Überragende Mannschaftsleistung brachte deutlichen Sieg in Finsterwalde

Landesklasse Männer Staffel 2 - 4.Spieltag

SK Finsterwalde 1. – ESV Lok Falkenberg 1.  1:7 MP (2669 Kegel:2993 Kegel)

Zwei Tage nach dem Pokaltriumph gegen Gräfendorf mussten die Falkenberger auf dem schweren Geläuf nach Finsterwalde zum fälligem 4. Spieltag antreten.
Die Euphorie zum Siegeswillen war groß, dafür sorgte auch die kleine Gruppe der mitgereisten Fans.
Die lautstarke Unterstützung verhalf den Falkenberg Sechser am Ende der Partie gegen Finsterwalde die weiße Weste zu behaupten. Auch ein neuer Mannschaftsbahnrekord war drin - fehlten am Ende doch nur 8 Kegel.

Das Starterpaar der Falkenberger mit Kai Bäckta (487 Kegel) und den U18 Spieler Maximilian Senkel (502 Kegel, 4 SP, 1 MP) zeigten auf diesen schwer zu spielenden Bahnen gute Leistungen. Obwohl Kai Bäckta gegen Reiner Neitsch (507 Kegel, 4 SP, 1 MP) sein Spiel nicht gewinnen konnte, nutzte Maximilian die schwäche seines Gegners Klaus-Peter Heinze (422 Kegel) aus.
Mit 1:1 MP und einen 60 Kegel Vorsprung ging es mit René Schulze (477 Kegel, 3 SP, 1 MP) und Dieter Schunack (489 Kegel, 3 SP, 1MP) in den zweiten Durchgang. Beide fingen sehr konzentriert an und gewannen jeweils ihren 1. Satz gegen Oliver Dommaschk (465 Kegel, 1 SP) und Andreas Kalz (461 Kegel, 1 SP). Trotz einer kleinen zwischenzeitlichen Schwäche von René Schulze im 2. Satz gerieten die Falkenberger nie in Bedrängnis. Am Ende holten beide ihren Mannschaftspunkt und vergrößerten ihren Vorsprung auf 100 Kegel. Somit war vor dem finalen Durchgang eine kleine Vorentscheidung zum Sieg mit zwischenzeitlichem Stand von 5:1 MP gefallen. Trotz des klaren Vorsprungs wollten die Falkenberger Schlussspieler Luca Hofmann U18 Spieler (526 Kegel, Tagesbester, 4 SP, 1 MP) und Max Schmidt (512 Kegel, 4 SP, 1 MP) nicht klein beigeben und an die guten Leistungen ihrer Mannschaftskollegen anknüpfen, was ihnen am Ende auch durch die großartige Unterstützung der mitgereisten Fans gelang. Die Gastgeber selbst hatten mit Peter Schulze (435 Kegel) und Gerold Homagk (379) nicht einen Hauch einer Chance, um das Blatt noch zu wenden.
Somit bewahren die Falkenberger als Tabellenführer auch nach dem vierten Spieltag ihre weiße Weste.

Dieter Bäckta