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  • Nominierung der Damen- und Herrenmannschaften für die Deutschen Meisterschaften der Ländermannschaften

    Nominierung der Damen- und Herrenmannschaften für die Deutschen Meisterschaften der Ländermannschaften

    Der Sportkegler- und Bowlingverband Brandenburg (SKVB) hat seine Auswahlteams für die Deutschen Meisterschaften der Ländermannschaften nominiert. Bei diesem traditionsreichen Wettbewerb vertreten die besten Spielerinnen und Spieler der Landesverbände ihre Farben im Baker-System und kämpfen um den Titel des Deutschen Mannschaftsmeisters.  

    Mit folgenden Spielerinnen und Spielern geht Brandenburg an den Start:

    Damen

    • Anke von Treskow (B1 Bowler Schöneiche)
    • Cindy Sommer (B1 Bowler Schöneiche)
    • Caroline Lingk (B1 Bowler Schöneiche)
    • Stefanie Zölgert (B1 Bowler Schöneiche)
    • Julia Templin (B1 Bowler Schöneiche)
    • Pauline Krause (TSV Chemie Premnitz)
    • Cindy Wludarczyk (B1 Bowler Schöneiche)

    Herren

    • Nicklas Fritze (BC Strike 99 Eisenhüttenstadt)
    • Lieven Staar (BC Strike 99 Eisenhüttenstadt)
    • Michael Woellert (BC Strike 99 Eisenhüttenstadt)
    • Nico Skuldzus (JBF 2000 Frankfurt (Oder))
    • Florian Monsky (TSV Chemie Premnitz)
    • Theo Berner (TSV Chemie Premnitz)
    • Sandro Brandt (TSV Chemie Premnitz)

    Der SKVB wünscht allen nominierten Sportlerinnen und Sportlern eine erfolgreiche Vorbereitung sowie „Gut Holz“ für die Deutschen Meisterschaften. Wir sind überzeugt, dass unsere Teams Brandenburg würdig vertreten werden und drücken beiden Mannschaften fest die Daumen.

  • Deutsche Meisterschaft 2026

    Deutsche Meisterschaft 2026

    Brandenburg trotzt allen Widrigkeiten – Gold, Silber und Bronze für den Landesverband

    Die Deutschen Meisterschaften der Damen und Herren im Bowling vom 27. Juni bis 4. Juli 2026 in der Gilde Bowling fourty four in Hamburg werden vielen Beteiligten lange in Erinnerung bleiben – allerdings nicht nur aufgrund der sportlichen Leistungen. Extreme Temperaturen, erhebliche technische Probleme und organisatorische Herausforderungen prägten die Titelkämpfe von Beginn an. Umso bemerkenswerter sind die Erfolge der Brandenburger Athletinnen und Athleten, die unter diesen Bedingungen einen Meistertitel, einen Vizemeistertitel und eine Bronzemedaille erringen konnten.

    Meisterschaft unter schwierigen Voraussetzungen

    Bereits zum Auftakt stellte die Meisterschaft alle Beteiligten vor enorme Herausforderungen. Bei hochsommerlichen Temperaturen verwandelte sich die Bowlinghalle aufgrund der fehlenden Klimaanlage in einen regelrechten Hitzekessel. Hinzu kamen massive technische Probleme: Mehrere Ölmaschinen fielen aus, wodurch sich Spielbeginn und Bahnpflegen teilweise um mehrere Stunden verzögerten.

    Auch personell zeigte sich schnell, dass die Veranstaltung an ihre Grenzen geriet. Es standen zu wenige beziehungsweise nicht ausreichend geschulte Techniker zur Verfügung. Unterstützung musste kurzfristig organisiert werden – unter anderem reiste ein Techniker aus Brandenburg bereits vor Meisterschaftsbeginn nach Hamburg, um die technische Vorbereitung sicherzustellen. Selbst Spieler sprangen ein: Ein Athlet aus Sachsen stand bereits um 6 Uhr morgens in der Halle, um bei den Vorbereitungen zu helfen, bevor er später selbst um Deutsche Meistertitel spielte.

    Trotz dieser alles andere als optimalen Bedingungen bewiesen die Teilnehmer große Professionalität und Konzentration. „Es war wirklich extrem – die Hitze, die Verzögerungen, das hat uns allen viel abverlangt“, schilderte Sandro Brandt später. „Aber genau in solchen Momenten zeigt sich, wer mental stark bleibt.“

    Erfolgreicher Auftakt im Mixed

    Mit sieben Mixed-Paarungen ging Brandenburg in den Wettbewerb.

    Besonders überzeugen konnten Sandro Brandt und Cindy Sommer, die bereits in der Qualifikation mit konstant hohen Leistungen auf sich aufmerksam machten. Nach einem starken vierten Platz in der Vorrunde kämpfte sich das Duo mit zwei nervenstarken Siegen gegen das favorisierte bayerische Mixed um Sabrina Laub und Tobias Börding ins Finale.

    Dort entwickelte sich gegen die hessischen Nationalspieler Nadine Meier und Mike Bergmann ein hochklassiges Endspiel. Nachdem Brandenburg das erste Match für sich entscheiden konnte, glichen die Hessen aus und behielten im entscheidenden dritten Spiel die Oberhand. Trotz der Finalniederlage überwog am Ende die Freude über die Silbermedaille – ein hervorragender Auftakt in die Meisterschaft. „Wir haben uns von Spiel zu Spiel gesteigert und einfach versucht, ruhig zu bleiben“, erklärte Brandt. „Am Ende hat nicht viel gefehlt, aber wir können stolz auf die Leistung sein.“

    Doppel: Knapp am Halbfinale vorbei

    Im Doppelwettbewerb gingen fünf Herren- und vier Damendoppel für Brandenburg an den Start.

    Bei den Damen belegten Cindy Sommer und Anke von Treskow nach zwei konstanten Serien den sechsten Platz. Lediglich 60 Pins fehlten zum Einzug ins Halbfinale.

    Noch knapper verlief der Wettbewerb bei den Herren: Nicklas Fritze und Markus Günther verpassten als Fünftplatzierte die Medaillenrunde um lediglich neun Pins.

    Für Sandro Brandt und seinen Partner Andreas Gripp verlief der Wettbewerb dagegen enttäuschend. Nach einer ordentlichen ersten Vorrunde auf Rang zehn verhinderten Schwierigkeiten mit der Ballreaktion in der zweiten Serie eine bessere Platzierung. Am Ende blieb Rang 16. „Im Doppel haben wir einfach nicht den richtigen Zugriff auf die Bahnen gefunden“, so Brandt. „Das gehört dazu, aber wir wussten, dass noch Chancen im Einzel kommen.“

    Einzel: Sandro Brandt schreibt Geschichte

    Im Einzel gingen acht Brandenburger Herren sowie vier Damen an den Start.

    Bei den Damen überzeugte erneut Cindy Sommer, die sich mit Platz sieben als beste Brandenburgerin behauptete.

    Für die größte Geschichte dieser Deutschen Meisterschaften sorgte jedoch Sandro Brandt.

    Nach den beiden Vorrunden lag der Premnitzer zunächst auf Rang zehn – bereits 76 Pins hinter den Medaillenplätzen. Doch in der Zwischenrunde startete Brandt eine beeindruckende Aufholjagd. Mit Serien von 243, 232 und 280 Pins arbeitete er sich zurück in die Top Vier und bewies anschließend auch auf den schwierigsten Bahnpaaren enorme Nervenstärke. „Ich habe mir gesagt, dass ich nichts mehr zu verlieren habe und einfach mein Spiel durchziehen muss“, beschrieb Brandt seine Herangehensweise. „Ab da lief es plötzlich wieder.“

    Selbst ein verschossener Einzelpin im letzten Spiel der Zwischenrunde brachte ihn nicht aus der Ruhe. Mit zwei Strikes und einem entscheidenden Neuner-Anwurf sicherte er sich im letzten Frame den Einzug ins Halbfinale.

    Dort wartete ausgerechnet sein Vereinskamerad und enger Freund Paul Sullivan Purps. In einem von schwierigen Bahnbedingungen geprägten Match kämpften beide um jeden Pin. Nachdem Brandt bereits mit dem Rücken zur Wand stand, erzwang er ein drittes Spiel und entschied schließlich auch dieses nervenaufreibende Duell für sich. „Gegen Paul zu spielen, war emotional extrem schwierig“, sagte Brandt. „Wir kennen uns so gut, da will man eigentlich nicht gegeneinander antreten – aber auf der Bahn gibt man trotzdem alles.“

    Im Finale gegen Niko Theiss entwickelte sich ein echtes Herzschlagfinale. Brandt gewann das erste Spiel und hatte im zweiten Match beim Stand einer komfortablen Führung bereits den Titel vor Augen. Nach einem verschossenen Zehner-Pin bekam sein Gegner noch einmal die Chance auf den Ausgleich. Erst als Theiss den entscheidenden dritten Strike verpasste, war es Gewissheit:

    Sandro Brandt ist Deutscher Meister 2026 im Einzel.

    Mit dem größten Erfolg seiner bisherigen Karriere qualifizierte sich der Premnitzer gleichzeitig für den European Cup of Champions (ECC), der in der kommenden Saison in Ankara ausgetragen wird. „Als der letzte Wurf gefallen ist, konnte ich es kaum glauben“, so Brandt. „Das ist ein Traum, für den ich jahrelang gearbeitet habe.“

    Weitere starke Leistungen

    Auch Nicklas Fritze zeigte eine starke Einzelmeisterschaft und belegte am Ende einen hervorragenden sechsten Platz.

    Mit Paul Sullivan Purps gewann ein weiterer Brandenburger die Bronzemedaille. Erst im Halbfinale musste er sich seinem Vereinskollegen und späteren Deutschen Meister Sandro Brandt geschlagen geben.

    Erfolgreiche Bilanz für Brandenburg

    Trotz außergewöhnlich schwieriger Rahmenbedingungen kehrt der Landesverband Brandenburg mit einer beeindruckenden Bilanz aus Hamburg zurück:

    • Deutscher Meister Einzel: Sandro Brandt
    • Silbermedaille Mixed: Sandro Brandt / Cindy Sommer
    • Bronzemedaille Einzel: Paul Sullivan Purps
    • Platz 6 Einzel: Nicklas Fritze
    • Platz 7 Damen-Einzel: Cindy Sommer

    Die Deutschen Meisterschaften 2026 werden vor allem wegen ihrer schwierigen Organisation in Erinnerung bleiben. Aus sportlicher Sicht zeigte Brandenburg jedoch eindrucksvoll, dass Leidenschaft, Teamgeist und Nervenstärke auch unter schwierigsten Bedingungen den Unterschied machen können.

    Mit einem Deutschen Meistertitel, einer Silber- und einer Bronzemedaille sowie weiteren Top-Platzierungen setzte der Landesverband Brandenburg in Hamburg ein deutliches Ausrufezeichen und blickt optimistisch auf die kommende internationale Saison.

  • Gold und Bronze für Brandenburg in Ludwigshafen

    Gold und Bronze für Brandenburg in Ludwigshafen

    Vom 31.05. bis 07.06.2026 fanden im Felix Bowling in Ludwigshafen die Deutschen Meisterschaften der Seniorinnen, Senioren und Versehrten statt. Die Brandenburger Auswahl kehrte mit einer Gold- und einer Bronzemedaille sowie mehreren Platzierungen unter den Top 20 zurück.

    Seniorinnen A

    In der Altersklasse der Seniorinnen A trat Madeleine Aulenbach an. Sie erzielte in 12 Spielen 1905 Pins, was einem Durchschnitt von 158,75 Pins entspricht. Mit dieser Leistung beendete sie das Turnier auf dem 23. Platz.

    Seniorinnen B

    Zwei Brandenburgerinnen gingen bei den Seniorinnen B an den Start. Sabine Kulske erreichte mit 1860 Pins in 12 Spielen (Schnitt 155,00) den 21. Platz. Ramona Lövesz beendete den Wettbewerb mit 1760 Pins (Schnitt 146,67) auf dem 28. Rang.

    Senioren A

    Enrico Kriz erspielte bei den Senioren A über 12 Spiele insgesamt 2335 Pins. Mit einem Turnierschnitt von 194,58 Pins sicherte er sich den 19. Platz. Michael Kühne-Sickert folgte auf Rang 24, nachdem er über dieselbe Distanz 2267 Pins (Schnitt 188,92) erzielen konnte.

    Senioren B

    Thomas Witt zeigte bei den Senioren B eine konstante Leistung und belegte mit 2298 Pins in 12 Spielen (Schnitt 191,50) einen guten 14. Platz. Knapp dahinter folgte Robert Seelenbinder, der mit 2223 Pins und einem Schnitt von 185,25 die Meisterschaft auf dem 18. Rang abschloss.

    Senioren C

    Das größte Brandenburger Aufgebot gab es bei den Senioren C mit vier Startern. Joachim Scheeffer zeigte ein starkes Turnier und belegte mit 2293 Pins (Schnitt 191,08) den hervorragenden 6. Platz. Er befand sich lange Zeit auf Halbfinalkurs, verpasste diesen jedoch durch ein Ergebnis von 159 Pins im letzten Spiel. Der mehrmalige Deutsche Meister Jürgen Preuß fand über das gesamte Turnier nicht zu seiner gewohnten Form und beendete die Meisterschaft mit 2165 Pins (Schnitt 180,42) auf Platz 12. Auf den Rängen 19 und 20 folgten Jörg Rudolph mit 2092 Pins (Schnitt 174,33) und Harald Wilke mit 2082 Pins (Schnitt 173,50).

    Versehrte Damen

    In dieser Kategorie belegte Petra Schutty mit 1836 Pins (Schnitt 153,00) den 14. Platz. Martina Helm erreichte ebenfalls in dieser Klasse mit 1677 Pins (Schnitt 139,75) den 19. Rang.

    Versehrte Herren

    Äußerst erfolgreich verlief das Turnier für Nico Skuldzus. Als amtierender Deutscher Vizemeister untermauerte er seine Ambitionen bereits in der Vorrunde, die er mit 2618 Pins (Schnitt 218,17) als Erstplatzierter abschloss. Im Halbfinale traf er im „Best of 3“-Modus auf Maurice Jobst (Nordrhein-Westfalen). Nach einem 248:203-Sieg im ersten Spiel und einer 213:232-Niederlage im zweiten, behielt Skuldzus im Entscheidungsspiel mit 227:207 die Oberhand und zog ins Finale ein.

    Dort wartete der Gehörlosen-Weltmeister Matt Forsyth (Niedersachsen). Skuldzus legte erneut vor und gewann das erste Spiel mit 245:199. Das zweite Spiel entwickelte sich zu einem hochdramatischen Krimi. Forsyth geriet unter Zugzwang und benötigte im zehnten Feld einen Spare. Nach einer stehengebliebenen 7 (2/5/8) verpasste der Weltmeister jedoch den Räumer. Damit ging das Spiel denkbar knapp mit 234:232 an den jubelnden Brandenburger, der sich nach dem Silbererfolg im Vorjahr nun die Goldmedaille und den Titel des Deutschen Meisters der Versehrten 2026 sicherte.

    Ebenfalls in dieser Kategorie trat Sportkamerad Reinhard Plath an. Er erzielte mit insgesamt 2044 Pins einen Turnierschnitt von 170,33 Pins und schloss den Wettbewerb auf einem guten 16. Platz ab.

    Versehrte Herren II

    Einen weiteren Medaillenerfolg feierte Harry Conrad. In der Vorrunde erspielte er sich 1933 Pins (Schnitt 161,08) und zog als Drittplatzierter in die Finalrunde ein. Im Halbfinale musste er sich dem Titelverteidiger Bodo Präkel aus Mecklenburg-Vorpommern trotz großem Kampf geschlagen geben (144:214, 182:151, 148:157). Am Ende freute sich Conrad über den Gewinn der Bronzemedaille.

    Trio-Wettbewerbe

    In den Team-Wettbewerben belegten die Brandenburger Trios folgende Platzierungen:

    • Seniorinnen A: Platz 23 für das Trio Lorenz / Aulenbach / Krüger.
    • Seniorinnen B/C: Platz 18 für die Formation Dächsel / Lövesz / Schutty.
    • Senioren A: Platz 21 (Leschke / Kriz / Fritze) und Platz 23 (Körner / Seelenbinder / Witt).
    • Senioren B: Platz 23 für das Team Ramin / Präger / Schmidt R.
    • Senioren C: Platz 9 für das Trio Stiebitz / Rudolph / Klepping sowie Platz 10 für das Quartett/Trio Günther / Scheeffer / Lövesz / Wojcichowski.
  • 4 x Gold und 1 x Silber: Jonathan Pfeiffer erlebt außergewöhnliche Deutsche Meisterschaft

    4 x Gold und 1 x Silber: Jonathan Pfeiffer erlebt außergewöhnliche Deutsche Meisterschaft

    Ein Wochenende, das Jonathan Pfeiffer so schnell nicht vergessen wird: Bei der Deutschen Meisterschaft räumte der Nachwuchsbowler gleich vier Goldmedaillen und eine Silbermedaille ab. Ob im Einzel, Doppel, All-Event oder Masters – Jonathan gehörte zu den prägenden Athleten des Turniers und bewies dabei nicht nur sportliche Klasse, sondern auch mentale Stärke.

    Im Interview spricht der Sportler des TSV Chemie Premnitz über emotionale Momente, harte Trainingswochen und große Ziele für die Zukunft.

    „Nach dem Einzelsieg wusste ich: Hier kann etwas Besonderes passieren“

    Vier Goldmedaillen und einmal Silber bei einer Deutschen Meisterschaft sind außergewöhnlich – wann hast du gemerkt, dass dieses Turnier dein Wochenende werden könnte?

    „Ich bin schon hochmotiviert zur Deutschen Meisterschaft gefahren. Das Training am Vorabend lief richtig gut und nach dem Sieg im Einzel habe ich gespürt: Hier kann wirklich etwas Besonderes passieren“, erzählt Jonathan.

    Von Wettkampf zu Wettkampf sei das Selbstvertrauen größer geworden. „Ich hatte eine super Unterstützung durch meine Trainer und habe mich von Tag zu Tag sicherer gefühlt. Dadurch konnte ich immer freier spielen.“

    „Das Masters war mental die größte Herausforderung“

    Du hast sowohl im Einzel als auch im Doppel, im All-Event und im Masters gewonnen. Welche Disziplin war für dich die größte Herausforderung?

    „Sportlich war das Einzel zunächst die größte Herausforderung, weil ich diesen Titel unbedingt gewinnen wollte“, sagt Jonathan. Auch das All-Event habe für ihn einen hohen Stellenwert gehabt: „Da wollte ich mich unbedingt durchsetzen.“

    Besonders viel Spaß hätten ihm jedoch die Teamwettbewerbe gemacht. „Auf das Doppel und das Team-Event habe ich mich richtig gefreut. Es ist immer cool, gemeinsam mit den Teamkollegen auf der Bahn zu stehen und zusammen Erfolge zu feiern. Wir wollten so viel wie möglich für Brandenburg nach Hause holen.“

    Die größte mentale Belastung brachte allerdings das Masters mit sich. „Diese Eins-gegen-eins-Situation ist schon etwas Besonderes. Da spürt man den direkten Druck und manchmal entscheidet auch ein kleiner Moment oder etwas Glück.“

    Umso glücklicher sei er gewesen, das spannende Finale gegen seinen Gegner aus Bayern erfolgreich gemeistert zu haben. „Mit der Unterstützung von Lars konnte ich der Situation gerecht werden. Das war ein richtig intensives Match.“

    Intensive Trainingswochen neben der Schule

    Wie sah die Vorbereitung auf die Meisterschaft aus?

    Hinter dem Erfolg stecken viele Wochen harter Arbeit. Jonathan absolvierte einen individuell abgestimmten Trainingsplan – zusätzlich zum Schulalltag. „Manchmal war das schon schwierig, weil ich jeden Tag bis 16 Uhr Schule hatte“, berichtet er.

    Besonders dankbar zeigt er sich gegenüber seinem Umfeld. „Meine Trainer Jürgen Purps und Lars Tangermann haben mich die ganze Zeit unterstützt. Aber auch Peter Lorenz, Marco Lippold und Tobias Gäbler waren unglaublich wichtig.“ Tobias Gäbler habe sich unter anderem intensiv um die Ölbilder und die Abstimmung der Disziplinen gekümmert.

    Im Training hätten sich feste Abläufe entwickelt: „Wir haben jedes Training ähnlich aufgebaut – mit Aufwärmen, Räumtraining, Techniktraining und anschließend verschiedenen Spielen.“ Dabei sei er auch an seine Grenzen gegangen. „Aber genau dadurch entwickelt man sich weiter.“

    Für einen kleinen Schmunzler sorgt Jonathan zudem mit einem besonderen Detail: „Mein Golfhandschuh war der Gamechanger“, erzählt er lachend. „Dadurch habe ich auch den Spitznamen ‚Golfi‘ bekommen. Der Handschuh hat mir geholfen, immer den perfekten Grip am Ball zu haben.“

    TSV Chemie Premnitz als wichtiger Rückhalt

    Welche Rolle spielt der TSV Chemie Premnitz für deine Entwicklung als Bowler?

    „Der Verein ist die Basis meines Erfolgs“, sagt Jonathan ohne zu zögern. „Der TSV Chemie Premnitz ist wie eine große Familie, die immer zusammenhält.“

    Besonders hebt er einige Wegbegleiter hervor: „Jürgen Purps, Peter Lorenz, Tobias Gäbler, Max Lorenz, Paul Purps und natürlich Lars Tangermann – sie alle helfen mir, wo sie können. Sie fordern mich, fördern mich und sind immer da, wenn man Unterstützung braucht.“

    Seit rund eineinhalb Jahren darf Jonathan außerdem regelmäßig beim Training der Bundesliga-Mannschaft mittrainieren. „Das ist natürlich eine riesige Erfahrung für mich.“ Auch in der Hausliga sammelt er gemeinsam mit Max, Paul und Tobias wichtige Erfahrungen. „Das macht nicht nur Spaß, sondern ich lerne unglaublich viel dabei.“

    Der Traum von der Nationalmannschaft

    Welche Ziele hast du nach diesem großen Erfolg für die kommende Zeit?

    Die Antwort kommt schnell: „Eigentlich die gleichen Ziele wie in diesem Jahr – ich möchte mich immer weiter verbessern.“

    Der Fokus liegt nun auf dem Wechsel in die A-Jugend und auf den kommenden nationalen Wettbewerben. „Ich will mich bestmöglich auf die nächste Deutsche Meisterschaft vorbereiten und weiterhin hart trainieren.“

    Ein großer Traum begleitet ihn dabei besonders: „Ich möchte irgendwann im Nationalkader unter Mario Lippold bei einer Europameisterschaft spielen dürfen.“

    Um dieses Ziel zu erreichen, will Jonathan weiterhin möglichst viele Turniere neben der Jugendliga spielen. „Ich möchte einfach immer besser werden.“

  • Platz 2 für Brandenburg

    Platz 2 für Brandenburg

    Team Brandenburg holt die Silbermedaille bei der DM der Ländermannschaften im Dream Bowl Palace München

    Am 16. und 17. August fand im Münchener Dream Bowl Palace die Deutsche Meisterschaft der Ländermannschaften statt. Hierbei war Brandenburg mit einem Männerteam vertreten und zählt wie jedes Jahr zum Favoritenkreis.

    Gespielt wurden 15 Spiele im Bakersystem. Dabei standen für Brandenburg am Ende 6240 Pins zu Buche, was einem Schnitt von 208 Pins entspricht. Damit konnten sich die Brandenburger Vertreter Sandro Brandt, Max Lorenz, Paul Sullivan Purps (alle drei TSV Chemie Premnitz), Nicklas Fritze, Tilo Matthies (BC Strike 99 Eisenhüttenstadt) und Markus Günther (letzte Saison BC Phoenix 71) die Silbermedaille sichern.

  • Nationalspielerin für eine Saison verliehen – Erfolgreiche Platzierung bei den deutschen Meisterschaften

    Nationalspielerin für eine Saison verliehen – Erfolgreiche Platzierung bei den deutschen Meisterschaften

    Bei den deutschen Meisterschaften am vorigen Wochenende in München konnte Lina-Marie Lehmann vom KV GUT Holz 1974 Wriezen e. V. beeindruckende Leistungen zeigen. Mit guten 569 Holz überstand Lina-Marie als 13 die Qualifikationsrunde. Anschließend wurden die weiteren Spiele im K.O.-System ausgetragen, demzufolge war ihre Gegnerin im Viertelfinale Marie Schoele aus Sachsen. Das Viertelfinale konnte Lina-Marie mit Entschlossenheit und Siegeswillen für sich mit 3:1 Satzpunkt und tollen 548 Holz entscheiden. Nachdem Viertelfinale folgten am Folgetag die Finalentscheidungen mit Halbfinale und Finale. Sonntagvormittag wurden die Halbfinals bestritten, Lina-Marie war scheinbar erholt und spielte mit ihrem Kampfgeist locker auf. Sie erspielt im Halbfinale hervorragende 611 Holz, entschied das Duell gegen Angelina Emmerling (586 Holz) für sich und zog ins Finale ein. Fiona Karl erzielte in der Halbfinalrunde das u23-weiblich-Bestergebnis von 663 Holz und zog somit deutlich auch ins Finale ein. Die weiteren Finalgegnerinnen waren Josephine Liss und Selina Fuhrmann. Die Finalistinnen starteten gegen 13:30 Uhr an diesem heißen Sonntag in München im Punktesystem und bot einen spannenden Kampf um die Podestplätze. Alle Keglerinnen wollten siegen. Demzufolge war ein enges Punkterennen nach den ersten zwei Bahnen geboten. Halbzeit: Lina-Marie Lehmann hielt sich gut, sie konnte nach zwei Bahnen 6 Punkte einsammeln, genauso viele Punkte wie J. Liss; S. Fuhrmann hatte gerade 3 Punkte und F. Karl 5 Punkte. Selina Fuhrmann spielte grandios auf der dritten Bahn, erspielte starke 168 Holz, erhielt 4 Punkte. Lina-Marie erhielt leider nur 1 Punkt mit 145 Holz.

    Somit wurden die Karten vor der letzten entscheidenden Bahn nochmals neu gemischt, für alle 4 Finalistinnen war ein Sieg noch greifbar. (L. Lehman 7 Punkte – 444 Holz, J. Liss 8 Punkte – 451Holz; S. Fuhrmann 7 Punkte – 452 Holz, Fiona Karl 8 Punkte – 466 Holz)

    Leider musste Lina-Marie Lehmann auf der letzten Bahn wegen der Hitze und Kraft Tribut zollen, sie konnte nicht mehr mithalten, ergattert leider nur einen Punkt mit ihrer Schlussbahn, und somit landete sie mit 566 Holz und 8 Punkten auf den 4. Platz bei den DM 2025. Titelverteidigerin Fiona Karl konnte mit 619 Holz und 12 Punkten ihren Titel – Deutsche Meisterin- verteidigen. Josephine Liss landetet mit 602 Holz und 11 Punkte auf dem Silberpodest, Selina Fuhrmann holte sich nach einer Aufholjagd den 3. Rang mit 602 Holz und 9 Punkten.

    Mit großem Einsatz erreichte sie den vierten Platz – ein Ergebnis, das ihre Fähigkeiten und ihr Potenzial unterstreicht. Besonders hervorzuheben ist ihre konstante Leistung während des Turniers.

    Wir sind stolz auf ihre bisherigen Erfolge und freuen uns, sie auf ihrem weiteren Weg begleiten zu dürfen.

    Lina-Marie Lehmann wechselt das Trikot!

    Die talentierte Nationalspielerin Lina-Marie Lehmann vom KV GUT HOLZ 1974 Wriezen e. V. wird für die kommende Saison an den ESV Lok Elsterwerda verliehen. Der KV GUT HOLZ 1974 Wriezen möchte Lina-Marie die Möglichkeit geben, ihren Traum von der 1. Bundesliga wahr werden zu lassen.  und wertvolle Spielpraxis zu sammeln, sich weiterzuentwickeln und neue Erfahrungen auf hohem Niveau zu sammeln. Wir sind überzeugt, dass sie bei den Mädels des ESV Lok Elsterwerda wertvolle Spielpraxis sammeln, sich weiterentwickeln und neue Erfahrungen auf hohem Niveau sammeln sowie wichtige Impulse für ihre sportliche Entwicklung erhalten wird.

    Für die kommende Saison wünschen wir Lina-Marie viel Erfolg, spannende Spiele und weiterhin viel Freude am Kegelsport. Wir sind überzeugt, dass sie auch in ihrem neuen Verein ihre Stärken einbringen und noch weiter ausbauen wird.

    Abschließend möchten wir allen Fans und Unterstützern, dem ESV Lok Elsterwerda, danken, die sie auf ihrem Weg begleiten. Wir sind gespannt auf die nächsten Kapitel ihrer sportlichen Laufbahn und freuen uns auf die zukünftigen Erfolge!

    Laura Holzfuß

  • Deutsche Meisterschaften Dreibahnen

    Deutsche Meisterschaften Dreibahnen

    Am Wochenende fanden in Wolfsburg die Deutschen Meisterschaften im Dreibahnenspiel statt.

    Im Mannschaftswettbewerb der Herren A gewann das Team vom KFV Potsdam-Mittelmark mit 3373 Holz Silber hinter dem Berliner SKV I (3378). Bronze ging an die Vereinigung Hannoverscher Kegler von 2000 mit 3360 Holz.

    Bei den Damen B verfehlte Regine Loewa (KFV BK Oberspreewald-Lausitz) mit 808 Holz nur knapp einen Medaillenplatz und wurde vierte. Platz 7 ging an Marianne Wilke (Prignitzer KV, 796).

    Gabiele Rüter (KFV Potsdam-Mittelmark) wurde bei den Damen C sechste.

    Niels Dammann (KFV Potsdam-Mittelmark) kam bei den Herren A mit 843 Holz auf Rang 9.

    Ralf-Ingo Buchholz (KFV Potsdam-Mittelmark, 818) und Rainer Kühn (KFV Dahme-Spreewald, 815) wurden in der Altersklasse Herren B Achter und Neunter.

    Die beste Platzierung der Damen A für Brandenburg schaffte Elke Enderling (KFV Potsdam-Mittelmark) auf Rang 11.

    Auch bei den Mannschaften der Damen sowie in den Einzelwettbewerben der U23 weiblich und der Damen konnte Brandenburg keine vorderen Platzierungen einfahren.

    Bei den Herren C sicherte sich Heinz Bollfraß (KFV Märkisch-Oderland) mit 824 Holz Bronze.

    In der Altersklasse U23 männlich kamen Lukas Rietz (KFV BK Oberspreewald-Lausitz, 848) und Fabian Jaeger (KFV Potsdam-Mittelmark, 842) auf die Plätze 5 und 9.

    Christian Rosga (KFV Potsdam-Mittelmark) holte in der Altersklasse Herren mit 871 Holz eine weitere Bronzemedaille nach Brandenburg. Theo Lorenz (KFV Barnim, 852) kam auf Rang sechs.

    Im abschließenden Mannschaftswettbewerb der Herren konnten sich der KFV BK Oberspreewald-Lausitz und der KFV Ostprignitz-Ruppin hinter der starken Konkurrenz auf den Plätzen 7 und 8 einordnen.

    Hier alle Ergebnisse.