Arnsdorf behält weiße Weste im Derby gegen Senftenberg

Verbandsliga (Männer) - 2.Spieltag

SV Arnsdorf gegen SV Senftenberg 5:3 (3261:3216)

Das mit Spannung erwartete Derby gegen den SV Senftenberg ist Geschichte. In einem umkämpften Spiel, das den zahlreich anwesenden Fans beider Teams gute Unterhaltung bot, behielten die Sportkegler des SV Arnsdorf die Oberhand.

Im ersten Durchgang begann Maik Andersson und Toni Hertwig für unsere rot-weißen Farben. Unser Maik bekam es mit Jugendspieler Alexander Kloß zu tun. Alex setzte sich nach gutem Spiel mit 3:1 durch. Unser Maik fand, gerade im Spiel in die Vollen, nicht die notwendige Genauigkeit und musste sich mit 520 zu 533 geschlagen geben. Mannschaftsleiter Toni Hertwig wollte sich für seinen dürftigen Auftritt in Zechin revanchieren und dies tat er mit starken Wurfserien. Am Ende setzte sich Toni gegen Jens Lehmann ungefährdet mit 3:1 und 571 zu 531 durch.

Unser Mittelpaar ging also mit einem kleinen Holzplus ins Rennen. In einem Kopf an Kopf Rennen behielt Axel Theiss gegen Ben Ungermann das Zepter in der Hand und holte verdient den wichtigen Mannschaftspunkt mit 3:1 und 541 zu 524. Matthias Pfeiffer bekam es mit Mario Peßolat zu tun. Der Senftenberger begann bärenstark und konnte nach 60 Wurf ein 2:0 verbuchen und holte 34 Holz raus. Matthias gab sich aber nicht auf und erkämpfte sich ein 2:2. Am Ende erzielte „Pfiffi“ 541 und Mario 560.

Ein spannender Schlussakt war nun zu erwarten. Wir schickten Nico Jurisch gegen Jens Harder und Mathias Richter gegen Alexander Schuppan ins Rennen. Unser Mathias fand nach absolvierter Nachtschicht leider nicht so recht in sein Spiel. Er unterlag Alexander mit 1:3 und erzielte 514 zu 545. Zum Glück gab es noch Nico und er zeigte allen Zuschauern was unseren Sport ausmacht. Seinem starken Spiel in die Vollen, folgte ein zielstrebiges Räumerspiel. Er belohnnte sich mit dem Team- und Tagesbestwert von 574 und holte den wichtigen Mannschaftspunkt mit 3:1 gegen 523 gespielt von Jens Harder.

Nach diesem tollen Auftakt, auf unserer Heimbahn, geht die Reise nächsten Samstag zum SV Frieden Beyern. Die Gastgeber sind, wie Senftenberg, Absteiger aus der 2. Bundesliga. Das Spiel beginnt 10 Uhr und wir erwarten wieder ein enges Rennen, um die Tabellenpunkte.

Toni Hertwig

 

Spannendes Spiel mit großem Unterhaltungswert für die vielen Zuschauer

Arnsdorf gewinnt auf Heimbahnen gegen den SV Senftenberg 5:3, 3261 Kegel zu 3216 Kegel

Gleich der zweite Spieltag in der Verbandsliga Brandenburg brachte das Lausitz-Derby zwischen Arnsdorf und Senftenberg. Beide Teams waren mit einem Sieg gestartet und wollten diese gute Ausgangsposition weiter ausbauen. Doch das gelang nur den Hausherren. Arnsdorf bestimmte das Match von Beginn an, lag schnell in Führung und gab den, wenn auch kleinen, Vorteil nie wieder ab. Senftenberg erreichte nur phasenweise Gleichwertigkeit, konnte die Gastgeber aber wirklich nie unter Druck setzen und zu eigenen Fehlern zwingen. Arnsdorf bezwingt Senftenberg mit 5:3 Punkten und 3261 Kegel zu 3216 Kegel.

Im Startpaar erwischten Maik Andersson (520 Kegel) gegen Alexander Kloß (1 Punkt, 533 Kegel) und Toni Hertwig (1 Punkt, 571 Kegel) gegen Jens Lehmann (531 Kegel) gleich auf der ersten Bahn einen Bombenstart. Die beiden Senftenberger kämpften sich zwar wieder heran, aber mehr als knappe Gleichwertigkeit erlangten sie nicht. So gingen Axel Theiss (1 Punkt, 541 Kegel) gegen Ben Ungermann (524 Kegel) und Mathias Pfeiffer (541 Kegel) gegen Mario Peßolat (1 Punkt, 560 Kegel) mit einem 1:1 unentschieden ins Rennen. Mario zeigte, dass die Bahnen in Arnsdorf auch durch Gästespieler sehr gut zu bespielen sind und holte mit wahren Traumwürfen seinen Punkt. Aber auch hier war für die Senftenberger Farben nicht mehr als Gleichstand drin. Mit 2:2 Punkten und einem Rückstand von 25 Kegel gingen Mathias Richter (514 Kegel) gegen Alexander Schuppan (1 Punkt, 545 Kegel) und Nico Jurisch (1 Punkt, 574 Kegel) gegen Jens Harder (523 Kegel) ins Rennen. Die große Zahl von Nico entschied in der Gesamtkegelaufrechnung dann das Spiel. Senftenberg konnte zwar nochmals einen Punkt erkämpfen, lag aber zum Schluss mit 45 Kegel hinten und vergab so einen durchaus möglichen Auswärtssieg. Die Arnsdorfer Kegler jubelten über einen gelungenen Heimauftakt.

Jens Lehmann