4.Spieltag Landesvereinsmeisterschaften AK U14

KFV MOL mänlich rettet 10 Kegel über die Ziellinie – Spiel geprägt durch Bahndefekt

Am Sonntag, den 12.03.2017 fand in Arnsdorf (OSL) das Finale der LVM U18 statt. Bereits vor dem Spiel waren beide Mannschaften des KSKV Elbe-Elster für die Deutschen Meisterschaften qualifiziert.

Aus Personalmangel konnte die Mannschaft des KFV Märkisch-Oderland leider nur mit drei Spielerinnen antreten. Pia Hein erspielte sich dabei auf ihrer Heimbahn ein Ergebnis von 433 Kegel. Charleen Glasse kam auf 486 Kegel und Frieda Bittelmann setzte mit einem „inoffiziellen“ Bahnrekord von 533 Kegeln ein Ausrufezeichen. Insgesamt wurde der KFV MOL mit 4 Punkten und 6802 Kegeln Zweiter.

Besser machten es die Mädchen vom KSKV Elbe-Elster, welche mit 1997 Kegeln den ersten Platz belegten. Hierbei spielten alle, ebenso die Ersatzspielerin Marie-Sophie Zurawski, welche als Blindstarterin spielte über 480 Kegel. Erstmals durfte auch Spkd. Sara Kleinert (485 Kegel) für EE von Anfang an an den Start gehen. Am besten spielten in dieser Mannschaft Ann-Christin Krüger (502 Kegel) und Roxanne Runzer (518 Kegel). Somit hatte der KSKV Elbe-Elster am Ende 8 Punkte, mit 7968 Kegeln einen Schnitt pro Spiel von 1992 Kegeln und mit der Aussicht auf die DJM viel Grund zum Jubeln.

Schnittbeste Spielerin aller vier Turniere wurde Frieda Bittelmann mit 2101 Kegeln (Schnitt 525,3 Kegel) und spielte gleichzeitig das beste Ergebnis des Jahres mit 564 Kegeln. Zweitplatzierte wurde in dieser Kategorie Jasmin Mohr mit 2008 (Schnitt 502) Kegeln und Dritte wurde mit einem Spiel weniger aber gleichem Schnitt (502 Kegel, 1506 Kegel insgesamt) Laura Müller-Deck.

Während der ersten Kugeln zeichnete sich ein Bahndefekt ab, welcher auch nach längerer Bearbeitung nicht zu beheben war. Da auf dieser Bahn kein reguläres Spielen mehr möglich gewesen wäre, wurde für alle folgenden Spieler und Spielerinnen der Durchschnitt bereits gespielter Ergebnisse auf dieser Bahn gewertet. Die Wertung von Bahnrekorden ist daher als „inoffiziell“ zu betrachten. Ebenso war durch diese Regelung ein sportlich fairer Wettkampf nur bedingt möglich. „Normalerweise hätten wir vier Bahnen lang die Zeit gehabt, unsere 81 Kegel aufzuholen. Jetzt fehlen uns zwei Mal dreißig Kugeln die Chance aufzuholen.“ So Kreisjugendwart des KFV OSL Daniel Schneider.

Denn die U18 männlich des KFV OSL lag mit zwei Punkten und 80 Kegeln hinter dem zweiten, und damit hinter dem sich für die Deutschen Meisterschaften qualifizierenden Platz zurück. Die Rechenkunst während des Wettkampfes wurde daher wieder Übermaßen strapaziert. Es lag wieder einmal im letzten Spiel eine spürbare Spannung in der Luft. Das was den Kegelsport ausmacht. Wofür es sich lohnt, seine Zeit für Autofahrten und Stunden ohne Sonnenlicht zu verwenden. Am Ende sollte es für die Mannschaft jedoch nicht reichen. Mit einem ansehnlichen Ergebnis von 2056 Kegeln erreichte man den ersten Platz des Turnieres in Arnsdorf. Bester Spieler war Philip Kosmalla mit 545 Kegeln. In der Gesamtwertung belegte die Mannschaft mit Sieben Punkten und 8073 Kegeln den dritten Platz.

Zehn für den KFV Märkisch-Oderland glückliche Kegel retteten die Jungs aus dem „hohen Norden“ Vorsprung nach vier Spielen und gewannen so die Silbermedaille und ein Ticket nach Ludwigshafen Oggersheim. In Arnsdorf wurde vom KFV MOL der Dritte Platz belegt. Insgesamt erspielte man sich ein Ergebnis von 1986 Kegeln. Bester Spieler war hierbei Rudi Titze mit 513 Kegeln. In der Gesamtwertung hatte man 8073 Kegel und Sieben Punkte.

Landesvereinsmeister und Goldmedaillengewinner wurde trotz eines zweiten Platzes in Arnsdorf der KSKV Elbe-Elster. Fabian Zurawski schnappte seinem Teamkollegen Jan Opitz auch dieses Mal mit 518 zu 517 Kegeln den Mannschaftsbestwert weg. Am Ende des Wettkampfes standen 1993 Kegel an der Anzeigentafel. Vor allem das Spiel im Abräumen liegt den EE-Spielern sehr gut. Ganze 10 Punkte aus den vier Turnieren und 8264 Kegel (2066 Kegel im Schnitt) waren Grund genug für die Platzierung ganz oben auf dem Treppchen.

Schnittbester Spieler wurde Maik Darge (MOL) mit 1651 (Schnitt 550,3) Kegeln. Auch bei den jungen Herren spielte der erste der Schnittliste das beste Ergebnis. Gleich am Saisonbeginn legte Maik in Groß Kölzig eine 580 auf die Bahn. Ein Spiel mehr und insgesamt 2149 Kegel (Schnitt 537,3 Kegel) erreichte Fabian Zurawski vom KSKV EE. Dritter in dieser Wertung wurde Christian Waschfeld (EE) mit 1571 und einem Schnitt von 523,7 Kegeln.

Insgesamt zehn Spielerinnen und Spieler gehören laut der Statistik zum „harten Kern“ und haben alle Spiele durchgespielt. Für diese Treue danken wir recht herzlich. Wir bedanken uns ebenso beim Schiedsrichter Günther Böttger, dem Ausrichter, SV Arnsdorf und bei allen Betreuern, Fans und Trainern, welche nicht nur an diesem Wettkampftag vor Ort gewesen sind. Danke auch noch einmal an die Aktiven, welche wieder großen und kleinen Kegelsport – und die Begeisterung dafür gezeigt haben.

Die abschließende Siegerehrung wurde von Landesjugendfachwart Classic Andreas Meyer, Kreisjugendwart des KFV OSL Daniel Schneider und SV Arnsdorf-Vertreter Uwe Mückel durchgeführt. Die „Märkische Heide“ rundete den Urkunden-, Pokal- und Medaillenreigen ab.

Wir wünschen allen Vertretern des Landesverbandes Brandenburg die nötige Energie und Moral für eine erfolgreiche und erlebnisreiche DJM in Ludwigshafen Oggersheim am Samstag, den 03. Juni 2017. Wir wünschen allen Aktiven, welche nach dieser Saison die U18 verlassen – und das sind fast die Hälfte der Teilnehmer/innen an den LVM – weiterhin viel Spaß und Erfolg beim Kegeln! Vergesst nie wo ihr hergekommen seid, wer euch zu dem gemacht hat, wer ihr seid und vielleicht hat ja der eine oder andere Interesse, sich ebenso für die Jugendarbeit einzusetzen.

Gut Holz!
Daniel Schneider

Alle Einzelergebnisse in der Übersicht

Sieger und Platzierte der LVM U18 (v.l.n.r.): KFV MOL, KSKV EE, KFV OSL