 3. Satz die Partie sehr ausgeglichen gestaltete. Erst im letzten Satz, konnten die Falkenberger mit Max Schmidt (546 Kegel, Tagesbester, 2 SP, 1 MP) und Luca Hofmann /Jörg Opitz (514 Kegel, 2 SP, 1 MP) sich gegen die stark spielenden Rico Buchwald (530 Kegel, 2 SP) und Ingo Dauven (504 Kegel, 2 SP) knapp durchsetzen und ihre Mannschaftspunkte einfahren.

Im Mitteldurchgang drehte die „Lok“ mit Christian Lehmann (538 Kegel, 3 SP, 1MP) und Kai Bäckta (522 Kegel, 3 SP, 1 MP) dann so richtig auf. Nach ihren jeweiligen gewonnenen 1. Satz wurde die Führung auf 75 Gesamtkegel weiter ausgebaut.

Obwohl beide Falkenberger einen Satz gegen ihre Gegner, Stefan Blüher (505 Kegel, 1SP) und Justin Adrian Müller (471 Kegel, 1SP) abgaben, war es am Ende von beiden eine dominant geführte Partie.

Aus Sicht des Gegners war klar, dass ihre beiden letzten Spieler nicht nur die Mannschaftspunkte holen, sondern auch die Differenz von 110 Kegel wegmachen müssten, um am Ende wenigstens ein Unentschieden zu erlangen. Für die Falkenberger René Schulze (490 Kegel, 1 SP) und Dieter Schunack (477 Kegel, 0,5 SP)würde eine durchschnittliche Leistung ausreichend sein, um den Sieg abzusichern. Doch beide hatten einen rabenschwarzen Abend erwischt und mussten schweren Herzens zusehen, wie Satz für Satz verloren ging und ihre Gegner Martin Richter (518 Kegel, 3 SP, 1 MP) und Eric Buchwald (514 Kegel, 3,5 SP, 1 MP) bis vor dem letzten Satz nur noch mit 9 Kegel hinter die Hausherren lagen. Um den Sieg nicht doch noch aus der Hand zu geben, mussten die Lok Fans noch mal ihre Jungs so richtig „einheizen“, was sie auch taten. Auf beiden Seiten hielt es keiner mehr auf dem Stuhl. René und Dieter fanden zum richtigen Zeitpunkt wieder zu ihrer gewohnten Stärke. So waren es am Ende die letzten besseren Räumer, die den Falkenbergern den Sieg retteten. 

Mit diesem umjubelnden Sieg rücken die Falkenberger bis auf einen Punkt an den Tabellenführer heran.

Dieter Bäckta