Schlagwort: Erwachsene

  • Ausschreibung

    Ausschreibung

    Schiedsrichterausbildung Bowling 2026

    Der Sportkegler- und Bowlingverband Brandenburg e. V. (SKVB) führt am 05. und 06. September 2026 eine Schiedsrichterausbildung Bowling durch.Die Ausbildung dient gleichzeitig als Weiterbildungsmaßnahme zur Lizenzverlängerung für B-Schiedsrichter.

    Termin

    Samstag, 05. September 2026
    Beginn: 09:00 Uhr

    Schiedsrichterausbildung / Weiterbildung

    Sonntag, 06. September 2026
    Beginn: 09:00 Uhr

    Schriftliche und praktische Prüfung für Teilnehmer der Neuausbildung

    Lehrgangsort: B1 Sport & Freizeitanlagen, August-Borsig-Ring 9, 15566 Schöneiche bei Berlin

    Lehrgangsleitung
    Harry Conrad
    Uwe-Jens Rudolph

    Zielgruppe
    Die Ausbildung richtet sich an:
    Interessierte Sportlerinnen und Sportler, die die Schiedsrichterlizenz Bowling erwerben möchten, bereits lizenzierte B-Schiedsrichter, die ihre Lizenz durch Teilnahme an der Weiterbildung verlängern möchten. Die Teilnahme ist verbandsübergreifend möglich. Anmeldungen von Teilnehmerinnen und Teilnehmern anderer Landesverbände sind ausdrücklich willkommen.

    Inhalte
    Aufgaben und Rechte des Schiedsrichters
    Regelkunde Bowlingsport- und Schiedsrichterordnung
    Aktuelle Regeländerungen
    Praxisbezogene Fallbeispiele
    Prüfungsvorbereitung

    Am zweiten Lehrgangstag erfolgt für Teilnehmer der Neuausbildung die schriftliche und praktische Prüfung.

    Anmeldung
    Die Anmeldung ist per E-Mail an den Schiedsrichterwart Bowling zu richten: schiriwartbowling@skvb.de

    Der Sportkegler- und Bowlingverband Brandenburg freut sich auf eine rege Teilnahme und wünscht allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen erfolgreichen Lehrgang.

  • Nominierung der Damen- und Herrenmannschaften für die Deutschen Meisterschaften der Ländermannschaften

    Nominierung der Damen- und Herrenmannschaften für die Deutschen Meisterschaften der Ländermannschaften

    Der Sportkegler- und Bowlingverband Brandenburg (SKVB) hat seine Auswahlteams für die Deutschen Meisterschaften der Ländermannschaften nominiert. Bei diesem traditionsreichen Wettbewerb vertreten die besten Spielerinnen und Spieler der Landesverbände ihre Farben im Baker-System und kämpfen um den Titel des Deutschen Mannschaftsmeisters.  

    Mit folgenden Spielerinnen und Spielern geht Brandenburg an den Start:

    Damen

    • Anke von Treskow (B1 Bowler Schöneiche)
    • Cindy Sommer (B1 Bowler Schöneiche)
    • Caroline Lingk (B1 Bowler Schöneiche)
    • Stefanie Zölgert (B1 Bowler Schöneiche)
    • Julia Templin (B1 Bowler Schöneiche)
    • Pauline Krause (TSV Chemie Premnitz)
    • Cindy Wludarczyk (B1 Bowler Schöneiche)

    Herren

    • Nicklas Fritze (BC Strike 99 Eisenhüttenstadt)
    • Lieven Staar (BC Strike 99 Eisenhüttenstadt)
    • Michael Woellert (BC Strike 99 Eisenhüttenstadt)
    • Nico Skuldzus (JBF 2000 Frankfurt (Oder))
    • Florian Monsky (TSV Chemie Premnitz)
    • Theo Berner (TSV Chemie Premnitz)
    • Sandro Brandt (TSV Chemie Premnitz)

    Der SKVB wünscht allen nominierten Sportlerinnen und Sportlern eine erfolgreiche Vorbereitung sowie „Gut Holz“ für die Deutschen Meisterschaften. Wir sind überzeugt, dass unsere Teams Brandenburg würdig vertreten werden und drücken beiden Mannschaften fest die Daumen.

  • Deutsche Meisterschaft 2026

    Deutsche Meisterschaft 2026

    Brandenburg trotzt allen Widrigkeiten – Gold, Silber und Bronze für den Landesverband

    Die Deutschen Meisterschaften der Damen und Herren im Bowling vom 27. Juni bis 4. Juli 2026 in der Gilde Bowling fourty four in Hamburg werden vielen Beteiligten lange in Erinnerung bleiben – allerdings nicht nur aufgrund der sportlichen Leistungen. Extreme Temperaturen, erhebliche technische Probleme und organisatorische Herausforderungen prägten die Titelkämpfe von Beginn an. Umso bemerkenswerter sind die Erfolge der Brandenburger Athletinnen und Athleten, die unter diesen Bedingungen einen Meistertitel, einen Vizemeistertitel und eine Bronzemedaille erringen konnten.

    Meisterschaft unter schwierigen Voraussetzungen

    Bereits zum Auftakt stellte die Meisterschaft alle Beteiligten vor enorme Herausforderungen. Bei hochsommerlichen Temperaturen verwandelte sich die Bowlinghalle aufgrund der fehlenden Klimaanlage in einen regelrechten Hitzekessel. Hinzu kamen massive technische Probleme: Mehrere Ölmaschinen fielen aus, wodurch sich Spielbeginn und Bahnpflegen teilweise um mehrere Stunden verzögerten.

    Auch personell zeigte sich schnell, dass die Veranstaltung an ihre Grenzen geriet. Es standen zu wenige beziehungsweise nicht ausreichend geschulte Techniker zur Verfügung. Unterstützung musste kurzfristig organisiert werden – unter anderem reiste ein Techniker aus Brandenburg bereits vor Meisterschaftsbeginn nach Hamburg, um die technische Vorbereitung sicherzustellen. Selbst Spieler sprangen ein: Ein Athlet aus Sachsen stand bereits um 6 Uhr morgens in der Halle, um bei den Vorbereitungen zu helfen, bevor er später selbst um Deutsche Meistertitel spielte.

    Trotz dieser alles andere als optimalen Bedingungen bewiesen die Teilnehmer große Professionalität und Konzentration. „Es war wirklich extrem – die Hitze, die Verzögerungen, das hat uns allen viel abverlangt“, schilderte Sandro Brandt später. „Aber genau in solchen Momenten zeigt sich, wer mental stark bleibt.“

    Erfolgreicher Auftakt im Mixed

    Mit sieben Mixed-Paarungen ging Brandenburg in den Wettbewerb.

    Besonders überzeugen konnten Sandro Brandt und Cindy Sommer, die bereits in der Qualifikation mit konstant hohen Leistungen auf sich aufmerksam machten. Nach einem starken vierten Platz in der Vorrunde kämpfte sich das Duo mit zwei nervenstarken Siegen gegen das favorisierte bayerische Mixed um Sabrina Laub und Tobias Börding ins Finale.

    Dort entwickelte sich gegen die hessischen Nationalspieler Nadine Meier und Mike Bergmann ein hochklassiges Endspiel. Nachdem Brandenburg das erste Match für sich entscheiden konnte, glichen die Hessen aus und behielten im entscheidenden dritten Spiel die Oberhand. Trotz der Finalniederlage überwog am Ende die Freude über die Silbermedaille – ein hervorragender Auftakt in die Meisterschaft. „Wir haben uns von Spiel zu Spiel gesteigert und einfach versucht, ruhig zu bleiben“, erklärte Brandt. „Am Ende hat nicht viel gefehlt, aber wir können stolz auf die Leistung sein.“

    Doppel: Knapp am Halbfinale vorbei

    Im Doppelwettbewerb gingen fünf Herren- und vier Damendoppel für Brandenburg an den Start.

    Bei den Damen belegten Cindy Sommer und Anke von Treskow nach zwei konstanten Serien den sechsten Platz. Lediglich 60 Pins fehlten zum Einzug ins Halbfinale.

    Noch knapper verlief der Wettbewerb bei den Herren: Nicklas Fritze und Markus Günther verpassten als Fünftplatzierte die Medaillenrunde um lediglich neun Pins.

    Für Sandro Brandt und seinen Partner Andreas Gripp verlief der Wettbewerb dagegen enttäuschend. Nach einer ordentlichen ersten Vorrunde auf Rang zehn verhinderten Schwierigkeiten mit der Ballreaktion in der zweiten Serie eine bessere Platzierung. Am Ende blieb Rang 16. „Im Doppel haben wir einfach nicht den richtigen Zugriff auf die Bahnen gefunden“, so Brandt. „Das gehört dazu, aber wir wussten, dass noch Chancen im Einzel kommen.“

    Einzel: Sandro Brandt schreibt Geschichte

    Im Einzel gingen acht Brandenburger Herren sowie vier Damen an den Start.

    Bei den Damen überzeugte erneut Cindy Sommer, die sich mit Platz sieben als beste Brandenburgerin behauptete.

    Für die größte Geschichte dieser Deutschen Meisterschaften sorgte jedoch Sandro Brandt.

    Nach den beiden Vorrunden lag der Premnitzer zunächst auf Rang zehn – bereits 76 Pins hinter den Medaillenplätzen. Doch in der Zwischenrunde startete Brandt eine beeindruckende Aufholjagd. Mit Serien von 243, 232 und 280 Pins arbeitete er sich zurück in die Top Vier und bewies anschließend auch auf den schwierigsten Bahnpaaren enorme Nervenstärke. „Ich habe mir gesagt, dass ich nichts mehr zu verlieren habe und einfach mein Spiel durchziehen muss“, beschrieb Brandt seine Herangehensweise. „Ab da lief es plötzlich wieder.“

    Selbst ein verschossener Einzelpin im letzten Spiel der Zwischenrunde brachte ihn nicht aus der Ruhe. Mit zwei Strikes und einem entscheidenden Neuner-Anwurf sicherte er sich im letzten Frame den Einzug ins Halbfinale.

    Dort wartete ausgerechnet sein Vereinskamerad und enger Freund Paul Sullivan Purps. In einem von schwierigen Bahnbedingungen geprägten Match kämpften beide um jeden Pin. Nachdem Brandt bereits mit dem Rücken zur Wand stand, erzwang er ein drittes Spiel und entschied schließlich auch dieses nervenaufreibende Duell für sich. „Gegen Paul zu spielen, war emotional extrem schwierig“, sagte Brandt. „Wir kennen uns so gut, da will man eigentlich nicht gegeneinander antreten – aber auf der Bahn gibt man trotzdem alles.“

    Im Finale gegen Niko Theiss entwickelte sich ein echtes Herzschlagfinale. Brandt gewann das erste Spiel und hatte im zweiten Match beim Stand einer komfortablen Führung bereits den Titel vor Augen. Nach einem verschossenen Zehner-Pin bekam sein Gegner noch einmal die Chance auf den Ausgleich. Erst als Theiss den entscheidenden dritten Strike verpasste, war es Gewissheit:

    Sandro Brandt ist Deutscher Meister 2026 im Einzel.

    Mit dem größten Erfolg seiner bisherigen Karriere qualifizierte sich der Premnitzer gleichzeitig für den European Cup of Champions (ECC), der in der kommenden Saison in Ankara ausgetragen wird. „Als der letzte Wurf gefallen ist, konnte ich es kaum glauben“, so Brandt. „Das ist ein Traum, für den ich jahrelang gearbeitet habe.“

    Weitere starke Leistungen

    Auch Nicklas Fritze zeigte eine starke Einzelmeisterschaft und belegte am Ende einen hervorragenden sechsten Platz.

    Mit Paul Sullivan Purps gewann ein weiterer Brandenburger die Bronzemedaille. Erst im Halbfinale musste er sich seinem Vereinskollegen und späteren Deutschen Meister Sandro Brandt geschlagen geben.

    Erfolgreiche Bilanz für Brandenburg

    Trotz außergewöhnlich schwieriger Rahmenbedingungen kehrt der Landesverband Brandenburg mit einer beeindruckenden Bilanz aus Hamburg zurück:

    • Deutscher Meister Einzel: Sandro Brandt
    • Silbermedaille Mixed: Sandro Brandt / Cindy Sommer
    • Bronzemedaille Einzel: Paul Sullivan Purps
    • Platz 6 Einzel: Nicklas Fritze
    • Platz 7 Damen-Einzel: Cindy Sommer

    Die Deutschen Meisterschaften 2026 werden vor allem wegen ihrer schwierigen Organisation in Erinnerung bleiben. Aus sportlicher Sicht zeigte Brandenburg jedoch eindrucksvoll, dass Leidenschaft, Teamgeist und Nervenstärke auch unter schwierigsten Bedingungen den Unterschied machen können.

    Mit einem Deutschen Meistertitel, einer Silber- und einer Bronzemedaille sowie weiteren Top-Platzierungen setzte der Landesverband Brandenburg in Hamburg ein deutliches Ausrufezeichen und blickt optimistisch auf die kommende internationale Saison.

  • Gold und Bronze für Brandenburg in Ludwigshafen

    Gold und Bronze für Brandenburg in Ludwigshafen

    Vom 31.05. bis 07.06.2026 fanden im Felix Bowling in Ludwigshafen die Deutschen Meisterschaften der Seniorinnen, Senioren und Versehrten statt. Die Brandenburger Auswahl kehrte mit einer Gold- und einer Bronzemedaille sowie mehreren Platzierungen unter den Top 20 zurück.

    Seniorinnen A

    In der Altersklasse der Seniorinnen A trat Madeleine Aulenbach an. Sie erzielte in 12 Spielen 1905 Pins, was einem Durchschnitt von 158,75 Pins entspricht. Mit dieser Leistung beendete sie das Turnier auf dem 23. Platz.

    Seniorinnen B

    Zwei Brandenburgerinnen gingen bei den Seniorinnen B an den Start. Sabine Kulske erreichte mit 1860 Pins in 12 Spielen (Schnitt 155,00) den 21. Platz. Ramona Lövesz beendete den Wettbewerb mit 1760 Pins (Schnitt 146,67) auf dem 28. Rang.

    Senioren A

    Enrico Kriz erspielte bei den Senioren A über 12 Spiele insgesamt 2335 Pins. Mit einem Turnierschnitt von 194,58 Pins sicherte er sich den 19. Platz. Michael Kühne-Sickert folgte auf Rang 24, nachdem er über dieselbe Distanz 2267 Pins (Schnitt 188,92) erzielen konnte.

    Senioren B

    Thomas Witt zeigte bei den Senioren B eine konstante Leistung und belegte mit 2298 Pins in 12 Spielen (Schnitt 191,50) einen guten 14. Platz. Knapp dahinter folgte Robert Seelenbinder, der mit 2223 Pins und einem Schnitt von 185,25 die Meisterschaft auf dem 18. Rang abschloss.

    Senioren C

    Das größte Brandenburger Aufgebot gab es bei den Senioren C mit vier Startern. Joachim Scheeffer zeigte ein starkes Turnier und belegte mit 2293 Pins (Schnitt 191,08) den hervorragenden 6. Platz. Er befand sich lange Zeit auf Halbfinalkurs, verpasste diesen jedoch durch ein Ergebnis von 159 Pins im letzten Spiel. Der mehrmalige Deutsche Meister Jürgen Preuß fand über das gesamte Turnier nicht zu seiner gewohnten Form und beendete die Meisterschaft mit 2165 Pins (Schnitt 180,42) auf Platz 12. Auf den Rängen 19 und 20 folgten Jörg Rudolph mit 2092 Pins (Schnitt 174,33) und Harald Wilke mit 2082 Pins (Schnitt 173,50).

    Versehrte Damen

    In dieser Kategorie belegte Petra Schutty mit 1836 Pins (Schnitt 153,00) den 14. Platz. Martina Helm erreichte ebenfalls in dieser Klasse mit 1677 Pins (Schnitt 139,75) den 19. Rang.

    Versehrte Herren

    Äußerst erfolgreich verlief das Turnier für Nico Skuldzus. Als amtierender Deutscher Vizemeister untermauerte er seine Ambitionen bereits in der Vorrunde, die er mit 2618 Pins (Schnitt 218,17) als Erstplatzierter abschloss. Im Halbfinale traf er im „Best of 3“-Modus auf Maurice Jobst (Nordrhein-Westfalen). Nach einem 248:203-Sieg im ersten Spiel und einer 213:232-Niederlage im zweiten, behielt Skuldzus im Entscheidungsspiel mit 227:207 die Oberhand und zog ins Finale ein.

    Dort wartete der Gehörlosen-Weltmeister Matt Forsyth (Niedersachsen). Skuldzus legte erneut vor und gewann das erste Spiel mit 245:199. Das zweite Spiel entwickelte sich zu einem hochdramatischen Krimi. Forsyth geriet unter Zugzwang und benötigte im zehnten Feld einen Spare. Nach einer stehengebliebenen 7 (2/5/8) verpasste der Weltmeister jedoch den Räumer. Damit ging das Spiel denkbar knapp mit 234:232 an den jubelnden Brandenburger, der sich nach dem Silbererfolg im Vorjahr nun die Goldmedaille und den Titel des Deutschen Meisters der Versehrten 2026 sicherte.

    Ebenfalls in dieser Kategorie trat Sportkamerad Reinhard Plath an. Er erzielte mit insgesamt 2044 Pins einen Turnierschnitt von 170,33 Pins und schloss den Wettbewerb auf einem guten 16. Platz ab.

    Versehrte Herren II

    Einen weiteren Medaillenerfolg feierte Harry Conrad. In der Vorrunde erspielte er sich 1933 Pins (Schnitt 161,08) und zog als Drittplatzierter in die Finalrunde ein. Im Halbfinale musste er sich dem Titelverteidiger Bodo Präkel aus Mecklenburg-Vorpommern trotz großem Kampf geschlagen geben (144:214, 182:151, 148:157). Am Ende freute sich Conrad über den Gewinn der Bronzemedaille.

    Trio-Wettbewerbe

    In den Team-Wettbewerben belegten die Brandenburger Trios folgende Platzierungen:

    • Seniorinnen A: Platz 23 für das Trio Lorenz / Aulenbach / Krüger.
    • Seniorinnen B/C: Platz 18 für die Formation Dächsel / Lövesz / Schutty.
    • Senioren A: Platz 21 (Leschke / Kriz / Fritze) und Platz 23 (Körner / Seelenbinder / Witt).
    • Senioren B: Platz 23 für das Team Ramin / Präger / Schmidt R.
    • Senioren C: Platz 9 für das Trio Stiebitz / Rudolph / Klepping sowie Platz 10 für das Quartett/Trio Günther / Scheeffer / Lövesz / Wojcichowski.
  • Landesmeisterschaft Mixed

    Landesmeisterschaft Mixed

    Am vergangenen Wochenende fand im SuperBowl Premnitz die Zwischenrunde und das Finale der Landesmeisterschaft Brandenburg im Mixed-Wettbewerb statt. Nachdem sich die besten 20 Paare aus der Qualifikation durchgesetzt hatten, wurde in Premnitz zunächst eine Zwischenrunde über fünf Spiele absolviert, bevor die sechs bestplatzierten Teams in das Round-Robin-Finale einzogen.

    Verlauf der Zwischenrunde
    Nach der Zwischenrunde führten Pauline Krause und Paul Sullivan Purps das Feld deutlich an. Mit einer Gesamtpinzahl von 4.702 und einem Schnitt von 213,73 Pins setzten sie sich mit einem Vorsprung von 160 Pins an die Spitze. Das Duo Cindy Sommer und Sandro Brandt belegte zu diesem Zeitpunkt mit 4.542 Pins (Schnitt: 206,45) den zweiten Rang. Auf Platz drei folgten Anke von Treskow und Frank Drevenstedt mit 4.376 Pins (Schnitt: 198,91).

    Entscheidung im Baker-Modus
    Im anschließenden Finale traten die besten sechs Paare im Modus „Jeder gegen Jeden“ an. Gespielt wurde im Baker-System, bei dem die Teampartner innerhalb eines Spiels abwechselnd die Frames spielen. Zusätzlich zu den erzielten Pins wurden für jedes gewonnene Duell im Round-Robin 40 Bonuspins (bei Unentschieden 20 Pins) vergeben.

    In dieser finalen Phase kam es zu einer Verschiebung an der Tabellenspitze. Während Krause und Purps ihre Führung über weite Strecken verteidigten, gelang Sommer und Brandt durch eine konstante Serie im Matchplay der Sprung auf den ersten Platz, auch weil Krause/Purps in den entscheidenden Baker-Games Punkte liegen ließ.

    Die Endergebnisse im Detail
    Nach Abschluss aller Spiele und Einberechnung der Bonuspunkte ergab sich folgendes Klassement an der Spitze:

    Landesmeister: Cindy Sommer & Sandro Brandt

    Gesamtpins (inkl. Bonus): 5866

    Silber: Pauline Krause & Paul Sullivan Purps

    Gesamtpins (inkl. Bonus): 5808

    Bronze: Anke von Treskow & Frank Drevenstedt

    Gesamtpins (inkl. Bonus): 5337

    Das Team Sommer/Brandt sicherte sich den Titel mit einem Vorsprung von 58 Pins. Den vierten Platz belegten Sandra Rudolph und Nico Skuldzus (5.228 Pins), gefolgt von Caroline Lingk und Ronny Ziminga (5.174 Pins) sowie Stefanie Zölgert und Nicklas Fritze (4.936 Pins).

    „Erst nach dem letzten Spiel in Führung“ – Stimmen zum Titelgewinn
    Nach der Siegerehrung zeigte sich der neue Landesmeister Sandro Brandt sichtlich bewegt vom Verlauf des Finaltages. Trotz des Erfolges zollte er den Zweitplatzierten großen Respekt:

    „Ehrlich gesagt kam der Titel aufgrund des Turnierverlaufs doch recht unerwartet und überraschend. Pauline Krause und Paul Sullivan Purps waren das dominierende Mixed-Paar; vor allem Paul konnte sein Potenzial über die gesamte Landesmeisterschaft eindrucksvoll unter Beweis stellen“, bilanzierte Brandt sportlich fair.

    Dennoch bewies das Duo Sommer/Brandt im entscheidenden Moment Kampfgeist. Bei einem Rückstand von 160 Pins vor dem Round-Robin sei die Devise gewesen, „nicht frühzeitig abreißen zu lassen“ und die Führenden „doch noch etwas zu ärgern“. Dass dieser Plan so konsequent aufging, überraschte die neuen Titelträger selbst:

    „Dass wir dann allerdings so überzeugend alle Spiele im Round-Robin mit einem Schnitt von über 220 gewinnen und uns jeweils die Bonuspins sichern konnten, war erstaunlich und cool. Es macht diesen Titel besonders, wenn man bedenkt, dass wir über die gesamte Meisterschaft nur ein einziges Mal in Führung lagen – und das war eben nach dem letzten Spiel.“

  • Nachholtermine stehen fest

    Die abgesagten Spieltage vom 10.01.2026 werden wie folgt nachgeholt:

    Landesliga Damen am 31.01.2026 in Fürstenwalde

    Landesliga Herren am 01.02.2026 in Premnitz

    Regionalklasse Nord und Süd am 31.01.2026 in Wildau.

  • Platz 2 für Brandenburg

    Platz 2 für Brandenburg

    Team Brandenburg holt die Silbermedaille bei der DM der Ländermannschaften im Dream Bowl Palace München

    Am 16. und 17. August fand im Münchener Dream Bowl Palace die Deutsche Meisterschaft der Ländermannschaften statt. Hierbei war Brandenburg mit einem Männerteam vertreten und zählt wie jedes Jahr zum Favoritenkreis.

    Gespielt wurden 15 Spiele im Bakersystem. Dabei standen für Brandenburg am Ende 6240 Pins zu Buche, was einem Schnitt von 208 Pins entspricht. Damit konnten sich die Brandenburger Vertreter Sandro Brandt, Max Lorenz, Paul Sullivan Purps (alle drei TSV Chemie Premnitz), Nicklas Fritze, Tilo Matthies (BC Strike 99 Eisenhüttenstadt) und Markus Günther (letzte Saison BC Phoenix 71) die Silbermedaille sichern.

  • Landesseniorensportspiele auf Bohle 2025

    Landesseniorensportspiele auf Bohle 2025

    Bei den Landesseniorensportspielen im Jahr 2023 waren 64 Teilnehmende am Start. Damals wurde das Turnier in drei Anreiseblöcken ausgetragen.
    Dies wird am 16.08.2025 in Königs Wusterhausen auch wieder so sein. Jedoch sind es diesmal 80 Teilnehmende, die dann über 6 Bahnen 90 Wurf spielen werden.

    Hier die Startlisten und Durchführungsbestimmungen.

  • Deutsche Meisterschaften Dreibahnen

    Deutsche Meisterschaften Dreibahnen

    Am Wochenende fanden in Wolfsburg die Deutschen Meisterschaften im Dreibahnenspiel statt.

    Im Mannschaftswettbewerb der Herren A gewann das Team vom KFV Potsdam-Mittelmark mit 3373 Holz Silber hinter dem Berliner SKV I (3378). Bronze ging an die Vereinigung Hannoverscher Kegler von 2000 mit 3360 Holz.

    Bei den Damen B verfehlte Regine Loewa (KFV BK Oberspreewald-Lausitz) mit 808 Holz nur knapp einen Medaillenplatz und wurde vierte. Platz 7 ging an Marianne Wilke (Prignitzer KV, 796).

    Gabiele Rüter (KFV Potsdam-Mittelmark) wurde bei den Damen C sechste.

    Niels Dammann (KFV Potsdam-Mittelmark) kam bei den Herren A mit 843 Holz auf Rang 9.

    Ralf-Ingo Buchholz (KFV Potsdam-Mittelmark, 818) und Rainer Kühn (KFV Dahme-Spreewald, 815) wurden in der Altersklasse Herren B Achter und Neunter.

    Die beste Platzierung der Damen A für Brandenburg schaffte Elke Enderling (KFV Potsdam-Mittelmark) auf Rang 11.

    Auch bei den Mannschaften der Damen sowie in den Einzelwettbewerben der U23 weiblich und der Damen konnte Brandenburg keine vorderen Platzierungen einfahren.

    Bei den Herren C sicherte sich Heinz Bollfraß (KFV Märkisch-Oderland) mit 824 Holz Bronze.

    In der Altersklasse U23 männlich kamen Lukas Rietz (KFV BK Oberspreewald-Lausitz, 848) und Fabian Jaeger (KFV Potsdam-Mittelmark, 842) auf die Plätze 5 und 9.

    Christian Rosga (KFV Potsdam-Mittelmark) holte in der Altersklasse Herren mit 871 Holz eine weitere Bronzemedaille nach Brandenburg. Theo Lorenz (KFV Barnim, 852) kam auf Rang sechs.

    Im abschließenden Mannschaftswettbewerb der Herren konnten sich der KFV BK Oberspreewald-Lausitz und der KFV Ostprignitz-Ruppin hinter der starken Konkurrenz auf den Plätzen 7 und 8 einordnen.

    Hier alle Ergebnisse.

  • Aufstiegsspiele Bohle

    Am 17.05.2025 wurden die letzten Aufstiegsspiele für 2025/2026 auf Bohle für die 2. Landesklasse Herren und die Landesklasse Herren ABC durchgeführt.

    Bei der 2. Landesklasse Herren ging es bei 4 teilnehmenden Mannschaften um drei Startplätze, die am Ende an die SpG Rädel/Schenkenberg, den KSV Seehausen (mit einer 2 Bahnen-Anlage) und die SVU Frankfurt (Oder) gingen.

    Bei der Landesklasse Herren ABC waren gleichfalls 4 Mannschaften am Start, die um 2 Startplätze spielten. Die Aufsteiger sind die SG Blau-Weiß Brielow und der MPSV 95 Königs Wusterhausen. Bitte nicht wundern, es wurden nur 100 Wurf gespielt.

    Bereits am 11.05.2025 trafen sich in Alt Stahnsdorf fünf Damenmannschaften, um drei freie Plätze in der Landesliga Damen für 2025/2026 auszuspielen.
    In der Landesliga werden nächstes Jahr dann Luckau, Luckenwalde und Neuruppin spielen.

    Für die Landesliga Herren 2025/2026 war für drei Mannschaften nur ein Startplatz zu vergeben.
    Diesen sicherte sich in Blankenfelde/Mahlow die SpG Groß Machnow/Rangsdorf.

    Hier alle Ergebnisse.

    Schon am 23.03. fanden in Lüneburg die Aufstiegsspiele zu den Bundesligen statt. Für Brandenburg spielten die SG Kirchhain um den Aufstieg in die 2. Bundesliga Herren und der KSC Victoria 77 Neu-Plötzin um den Aufstieg in die Damen-Bundesliga. Die Damen aus Neu-Plötzin spielten souverän auf und starten in der neuen Saison in der Damen-Bundesliga. Für die Kirchhainer Herren reichte es leider nicht.

    Ergebnisse Bundesliga-Aufstiegsspiele

    Bis zum 30.06.2025 ist es noch möglich, dass sich Mannschaften aus dem Landesspielbetrieb abmelden können.
    Somit können Mannschaften, die nicht im Aufstiegsspiel erfolgreich waren, vielleicht später doch noch einen Startplatz in der Landesmannschaftsmeisterschaft 2025/2026 bekommen. Insoweit wird vor dem 30.06.2025 keine Staffeleinteilung bekanntgegeben.