SV "grün-gelb" 1923 Hohenbocka vs. SG Zechin - Erneute Enttäuschung

Verbandsliga (Männer) - 16.Spieltag

"Der Phönix fliegt weiter!", so die Abschlussworte von Hohenbockas Kapitän Thomas Lindow, dessen Team einen ungefährdeten 7:1 Heimerfolg bei einem Stand von 3270:3079 Holz gegen die SG Zechin einfuhr. Bezogen auf die Siegesserie von nunmehr sechs Spielen am Stück, ließ der Gastgeber seine verkorkste Hinrunde völlig hinter sich und rehabilitierte sich wie der Phönix aus der Asche. Für die SG Zechin war es jetzt die zweite herbe Klatsche der laufenden Saison, die in Höhe des Entstands und in Höhe der Gesamtholzzahl schon an Deklassierung grenzt.

Den einzigen Punkt der Greens sicherte sich Karsten Trabs mit sehr guten 556 Holz, den er im Mitteldurchgang gegen Steffen Wukasch (522) bei 3:1 Satzpunkten ergatterte. Herausragend seine letzte Bahn mit 155 Holz. Der Rest des Teams glänzte mit kollektivem Massenversagen und gab dem Gastgeber schon fast keine Anreize, sich großartig anzustrengen und um die Zähler zu kämpfen. Als Ersatz sprang Günter Wolter (477) von der SG Zechin III ein, dessen Aushilfe dankend angenommen wurde, aber sein Ergebnis für den Tagesbesten Philipp Mulka (568) "gefundenes Fressen" darstellte. Indes erwischte auch Kapitän Robert Lehmpfuhl (466) einen katastrophalen Tag, den man nicht weiter mit Worten beschreiben musste. Für Fabian Paßora (557) war der Punktgewinn vergleichbar mit einem entspannten Sonntagsspaziergang durch den Buksche Wald. Ebenfalls klar im Hintertreffen war Marco Specht (515), der gegen Thomas Lindow (558) nur eine Bahn gewann. Schlussendlich holten auch Daniel Schneider (536) und Karsten Glatzer (529) keine Zähler, obwohl sie es zumindest auf die Reihe brachten, an ihren Kontrahenten Mario Paulick (536) sowie Arne Herzog (529) keine Holz abzugeben. Dennoch sahen sie sich nicht im Stande, wenigstens zwei Satzpunkte zu ergattern. Vielmehr brillierten sie mit mageren Vollen, die einen Start ins Abräumen erschwerten. Schaut man sich dann noch die insgesamt erspielten Fehlwürfe als Team an, ist es besser, wenn man schnell einen Haken hinter die Partie setzt. Daher gilt es den Blick auf nächste Woche zu richten, um im Spiel gegen ESV Lok Elsterwerda II mit Wiedergutmachung und mit Sicherung des Klassenerhalts zu überzeugen.

Karsten Glatzer

 

Mit dem 6. Sieg in Folge setzt sich die Bucksche I. energisch, im Punktspiel gegen die SG Zechin I. mit einem Gesamtergebnis von 3270:3079 und einem Endstand von 7:1 Punkten, durch.

Zum 16. Spieltag wurde die SG Zechin I. in Hohenbocka begrüßt.

Im Vorfeld des 16. Spieltages verglichen die Zechiner Gäste die Bucksche Siegesserie mit der Redewendung, dass Bucke wieder „wie Phönix aus der Asche“ präsent ist in der VL.  Zechin ist mit der Zielsetzung angetreten, die Bucksche Siegesserie zu beenden und Bucke sagte sich  - aber nicht mit uns!
Von Anfang an präsentierte sich Bucke in einer Top Form, unterstützt durch zahlreiche Zuschauer. Was sich bewährt hat, soll man fortsetzen und so begann mit einem konstanten Spiel Mario Paulick 536 / 3 und holte den Punkt für Bucke gegen Daniel Schneider  536 / 1.  Mit einer super Leistung präsentierte sich erneut Philipp Mulka 568 /1 (Tagesbestleistung) und machte sich damit selbst das schönste Geschenk zu seinem 30. Geburtstag. Sein Gegenspieler Günter Wolter (E) 477 hatte da auf keiner Bahn eine Chance.

Mit diesem  Auftakt setzte Bucke ein erstes Zeichen für den angestrebten Erfolg.

Sein Bestes wollte auch Steffen Wukasch 522 / 1 geben aber gegen Karsten Trabs 556 / 3 war da diesmal nichts zu machen. Selbstbewusst und mit einem starken Ergebnis auf der letzten Bahn spielte auch Arne Herzog (U 18) 529 / 3 und freute sich riesig, dass es ihm gelang sich auf 3 Bahnen gegen Karsten Glatzer 529 / 1 erfolgreich durchzusetzen.

Das Bucksche Team hatte mit 3:1 Punkten und 57 Kegel Vorsprung, wieder gute Karten für die bevorstehende Schlussrunde mit Thomas Lindow und Fabian Paßora.

Genauso spannend wie bisher sollte es auch im Finale weiter gehen.

Zusätzlich angespornt durch die Zuschauer, ließen mit einer Klasseleistung sowohl Thomas Lindow 558 / 4 gegen Marco Specht 515 und Fabian Paßora 557 / 4 gegen Robert Lehmpfuhl 466 nichts mehr anbrennen und der 6. Bucksche Sieg in Folge war perfekt.

Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung, einem super Endergebnis von 3270:3079 sowie mit 7:1 Punkten gelingt es den Zechiner Gästen nicht, die  Bucksche Siegesserie zu beenden.

„Phönix“ setzt also seinen Höhenflug fort und das Bucksche Team, freut sich nun auf das letzte Heimspiel in dieser Serie und damit auf das Amtsderby mit dem SV Arnsdorf am kommenden WE.

Bernhard Neumann