Veronique Lanzke ist Nationalspielerin und fährt zur WM

Der Brandenburger Classic-Kegelsport ist in der Elite der deutschen Kegler im DKBC endgültig angekommen. Veronique Lanzke vom ESV Lok Elsterwerda hat es mit beständig hochklassigen Leistungen auf Klub- und Bundesebene geschafft, nicht nur Nationalspielerin zu werden, sondern sich auch für die XII. U18-Weltmeisterschaften vom 14. - 19. Mai in Dettenheim (Deutschland) zu qualifizieren. Die Berufung in den abschließenden Kader für die WM erhielt Veronique am vergangenen Wochenende. Ausschlaggebend war sicherlich ihr fantastisches Ergebnis beim Länderspiel in Tschechien mit 581 Kegel (persönliche Bestleistung).

Nun heißt es, in der unmittelbaren Wettkampfvorbereitung die noch verbleibenden Tage bis zur WM effektiv zu nutzen, um dann Mitte Mai mit Höchstform um Titel und Medaillen für Deutschland zu kämpfen und zu kegeln. Die kontinuierliche Jugend- und Nachwuchsarbeit im Brandenburger Classic-Kegelsport hatte schon vor Jahresfrist mit Ben Ungermann in der männlichen Jugend ein Ausrufezeichen gesetzt. Aber Veronique Lanzke krönt diese Entwicklung und mausert sich somit zu einem echten Sympathie- und Hoffnungsträger für alle Kinder- und Jugendlichen in den Klubs und Leistungsstützpunkten.

Also Vero - Gut Holz und viel Glück ! Wir alle drücken Dir ganz fest die Daumen.

Jens Lehmann

 

Lausitzerin in WM Aufgebot

Erstmalig seit über 20 Jahren schaffte es eine Brandenburgerin in der Altersklasse U18 in das Aufgebot der Nationalmannschaft im Classic-Kegeln.

Véronique Lanzke vom ESV Lok Elsterwerda hat es nach mehreren Kreis-und Landesmeistertiteln nun auch mit guten Leistungen bei den Vorbereitungsspielen der Nationalkader gegen Kroatien und Tschechien geschafft, sich in das WM Aufgebot zu spielen.

Schon als 10 jährige hielt sie beim SV Senftenberg die Kugel in der Hand und bekam dort eine hervorragende Grundausbildung in Ihrem Sport. In der U14 schon zeigte sich das Potenzial so dass sie schon in dieser Altersklasse im Auswahlkader des SKVB eingesetzt wurde um an Spielen auf Bundesebene teilzunehmen. Mit 15 wurde sie beim KSV Borussia 55 Welzow schon als eine der jüngsten in der Bundesliga 100 eingesetzt und ihr Training bei den Frauen intensiviert. Als sie dann mit 16 den Landesmeistertitel errang, wurde sie von den Damen der 2. Bundesliga 120 vom ESV Elsterwerda angesprochen und ab diesem Zeitpunkt war sie Stammspielerin dieser erfolgreichen Mannschaft. Weiterhin trainierte sie zusätzlich noch am Landesstützpunkt Elsterwerda und in den Bundesstützpunkten Auma und Wolfen um mit den Stützpunkttrainern und den Bundestrainern ihre Leistungen noch zu steigern. Dies blieb nicht lange Unbemerkt bei den Bundesverantwortlichen. Nach dem sie bei der letzten WM vor 2 Jahren noch im Beobachtungkader war schaffte sie durch kontinuierliche gute Leistungen nun den Sprung in den Nationalkader und ist seit dem Länderspiel am 08.04.2017 gegen Kroatien auch Nationalspielerin. Den endgültigen Platz in der WM Mannschaft für Dettenheim 2017 sicherte sie sich mit einer neuen persönlichen Bestleistung im Spiel gegen Tschechien am 22.04. 2017. Also drücken wir Ihr die Daumen und wünschen Ihr bestmögliche Ergebnisse bei der U18 WM im Mai 2017 in Dettenheim.

Steffen Lanzke
Stützpunkttrainer Classic im SKVB

Persönliche Anmerkung (Steffen Lanzke):

Vor diesem Hintergrund sollten die Jugendverantwortlichen des SKVB noch einmal nachdenken, ob es sinnvoll ist, gerade wo in den letzten 4-5 Jahren endlich Erfolge auf Länder und Bundesebene bis hin zu Nationalkadern bzw. -Spielern, sämtliche Jugendförderungen, wie zum Beispiel die Sonderspielgenehmigungen oder das Bundesligastartrecht für Bundesliga Spieler/innen im U18 Bereich, wieder abzuschaffen. Dies sind Maßnahmen welche den SKVB nichts Kosten aber besonders starken Spielern und Spielerinnen die Möglichkeit geben besser und intensiver zu trainieren oder nicht unbedingt bei den Kreismeisterschaften anderen Spielern/innen welche schwächer sind die Lust zu nehmen daran teilzunehmen, da sowieso die Plätze schon klar sind. Ich zweifele auch daran, daas dadurch Spieler in die Bundesligamannschaften wechseln wollen, um besser zu werden, wenn sie dadurch nicht mehr in ihrem Heimatverein spielen dürfen.