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  • TSV Chemie Premnitz steigt in die 2. Bundesliga auf!

    TSV Chemie Premnitz steigt in die 2. Bundesliga auf!

    Am 13. und 14. Juni 2026 wurden in Fürstenwalde die Aufstiegsspiele zur 2. Bundesliga der Damen ausgetragen. Das Land Brandenburg wurde dabei durch die Mannschaft des TSV Chemie Premnitz vertreten. Nach insgesamt neun absolvierten Partien sicherte sich das Premnitzer Team den ersten Platz und steigt damit gemeinsam mit dem zweit- und drittplatzierten Verein in die 2. Bundesliga auf.

    Turniermodus und Spielverlauf

    Der Modus sah insgesamt neun Durchgänge vor, die auf zwei Tage aufgeteilt wurden: Sechs Spiele fanden am Samstag statt, drei weitere folgten am Sonntag. Für die Endwertung wurden die erzielten Pins aller Begegnungen addiert. Die drei Mannschaften mit der höchsten Gesamtpinzahl qualifizierten sich für den Aufstieg.

    Die Mannschaft des TSV Chemie Premnitz erzielte im Turnierverlauf folgende Pinergebnisse:

    • Spiel 1: 624 Pins
    • Spiel 2: 729 Pins
    • Spiel 3: 812 Pins
    • Spiel 4: 762 Pins
    • Spiel 5: 648 Pins
    • Spiel 6: 732 Pins
    • Spiel 7: 709 Pins
    • Spiel 8: 770 Pins
    • Spiel 9: 659 Pins

    Gesamtergebnis: 6.445 Pins

    Mit dieser Leistung belegte Premnitz nach den neun Durchgängen den ersten Platz im Gesamtklassement.

    Die drei Aufsteiger in die 2. Bundesliga:

    1. TSV Chemie Premnitz: 6.445 Pins
    2. 2. BC Weilimdorf: 6.442 Pins
    3. Eintracht Käfertal: 6.054 Pins

    Einzelstatistiken der Premnitzer Spielerinnen

    Zum Gesamtergebnis des TSV Chemie Premnitz trugen die Spielerinnen mit folgenden Leistungsdaten bei:

    • Katharina Hoffmann
      • Spiele: 8
      • Gesamtpins: 1.504
      • Schnitt: 188,00 Pins
    • Sandra Krüger
      • Spiele: 8
      • Gesamtpins: 1.461
      • Schnitt: 182,62 Pins
    • Pauline Krause
      • Spiele: 7
      • Gesamtpins: 1.299
      • Schnitt: 185,57 Pins
    • Lara Lorenz
      • Spiele: 7
      • Gesamtpins: 1.183
      • Schnitt: 169,00 Pins
    • Vivien Schmidt
      • Spiele: 3
      • Gesamtpins: 525
      • Schnitt: 175,00 Pins
    • Lina Schreiber
      • Spiele: 2
      • Gesamtpins: 284
      • Schnitt: 142,00 Pins

    Der Landesverband gratuliert den Damen des TSV Chemie Premnitz zum Aufstieg und wünscht viel Erfolg für die kommende Saison in der 2. Bundesliga.

  • Gold und Bronze für Brandenburg in Ludwigshafen

    Gold und Bronze für Brandenburg in Ludwigshafen

    Vom 31.05. bis 07.06.2026 fanden im Felix Bowling in Ludwigshafen die Deutschen Meisterschaften der Seniorinnen, Senioren und Versehrten statt. Die Brandenburger Auswahl kehrte mit einer Gold- und einer Bronzemedaille sowie mehreren Platzierungen unter den Top 20 zurück.

    Seniorinnen A

    In der Altersklasse der Seniorinnen A trat Madeleine Aulenbach an. Sie erzielte in 12 Spielen 1905 Pins, was einem Durchschnitt von 158,75 Pins entspricht. Mit dieser Leistung beendete sie das Turnier auf dem 23. Platz.

    Seniorinnen B

    Zwei Brandenburgerinnen gingen bei den Seniorinnen B an den Start. Sabine Kulske erreichte mit 1860 Pins in 12 Spielen (Schnitt 155,00) den 21. Platz. Ramona Lövesz beendete den Wettbewerb mit 1760 Pins (Schnitt 146,67) auf dem 28. Rang.

    Senioren A

    Enrico Kriz erspielte bei den Senioren A über 12 Spiele insgesamt 2335 Pins. Mit einem Turnierschnitt von 194,58 Pins sicherte er sich den 19. Platz. Michael Kühne-Sickert folgte auf Rang 24, nachdem er über dieselbe Distanz 2267 Pins (Schnitt 188,92) erzielen konnte.

    Senioren B

    Thomas Witt zeigte bei den Senioren B eine konstante Leistung und belegte mit 2298 Pins in 12 Spielen (Schnitt 191,50) einen guten 14. Platz. Knapp dahinter folgte Robert Seelenbinder, der mit 2223 Pins und einem Schnitt von 185,25 die Meisterschaft auf dem 18. Rang abschloss.

    Senioren C

    Das größte Brandenburger Aufgebot gab es bei den Senioren C mit vier Startern. Joachim Scheeffer zeigte ein starkes Turnier und belegte mit 2293 Pins (Schnitt 191,08) den hervorragenden 6. Platz. Er befand sich lange Zeit auf Halbfinalkurs, verpasste diesen jedoch durch ein Ergebnis von 159 Pins im letzten Spiel. Der mehrmalige Deutsche Meister Jürgen Preuß fand über das gesamte Turnier nicht zu seiner gewohnten Form und beendete die Meisterschaft mit 2165 Pins (Schnitt 180,42) auf Platz 12. Auf den Rängen 19 und 20 folgten Jörg Rudolph mit 2092 Pins (Schnitt 174,33) und Harald Wilke mit 2082 Pins (Schnitt 173,50).

    Versehrte Damen

    In dieser Kategorie belegte Petra Schutty mit 1836 Pins (Schnitt 153,00) den 14. Platz. Martina Helm erreichte ebenfalls in dieser Klasse mit 1677 Pins (Schnitt 139,75) den 19. Rang.

    Versehrte Herren

    Äußerst erfolgreich verlief das Turnier für Nico Skuldzus. Als amtierender Deutscher Vizemeister untermauerte er seine Ambitionen bereits in der Vorrunde, die er mit 2618 Pins (Schnitt 218,17) als Erstplatzierter abschloss. Im Halbfinale traf er im „Best of 3“-Modus auf Maurice Jobst (Nordrhein-Westfalen). Nach einem 248:203-Sieg im ersten Spiel und einer 213:232-Niederlage im zweiten, behielt Skuldzus im Entscheidungsspiel mit 227:207 die Oberhand und zog ins Finale ein.

    Dort wartete der Gehörlosen-Weltmeister Matt Forsyth (Niedersachsen). Skuldzus legte erneut vor und gewann das erste Spiel mit 245:199. Das zweite Spiel entwickelte sich zu einem hochdramatischen Krimi. Forsyth geriet unter Zugzwang und benötigte im zehnten Feld einen Spare. Nach einer stehengebliebenen 7 (2/5/8) verpasste der Weltmeister jedoch den Räumer. Damit ging das Spiel denkbar knapp mit 234:232 an den jubelnden Brandenburger, der sich nach dem Silbererfolg im Vorjahr nun die Goldmedaille und den Titel des Deutschen Meisters der Versehrten 2026 sicherte.

    Ebenfalls in dieser Kategorie trat Sportkamerad Reinhard Plath an. Er erzielte mit insgesamt 2044 Pins einen Turnierschnitt von 170,33 Pins und schloss den Wettbewerb auf einem guten 16. Platz ab.

    Versehrte Herren II

    Einen weiteren Medaillenerfolg feierte Harry Conrad. In der Vorrunde erspielte er sich 1933 Pins (Schnitt 161,08) und zog als Drittplatzierter in die Finalrunde ein. Im Halbfinale musste er sich dem Titelverteidiger Bodo Präkel aus Mecklenburg-Vorpommern trotz großem Kampf geschlagen geben (144:214, 182:151, 148:157). Am Ende freute sich Conrad über den Gewinn der Bronzemedaille.

    Trio-Wettbewerbe

    In den Team-Wettbewerben belegten die Brandenburger Trios folgende Platzierungen:

    • Seniorinnen A: Platz 23 für das Trio Lorenz / Aulenbach / Krüger.
    • Seniorinnen B/C: Platz 18 für die Formation Dächsel / Lövesz / Schutty.
    • Senioren A: Platz 21 (Leschke / Kriz / Fritze) und Platz 23 (Körner / Seelenbinder / Witt).
    • Senioren B: Platz 23 für das Team Ramin / Präger / Schmidt R.
    • Senioren C: Platz 9 für das Trio Stiebitz / Rudolph / Klepping sowie Platz 10 für das Quartett/Trio Günther / Scheeffer / Lövesz / Wojcichowski.
  • Cindy Sommer und Nicklas Fritze sichern sich die Titel

    Cindy Sommer und Nicklas Fritze sichern sich die Titel

    Landeseinzelmeisterschaft im Bowling: Titel für Sommer und Fritze in Wildau

    Am 10. Mai 2026 wurde die Landeseinzelmeisterschaft der Damen und Herren im A10 Bowling Wildau entschieden. Aufgrund eines technischen Abbruchs am ursprünglichen Termin (3. Mai) wurden die Zwischenrunde und das Finale zusammengelegt. Ein besonderer Dank gilt dem Team des A10 Bowling, das kurzfristig einsprang, um den Wettbewerb nach den Qualifikationsrunden im BowlPlay Berlin Tegel zu ermöglichen.

    Damen: Schöneicher Trio an der Spitze

    Bei den Damen dominierten die Spielerinnen der B1 Bowler Schöneiche das Geschehen. Cindy Sommer verteidigte ihre Spitzenposition aus der Qualifikation bis zum Ende des Round Robins. Caroline Lingk schob sich mit einer starken Zwischenrunde auf den zweiten Platz vor, während Anke von Treskow den Dreifacherfolg für Schöneiche perfekt machte.

    Endergebnis Damen:

    PlatzNameVereinPins (Ges.)Schnitt
    1.Cindy SommerB1 Bowler 2.892190,13
    2.Caroline LingkB1 Bowler 2.761181,40
    3.Anke von TreskowB1 Bowler 2.675175,67

    Herren: Spannendes Finale mit Führungswechsel

    Im Wettbewerb der Herren blieb es bis zum letzten Frame spannend. Nico Skuldzus (JBF 2000) führte das Feld über weite Strecken an, musste sich im Round Robin jedoch der Konkurrenz beugen. Nicklas Fritze vom BC Strike 99 Eisenhüttenstadt gelang eine bemerkenswerte Aufholjagd: Mit einer Serie von hohen Spielen im Finale (darunter 279 Pins) sicherte er sich mit nur fünf Pins Vorsprung den Landestitel vor Sandro Brandt, der damit die „TripleCrown“ im Landesverband (Einzel, Doppel und Mixed) denkbar knapp verpasste.

    Endergebnis Herren:

    PlatzNameVereinPins (Ges.)Schnitt
    1.Nicklas FritzeBC Strike 99 3.528202,82
    2.Sandro BrandtTSV Chemie 3.523203,71
    3.Nico SkuldzusJBF 20003.515203,24
  • Saisonfinale Brandenburg: Der 6. Spieltag der Landesligen im A10 Center Wildau

    Saisonfinale Brandenburg: Der 6. Spieltag der Landesligen im A10 Center Wildau

    Am 16. März 2026 war das A10 Bowling Wildau der zentrale Schauplatz für die Entscheidung in der Brandenburger Bowling-Landesliga. Parallel kämpften die Damen- und Herrenteams an diesem 6. Spieltag um die letzten Punkte der Saison 2025/2026. Während bei den Damen die Meisterschaftsentscheidung im Fokus stand, lieferten sich die Herren packende Duelle um die endgültigen Platzierungen im Zehnerfeld.

    1. Landesliga Damen: Premnitz jubelt, Schöneiche mit Tagessieg

    In der Damen-Landesliga sicherte sich am Finaltag der B1 Bowler Schöneiche II den Tagessieg. Mit vier Siegen aus fünf Spielen (8 Spielpunkte) und der tageshöchsten Pinzahl von 3.504 Pins (Schnitt: 175,20) sammelten sie insgesamt 14 Tagespunkte.
    Dicht dahinter folgte der A10 BC Wildau I auf seinen Heimbahnen mit ebenfalls vier Siegen, musste sich jedoch aufgrund der etwas niedrigeren Pinzahl (3.375 Pins) mit 13 Tagespunkten begnügen. Die Tabellenführerinnen vom TSV Chemie Premnitz I verbuchten am letzten Spieltag drei Siege und 10 Tagespunkte, womit sie ihre Spitzenposition erfolgreich verteidigten.

    Herausragende Einzelleistungen

    In der Einzelwertung des Finaltages ragten zwei Spielerinnen besonders heraus:
    Cindy Wludarczyk (B1 Bowler Schöneiche II) war die erfolgreichste Akteurin des Tages. Über ihre fünf Spiele erzielte sie einen hervorragenden Schnitt von 198,20 Pins und setzte mit 223 Pins im letzten Spiel einen glanzvollen Schlusspunkt.
    Sandra Krüger (TSV Chemie Premnitz I) zeigte eine fast ebenso starke Leistung und kam über fünf Spiele auf einen Schnitt von 197,20 Pins. Besonders beeindruckend war ihr Start mit Serien von 223 und 222 Pins.

    Tabellenverschiebungen

    An der Tabellenspitze gab es keine Überraschungen mehr: Der TSV Chemie Premnitz I schließt die Saison souverän als Erstplatzierter ab. Im Tabellenkeller sicherte sich der BSRK 1883 Brandenburg I durch eine solide Pinzahl wichtige Bonuspunkte und hielt damit den SV Motor Wildau I auf Distanz. Brandenburg beendet die Saison somit auf Platz 4, während die Wildauerinnen trotz dreier Tagessiege auf Platz 5 verblieben. Das Schlusslicht bildet die zweite Mannschaft des A10 BC Wildau.

    1. Landesliga Herren: Premnitz III dominiert den Finaltag

    Bei den Herren wurde der letzte Spieltag maßgeblich vom TSV Chemie Premnitz III geprägt. Die Mannschaft blieb in allen sechs Begegnungen ungeschlagen und sicherte sich mit 12 Spielpunkten sowie 9 Bonuspunkten (insgesamt 21 Tagespunkte) den souveränen Tagessieg. Mit einer Gesamtpinzahl von 4.790 Pins (Schnitt: 199,58) unterstrichen sie ihre Klasse.
    Dicht gefolgt wurde die Premnitzer Auswahl von den B1 Bowler Schöneiche I. Trotz zweier Niederlagen erzielten sie mit 4.854 Pins die höchste Mannschaftsleistung des Tages (Schnitt: 202,25). Dies bescherte ihnen die maximalen 10 Bonuspunkte und insgesamt 20 Tagespunkte. Am unteren Ende des Spieltags blieben die BSG Pneumant Fürstenwalde I und die StrikeMARKer BBV I ohne Siegpunkte aus den direkten Duellen.

    Herausragende Einzelleistungen

    In der Einzelwertung des Finaltages gab es bemerkenswerte Ergebnisse:
    Daniel Dobozi (TSV Chemie Premnitz III) lieferte die statistisch stärkste Vorstellung ab: Über seine fünf absolvierten Spiele erzielte er mit einem Schnitt von 220,80 Pins den höchsten Durchschnittswert des Tages.
    Nico Skuldzus (JB Frankfurt/Oder 2000 I) zeigte über die volle Distanz von sechs Spielen eine sehr konstante Leistung und kam auf einen starken Schnitt von 211,67 Pins.
    Das absolute Highlight des Tages setzte Thomas Groß (B1 Bowler Schöneiche I), dem im zweiten Spiel eine fast perfekte Serie von 296 Pins gelang.

    Tabellenverschiebungen

    An der Spitze blieb das Tableau stabil, doch am Ende des Feldes kam es zu einer entscheidenden Verschiebung. Der A10 BC Wildau I konnte an seinem Heimspieltag nur zwei Siege verbuchen und rutschte mit insgesamt 33 Saisonpunkten auf den 10. und damit letzten Tabellenplatz ab. Davon profitierten die StrikeMARKer BBV I, die mit 35 Gesamtpunkten auf Platz 9 vorrückten und die „rote Laterne“ am letzten Spieltag abgeben konnten.