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  • 4 x Gold und 1 x Silber: Jonathan Pfeiffer erlebt außergewöhnliche Deutsche Meisterschaft

    4 x Gold und 1 x Silber: Jonathan Pfeiffer erlebt außergewöhnliche Deutsche Meisterschaft

    Ein Wochenende, das Jonathan Pfeiffer so schnell nicht vergessen wird: Bei der Deutschen Meisterschaft räumte der Nachwuchsbowler gleich vier Goldmedaillen und eine Silbermedaille ab. Ob im Einzel, Doppel, All-Event oder Masters – Jonathan gehörte zu den prägenden Athleten des Turniers und bewies dabei nicht nur sportliche Klasse, sondern auch mentale Stärke.

    Im Interview spricht der Sportler des TSV Chemie Premnitz über emotionale Momente, harte Trainingswochen und große Ziele für die Zukunft.

    „Nach dem Einzelsieg wusste ich: Hier kann etwas Besonderes passieren“

    Vier Goldmedaillen und einmal Silber bei einer Deutschen Meisterschaft sind außergewöhnlich – wann hast du gemerkt, dass dieses Turnier dein Wochenende werden könnte?

    „Ich bin schon hochmotiviert zur Deutschen Meisterschaft gefahren. Das Training am Vorabend lief richtig gut und nach dem Sieg im Einzel habe ich gespürt: Hier kann wirklich etwas Besonderes passieren“, erzählt Jonathan.

    Von Wettkampf zu Wettkampf sei das Selbstvertrauen größer geworden. „Ich hatte eine super Unterstützung durch meine Trainer und habe mich von Tag zu Tag sicherer gefühlt. Dadurch konnte ich immer freier spielen.“

    „Das Masters war mental die größte Herausforderung“

    Du hast sowohl im Einzel als auch im Doppel, im All-Event und im Masters gewonnen. Welche Disziplin war für dich die größte Herausforderung?

    „Sportlich war das Einzel zunächst die größte Herausforderung, weil ich diesen Titel unbedingt gewinnen wollte“, sagt Jonathan. Auch das All-Event habe für ihn einen hohen Stellenwert gehabt: „Da wollte ich mich unbedingt durchsetzen.“

    Besonders viel Spaß hätten ihm jedoch die Teamwettbewerbe gemacht. „Auf das Doppel und das Team-Event habe ich mich richtig gefreut. Es ist immer cool, gemeinsam mit den Teamkollegen auf der Bahn zu stehen und zusammen Erfolge zu feiern. Wir wollten so viel wie möglich für Brandenburg nach Hause holen.“

    Die größte mentale Belastung brachte allerdings das Masters mit sich. „Diese Eins-gegen-eins-Situation ist schon etwas Besonderes. Da spürt man den direkten Druck und manchmal entscheidet auch ein kleiner Moment oder etwas Glück.“

    Umso glücklicher sei er gewesen, das spannende Finale gegen seinen Gegner aus Bayern erfolgreich gemeistert zu haben. „Mit der Unterstützung von Lars konnte ich der Situation gerecht werden. Das war ein richtig intensives Match.“

    Intensive Trainingswochen neben der Schule

    Wie sah die Vorbereitung auf die Meisterschaft aus?

    Hinter dem Erfolg stecken viele Wochen harter Arbeit. Jonathan absolvierte einen individuell abgestimmten Trainingsplan – zusätzlich zum Schulalltag. „Manchmal war das schon schwierig, weil ich jeden Tag bis 16 Uhr Schule hatte“, berichtet er.

    Besonders dankbar zeigt er sich gegenüber seinem Umfeld. „Meine Trainer Jürgen Purps und Lars Tangermann haben mich die ganze Zeit unterstützt. Aber auch Peter Lorenz, Marco Lippold und Tobias Gäbler waren unglaublich wichtig.“ Tobias Gäbler habe sich unter anderem intensiv um die Ölbilder und die Abstimmung der Disziplinen gekümmert.

    Im Training hätten sich feste Abläufe entwickelt: „Wir haben jedes Training ähnlich aufgebaut – mit Aufwärmen, Räumtraining, Techniktraining und anschließend verschiedenen Spielen.“ Dabei sei er auch an seine Grenzen gegangen. „Aber genau dadurch entwickelt man sich weiter.“

    Für einen kleinen Schmunzler sorgt Jonathan zudem mit einem besonderen Detail: „Mein Golfhandschuh war der Gamechanger“, erzählt er lachend. „Dadurch habe ich auch den Spitznamen ‚Golfi‘ bekommen. Der Handschuh hat mir geholfen, immer den perfekten Grip am Ball zu haben.“

    TSV Chemie Premnitz als wichtiger Rückhalt

    Welche Rolle spielt der TSV Chemie Premnitz für deine Entwicklung als Bowler?

    „Der Verein ist die Basis meines Erfolgs“, sagt Jonathan ohne zu zögern. „Der TSV Chemie Premnitz ist wie eine große Familie, die immer zusammenhält.“

    Besonders hebt er einige Wegbegleiter hervor: „Jürgen Purps, Peter Lorenz, Tobias Gäbler, Max Lorenz, Paul Purps und natürlich Lars Tangermann – sie alle helfen mir, wo sie können. Sie fordern mich, fördern mich und sind immer da, wenn man Unterstützung braucht.“

    Seit rund eineinhalb Jahren darf Jonathan außerdem regelmäßig beim Training der Bundesliga-Mannschaft mittrainieren. „Das ist natürlich eine riesige Erfahrung für mich.“ Auch in der Hausliga sammelt er gemeinsam mit Max, Paul und Tobias wichtige Erfahrungen. „Das macht nicht nur Spaß, sondern ich lerne unglaublich viel dabei.“

    Der Traum von der Nationalmannschaft

    Welche Ziele hast du nach diesem großen Erfolg für die kommende Zeit?

    Die Antwort kommt schnell: „Eigentlich die gleichen Ziele wie in diesem Jahr – ich möchte mich immer weiter verbessern.“

    Der Fokus liegt nun auf dem Wechsel in die A-Jugend und auf den kommenden nationalen Wettbewerben. „Ich will mich bestmöglich auf die nächste Deutsche Meisterschaft vorbereiten und weiterhin hart trainieren.“

    Ein großer Traum begleitet ihn dabei besonders: „Ich möchte irgendwann im Nationalkader unter Mario Lippold bei einer Europameisterschaft spielen dürfen.“

    Um dieses Ziel zu erreichen, will Jonathan weiterhin möglichst viele Turniere neben der Jugendliga spielen. „Ich möchte einfach immer besser werden.“

  • LEM Jugend Bohle

    Vetschau ist am Wochenende vom 18. bis 19. April 2026 Austragungsort der diesjährigen Landeseinzelmeisterschaft der Bohlejugend.

    Insgesamt 72 Starter*innen aus 25 Klubs werden erwartet.

    Neben den Medaillen geht es in den vier Altersklassen auch um die Qualifikation zur Deutschen Jugendmeisterschaft vom 05. bis 07. Juni in Peine.

    Spannende Wettkämpfe sind daher zu erwarten.

    Gäste und Fans sind herzlich willkommen. Die Wettkämpfe beginnen an beiden Tagen um 9 Uhr.

    Hier die Startlisten.

  • LVM Jugend Bohle 2026

    Im Januar und Februar sind die diesjährigen Landesvereinsmeisterschaften der Jugend gestartet. Daran nehmen derzeit 92 Kinder und Jugendliche und 15 Mannschaften aus acht Kreisfachverbänden teil.

    Bei der U14 weiblich steht nach drei Turnieren bereits fest, dass die Mädchen vom KFV Potsdam-Mittelmark ihren Titel verteidigen können. Beim letzten Turnier am 21.03.2026 in Treuenbrietzen bleibt es trotzdem spannend im Kampf um die Silbermedaille und den zweiten Startplatz zur Deutschen Jugendmeisterschaft in Peine. Hier haben die Mädchen vom KFV Dahme-Spreewald und vom KFV BK Oberspreewald-Lausitz noch gute Chancen. Die Einzelwertung führt derzeit Lara Isabell Schmidt (KSV Treuenbrietzen) an, hier ist das letzte Wort noch nicht gesprochen.

    Bei der U14 männlich ist Halbzeit. Hier liegen punktgleich KFV Havelland und KFV Potsdam-Mittelmark auf Rang eins. Die anderen beiden Mannschaften liegen ebenfalls punktgleich auf Rang drei. Die kommenden Turniere in Altdöbern und Luckau werden mitentscheiden, welche beiden Mannschaften zur DJM fahren können. Auch in der Einzelwertung ist noch nichts entschieden. Es bleibt spannend!

    Die U18 weiblich hat bereits drei Turniere gespielt. Vor dem letzten Turnier am 15.03.2026 in Werder führt der KFV Dahme-Spreewald mit einem Punkt vor dem KFV Havelland. Sicher ist aber, dass beide Mannschaften für die DJM in Peine qualifiziert sind. Ranglistenerste ist derzeit Sandrine Schiche (SG Blau-Weiß Pessin).

    Nach zwei Turnieren der U18 männlich führt der KFV Potsdam-Mittelmark mit 20 Punkten. Punktgleich auf Rang zwei folgen die Mannschaften vom KKV Oder-Spree und vom KFV BK Oberspreewald-Lausitz. Hier gibt es allerdings nur einen Startplatz zur Deutschen Jugendmeisterschaft. Die Rangliste dominiert Lennart Stoof (KSC Victoria 77 Neu-Plötzin).

    Hier geht’s zu den Ergebnissen.

  • LEM Dreibahnen Jugend

    LEM Dreibahnen Jugend

    Bereits am 31.01.2026 hat die Brandenburger Bohlejugend ihre Landesmeisterschaft im Dreibahnenspiel ausgespielt. In diesem Jahr waren wir erstmals in Wolfsburg zu Gast, um unserem Nachwuchs wettkampfnahe Bedingungen zu bieten. Schließlich finden hier Anfang Mai die Deutschen Jugendmeisterschaften statt.

    46 Jugendliche hatten sich mit ihren Betreuern und Eltern auf den Weg nach Wolfsburg gemacht. Gespielt – wurde wie auch bei den Deutschen Meisterschaften vorgesehen – je 10 Wurf auf je vier Bohle-, Schere- und Classicbahnen.

    Bei der U14 weiblich konnte Ruby Reimer (KSV Treuenbrietzen) den Wettkampf für sich entscheiden und holte sich mit 779 Holz die Goldmedaille.

    Die Wertung der männlichen U14 gewann Neron Yague (SG Blau-Weiß Pessin) mit 760 Holz.

    Landesmeisterin der weiblichen U18 wurde mit 762 Holz Pauline Posselt (SC Einheit Luckau).

    Ein grandioses Ergebnis von 883 Holz erkegelte Lennart Stoof (KSC Victoria 77 Neu-Plötzin) in der Altersklasse U18 männlich.

    Alle weiteren Ergebnisse gibt es hier.

    Im Rahmen der Siegerehrung wurden durch Hendrik Charchulla an die Jugendlichen Länderspiel- und Leistungsnadeln für hervorragende Ergebnisse in der Saison 2024/2025 überreicht (siehe Beitragsbild).

  • DJM Bohle 2025

    DJM Bohle 2025

    Brandenburgs Nachwuchskegler waren bei den Deutschen Jugendmeisterschaften vom 30. Mai bis 01. Juni 2025 in Kiel erfolgreich. Insgesamt waren für Brandenburg 8 Mannschaften und 18 Einzel am Start. Acht mal wurde ein Podiumsplatz erreicht.

    Im Mannschaftswettbewerb der männlichen U14 gewann das Team vom KFV Potsdam-Mittelmark Silber vor den Jungen vom Prignitzer KV, die sich erst im Stechen die Bronzemedaille sicherten.

    Die Mädchenmannschaft des KFV Potsdam-Mittelmark konnte ihren Vorjahrestitel verteidigen und ist Deutscher Meister 2025!

    Auch in den Einzelwettbewerben glänzten unsere Jugendlichen.

    Bei der weiblichen U14 holte sich Lara Isabell Schmidt (KFV Potsdam-Mittelmark) die Silbermedaille.

    Im Einzel der männlichen U14 wurde Lennart Stoof (KFV Potsdam-Mittelmark) Deutscher Meister 2025. Dritter und Bronzemedaillengewinner wurde Pharrell Welzien vom Prignitzer KV.

    Zwei weitere Bronzemedaillen kamen hinzu im Einzel der weiblichen U18 für Romy Reimer (KFV Havelland) und Lasse Zimmermann (KFV Potsdam-Mittelmark) bei der männlichen U18.

    Herzlichen Glückwunsch zu diesem Erfolg.

    Hier die Ergebnisse.

    Lara Isabell Schmidt und Pharrell Welzien wurden aufgrund ihrer Leistungen in die Jugendnationalmannschaft berufen und starten am 05. und 06. Dezember 2025 beim Nationencup der Jugend in Stralsund. Wir wünschen schon jetzt Gut Holz!

  • Deutsche Jugendmeisterschaft Dreibahnen

    Deutsche Jugendmeisterschaft Dreibahnen

    Am vergangenen Wochenende fanden in Wolfsburg die Deutschen Jugendmeisterschaften im Dreibahnenspiel statt. Für Brandenburg waren 12 junge Bohle-Spieler*innen am Start. Allesamt spielten unter dem KFV Dahme-Spreewald. Mit dabei waren Ruby Reimer, Levin Splieth (KSV Treuenbrietzen), Emmely Köppe, Suresh Pallmann (SC Einheit Luckau), Charleen Rose Sandow, Mia-Sophie Hipke, Lennart Stoof, Nino Tschoban (KSC Victoria 77 Neu-Plötzin), Lasse Zimmermann (SpG Rädel-Schenkenberg), Romy Reimer (ESV Lok Elstal), Lina Czerniak (SG Blau-Weiß Pessin) und Artur Hoppe (SG Kirchhain).

    Bei den Doppelwettbewerben am Samstag konnten Ruby Reimer/Lennart Stoof den Mixedwettbewerb der U14 mit 776 Holz für sich entscheiden. 

    Eine weitere Goldmedaille kam für Lennart Stoof / Nino Tschoban im Doppel der männlichen U14 dazu, die sich mit 801 Holz deutlich an die Spitze setzen konnten.

    Am Sonntag folgten die Einzelwettbewerbe. Hier gewann Ruby Reimer den Wettkampf der weiblichen U14 und wurde Deutsche Meisterin.

    Im Einzel der männlichen U14 sicherte sich Lennart Stoof mit herausragenden 811 Holz den dritten von drei möglichen Meistertiteln.

    Damit gingen nach den Jahren 2013-2015 erstmals wieder vier Titel nach Brandenburg. Erfolgreicher war man nur 2015 mit fünf Titeln, darunter auch drei für Monique Kabisch.

    Auch die U18 sollte in diesem Jahr nicht ohne Medaille nach Hause fahren. Lasse Zimmermann holte sich in einem starken Teilnehmerfeld der männlichen U18 mit 849 Holz die Bronzemedaille.

    Die anderen Brandenburger Teilnehmer konnten mit je drei fünften, sechsten und siebenten Plätzen im vorderen Mittelfeld glänzen.

    Hier alle Ergebnisse.

    Wir gratulieren dem Team mit den Auswahltrainern Antonia Jakobza (Luckau), Maik Jaeger (Neu-Plötzin) sowie Hendrik Charchulla und Mario Görick (beide Kablow) zu diesem Erfolg!