Kategorie: Bowling

  • TSV Chemie Premnitz steigt in die 2. Bundesliga auf!

    TSV Chemie Premnitz steigt in die 2. Bundesliga auf!

    Am 13. und 14. Juni 2026 wurden in Fürstenwalde die Aufstiegsspiele zur 2. Bundesliga der Damen ausgetragen. Das Land Brandenburg wurde dabei durch die Mannschaft des TSV Chemie Premnitz vertreten. Nach insgesamt neun absolvierten Partien sicherte sich das Premnitzer Team den ersten Platz und steigt damit gemeinsam mit dem zweit- und drittplatzierten Verein in die 2. Bundesliga auf.

    Turniermodus und Spielverlauf

    Der Modus sah insgesamt neun Durchgänge vor, die auf zwei Tage aufgeteilt wurden: Sechs Spiele fanden am Samstag statt, drei weitere folgten am Sonntag. Für die Endwertung wurden die erzielten Pins aller Begegnungen addiert. Die drei Mannschaften mit der höchsten Gesamtpinzahl qualifizierten sich für den Aufstieg.

    Die Mannschaft des TSV Chemie Premnitz erzielte im Turnierverlauf folgende Pinergebnisse:

    • Spiel 1: 624 Pins
    • Spiel 2: 729 Pins
    • Spiel 3: 812 Pins
    • Spiel 4: 762 Pins
    • Spiel 5: 648 Pins
    • Spiel 6: 732 Pins
    • Spiel 7: 709 Pins
    • Spiel 8: 770 Pins
    • Spiel 9: 659 Pins

    Gesamtergebnis: 6.445 Pins

    Mit dieser Leistung belegte Premnitz nach den neun Durchgängen den ersten Platz im Gesamtklassement.

    Die drei Aufsteiger in die 2. Bundesliga:

    1. TSV Chemie Premnitz: 6.445 Pins
    2. 2. BC Weilimdorf: 6.442 Pins
    3. Eintracht Käfertal: 6.054 Pins

    Einzelstatistiken der Premnitzer Spielerinnen

    Zum Gesamtergebnis des TSV Chemie Premnitz trugen die Spielerinnen mit folgenden Leistungsdaten bei:

    • Katharina Hoffmann
      • Spiele: 8
      • Gesamtpins: 1.504
      • Schnitt: 188,00 Pins
    • Sandra Krüger
      • Spiele: 8
      • Gesamtpins: 1.461
      • Schnitt: 182,62 Pins
    • Pauline Krause
      • Spiele: 7
      • Gesamtpins: 1.299
      • Schnitt: 185,57 Pins
    • Lara Lorenz
      • Spiele: 7
      • Gesamtpins: 1.183
      • Schnitt: 169,00 Pins
    • Vivien Schmidt
      • Spiele: 3
      • Gesamtpins: 525
      • Schnitt: 175,00 Pins
    • Lina Schreiber
      • Spiele: 2
      • Gesamtpins: 284
      • Schnitt: 142,00 Pins

    Der Landesverband gratuliert den Damen des TSV Chemie Premnitz zum Aufstieg und wünscht viel Erfolg für die kommende Saison in der 2. Bundesliga.

  • Gold und Bronze für Brandenburg in Ludwigshafen

    Gold und Bronze für Brandenburg in Ludwigshafen

    Vom 31.05. bis 07.06.2026 fanden im Felix Bowling in Ludwigshafen die Deutschen Meisterschaften der Seniorinnen, Senioren und Versehrten statt. Die Brandenburger Auswahl kehrte mit einer Gold- und einer Bronzemedaille sowie mehreren Platzierungen unter den Top 20 zurück.

    Seniorinnen A

    In der Altersklasse der Seniorinnen A trat Madeleine Aulenbach an. Sie erzielte in 12 Spielen 1905 Pins, was einem Durchschnitt von 158,75 Pins entspricht. Mit dieser Leistung beendete sie das Turnier auf dem 23. Platz.

    Seniorinnen B

    Zwei Brandenburgerinnen gingen bei den Seniorinnen B an den Start. Sabine Kulske erreichte mit 1860 Pins in 12 Spielen (Schnitt 155,00) den 21. Platz. Ramona Lövesz beendete den Wettbewerb mit 1760 Pins (Schnitt 146,67) auf dem 28. Rang.

    Senioren A

    Enrico Kriz erspielte bei den Senioren A über 12 Spiele insgesamt 2335 Pins. Mit einem Turnierschnitt von 194,58 Pins sicherte er sich den 19. Platz. Michael Kühne-Sickert folgte auf Rang 24, nachdem er über dieselbe Distanz 2267 Pins (Schnitt 188,92) erzielen konnte.

    Senioren B

    Thomas Witt zeigte bei den Senioren B eine konstante Leistung und belegte mit 2298 Pins in 12 Spielen (Schnitt 191,50) einen guten 14. Platz. Knapp dahinter folgte Robert Seelenbinder, der mit 2223 Pins und einem Schnitt von 185,25 die Meisterschaft auf dem 18. Rang abschloss.

    Senioren C

    Das größte Brandenburger Aufgebot gab es bei den Senioren C mit vier Startern. Joachim Scheeffer zeigte ein starkes Turnier und belegte mit 2293 Pins (Schnitt 191,08) den hervorragenden 6. Platz. Er befand sich lange Zeit auf Halbfinalkurs, verpasste diesen jedoch durch ein Ergebnis von 159 Pins im letzten Spiel. Der mehrmalige Deutsche Meister Jürgen Preuß fand über das gesamte Turnier nicht zu seiner gewohnten Form und beendete die Meisterschaft mit 2165 Pins (Schnitt 180,42) auf Platz 12. Auf den Rängen 19 und 20 folgten Jörg Rudolph mit 2092 Pins (Schnitt 174,33) und Harald Wilke mit 2082 Pins (Schnitt 173,50).

    Versehrte Damen

    In dieser Kategorie belegte Petra Schutty mit 1836 Pins (Schnitt 153,00) den 14. Platz. Martina Helm erreichte ebenfalls in dieser Klasse mit 1677 Pins (Schnitt 139,75) den 19. Rang.

    Versehrte Herren

    Äußerst erfolgreich verlief das Turnier für Nico Skuldzus. Als amtierender Deutscher Vizemeister untermauerte er seine Ambitionen bereits in der Vorrunde, die er mit 2618 Pins (Schnitt 218,17) als Erstplatzierter abschloss. Im Halbfinale traf er im „Best of 3“-Modus auf Maurice Jobst (Nordrhein-Westfalen). Nach einem 248:203-Sieg im ersten Spiel und einer 213:232-Niederlage im zweiten, behielt Skuldzus im Entscheidungsspiel mit 227:207 die Oberhand und zog ins Finale ein.

    Dort wartete der Gehörlosen-Weltmeister Matt Forsyth (Niedersachsen). Skuldzus legte erneut vor und gewann das erste Spiel mit 245:199. Das zweite Spiel entwickelte sich zu einem hochdramatischen Krimi. Forsyth geriet unter Zugzwang und benötigte im zehnten Feld einen Spare. Nach einer stehengebliebenen 7 (2/5/8) verpasste der Weltmeister jedoch den Räumer. Damit ging das Spiel denkbar knapp mit 234:232 an den jubelnden Brandenburger, der sich nach dem Silbererfolg im Vorjahr nun die Goldmedaille und den Titel des Deutschen Meisters der Versehrten 2026 sicherte.

    Ebenfalls in dieser Kategorie trat Sportkamerad Reinhard Plath an. Er erzielte mit insgesamt 2044 Pins einen Turnierschnitt von 170,33 Pins und schloss den Wettbewerb auf einem guten 16. Platz ab.

    Versehrte Herren II

    Einen weiteren Medaillenerfolg feierte Harry Conrad. In der Vorrunde erspielte er sich 1933 Pins (Schnitt 161,08) und zog als Drittplatzierter in die Finalrunde ein. Im Halbfinale musste er sich dem Titelverteidiger Bodo Präkel aus Mecklenburg-Vorpommern trotz großem Kampf geschlagen geben (144:214, 182:151, 148:157). Am Ende freute sich Conrad über den Gewinn der Bronzemedaille.

    Trio-Wettbewerbe

    In den Team-Wettbewerben belegten die Brandenburger Trios folgende Platzierungen:

    • Seniorinnen A: Platz 23 für das Trio Lorenz / Aulenbach / Krüger.
    • Seniorinnen B/C: Platz 18 für die Formation Dächsel / Lövesz / Schutty.
    • Senioren A: Platz 21 (Leschke / Kriz / Fritze) und Platz 23 (Körner / Seelenbinder / Witt).
    • Senioren B: Platz 23 für das Team Ramin / Präger / Schmidt R.
    • Senioren C: Platz 9 für das Trio Stiebitz / Rudolph / Klepping sowie Platz 10 für das Quartett/Trio Günther / Scheeffer / Lövesz / Wojcichowski.
  • 4 x Gold und 1 x Silber: Jonathan Pfeiffer erlebt außergewöhnliche Deutsche Meisterschaft

    4 x Gold und 1 x Silber: Jonathan Pfeiffer erlebt außergewöhnliche Deutsche Meisterschaft

    Ein Wochenende, das Jonathan Pfeiffer so schnell nicht vergessen wird: Bei der Deutschen Meisterschaft räumte der Nachwuchsbowler gleich vier Goldmedaillen und eine Silbermedaille ab. Ob im Einzel, Doppel, All-Event oder Masters – Jonathan gehörte zu den prägenden Athleten des Turniers und bewies dabei nicht nur sportliche Klasse, sondern auch mentale Stärke.

    Im Interview spricht der Sportler des TSV Chemie Premnitz über emotionale Momente, harte Trainingswochen und große Ziele für die Zukunft.

    „Nach dem Einzelsieg wusste ich: Hier kann etwas Besonderes passieren“

    Vier Goldmedaillen und einmal Silber bei einer Deutschen Meisterschaft sind außergewöhnlich – wann hast du gemerkt, dass dieses Turnier dein Wochenende werden könnte?

    „Ich bin schon hochmotiviert zur Deutschen Meisterschaft gefahren. Das Training am Vorabend lief richtig gut und nach dem Sieg im Einzel habe ich gespürt: Hier kann wirklich etwas Besonderes passieren“, erzählt Jonathan.

    Von Wettkampf zu Wettkampf sei das Selbstvertrauen größer geworden. „Ich hatte eine super Unterstützung durch meine Trainer und habe mich von Tag zu Tag sicherer gefühlt. Dadurch konnte ich immer freier spielen.“

    „Das Masters war mental die größte Herausforderung“

    Du hast sowohl im Einzel als auch im Doppel, im All-Event und im Masters gewonnen. Welche Disziplin war für dich die größte Herausforderung?

    „Sportlich war das Einzel zunächst die größte Herausforderung, weil ich diesen Titel unbedingt gewinnen wollte“, sagt Jonathan. Auch das All-Event habe für ihn einen hohen Stellenwert gehabt: „Da wollte ich mich unbedingt durchsetzen.“

    Besonders viel Spaß hätten ihm jedoch die Teamwettbewerbe gemacht. „Auf das Doppel und das Team-Event habe ich mich richtig gefreut. Es ist immer cool, gemeinsam mit den Teamkollegen auf der Bahn zu stehen und zusammen Erfolge zu feiern. Wir wollten so viel wie möglich für Brandenburg nach Hause holen.“

    Die größte mentale Belastung brachte allerdings das Masters mit sich. „Diese Eins-gegen-eins-Situation ist schon etwas Besonderes. Da spürt man den direkten Druck und manchmal entscheidet auch ein kleiner Moment oder etwas Glück.“

    Umso glücklicher sei er gewesen, das spannende Finale gegen seinen Gegner aus Bayern erfolgreich gemeistert zu haben. „Mit der Unterstützung von Lars konnte ich der Situation gerecht werden. Das war ein richtig intensives Match.“

    Intensive Trainingswochen neben der Schule

    Wie sah die Vorbereitung auf die Meisterschaft aus?

    Hinter dem Erfolg stecken viele Wochen harter Arbeit. Jonathan absolvierte einen individuell abgestimmten Trainingsplan – zusätzlich zum Schulalltag. „Manchmal war das schon schwierig, weil ich jeden Tag bis 16 Uhr Schule hatte“, berichtet er.

    Besonders dankbar zeigt er sich gegenüber seinem Umfeld. „Meine Trainer Jürgen Purps und Lars Tangermann haben mich die ganze Zeit unterstützt. Aber auch Peter Lorenz, Marco Lippold und Tobias Gäbler waren unglaublich wichtig.“ Tobias Gäbler habe sich unter anderem intensiv um die Ölbilder und die Abstimmung der Disziplinen gekümmert.

    Im Training hätten sich feste Abläufe entwickelt: „Wir haben jedes Training ähnlich aufgebaut – mit Aufwärmen, Räumtraining, Techniktraining und anschließend verschiedenen Spielen.“ Dabei sei er auch an seine Grenzen gegangen. „Aber genau dadurch entwickelt man sich weiter.“

    Für einen kleinen Schmunzler sorgt Jonathan zudem mit einem besonderen Detail: „Mein Golfhandschuh war der Gamechanger“, erzählt er lachend. „Dadurch habe ich auch den Spitznamen ‚Golfi‘ bekommen. Der Handschuh hat mir geholfen, immer den perfekten Grip am Ball zu haben.“

    TSV Chemie Premnitz als wichtiger Rückhalt

    Welche Rolle spielt der TSV Chemie Premnitz für deine Entwicklung als Bowler?

    „Der Verein ist die Basis meines Erfolgs“, sagt Jonathan ohne zu zögern. „Der TSV Chemie Premnitz ist wie eine große Familie, die immer zusammenhält.“

    Besonders hebt er einige Wegbegleiter hervor: „Jürgen Purps, Peter Lorenz, Tobias Gäbler, Max Lorenz, Paul Purps und natürlich Lars Tangermann – sie alle helfen mir, wo sie können. Sie fordern mich, fördern mich und sind immer da, wenn man Unterstützung braucht.“

    Seit rund eineinhalb Jahren darf Jonathan außerdem regelmäßig beim Training der Bundesliga-Mannschaft mittrainieren. „Das ist natürlich eine riesige Erfahrung für mich.“ Auch in der Hausliga sammelt er gemeinsam mit Max, Paul und Tobias wichtige Erfahrungen. „Das macht nicht nur Spaß, sondern ich lerne unglaublich viel dabei.“

    Der Traum von der Nationalmannschaft

    Welche Ziele hast du nach diesem großen Erfolg für die kommende Zeit?

    Die Antwort kommt schnell: „Eigentlich die gleichen Ziele wie in diesem Jahr – ich möchte mich immer weiter verbessern.“

    Der Fokus liegt nun auf dem Wechsel in die A-Jugend und auf den kommenden nationalen Wettbewerben. „Ich will mich bestmöglich auf die nächste Deutsche Meisterschaft vorbereiten und weiterhin hart trainieren.“

    Ein großer Traum begleitet ihn dabei besonders: „Ich möchte irgendwann im Nationalkader unter Mario Lippold bei einer Europameisterschaft spielen dürfen.“

    Um dieses Ziel zu erreichen, will Jonathan weiterhin möglichst viele Turniere neben der Jugendliga spielen. „Ich möchte einfach immer besser werden.“

  • Fürstenwalde will den Weltrekord – Interview mit Bastian Schaaf

    Fürstenwalde will den Weltrekord – Interview mit Bastian Schaaf

    Herr Schaaf, sechs Spieler sollen innerhalb von 24 Stunden gemeinsam mehr als 251.630 Pins erzielen – wie ist die Idee zu diesem außergewöhnlichen Weltrekordversuch überhaupt entstanden?

    Die Idee ist aus unserem Vereinsleben heraus entstanden. Die Bowlingabteilung der BSG Pneumant Fürstenwalde, die Starframers, feiert 2026 ihr 25-jähriges Bestehen. Wir wollten dieses Jubiläum nicht einfach nur mit einer Feier begehen, sondern mit einem Projekt, das sportlich herausfordert, den Verein sichtbar macht und Menschen zusammenbringt.
    Irgendwann stand dann die Frage im Raum: Warum nicht etwas versuchen, das noch nie jemand in Deutschland geschafft hat? So kamen wir auf den bestehenden 24-Stunden-Weltrekord im Bowling. Der aktuelle Rekord liegt bei 251.630 Pins und wurde 1997 in den USA aufgestellt.
    Für uns war schnell klar: Wenn wir dieses Projekt angehen, dann richtig – mit sechs Spielern, einem starken Team im Hintergrund und dem Ziel, Fürstenwalde und den Bowlingsport in Brandenburg überregional sichtbar zu machen.

    Ein Projekt dieser Größenordnung braucht sicherlich eine lange Vorbereitung: Wie weit sind Sie aktuell mit der Planung und welche organisatorischen Herausforderungen mussten bisher gelöst werden?

    Die Planung läuft inzwischen sehr konkret. Der eigentliche Rekordversuch ist für den 1. und 2. August 2026 im Strikers 2.0 in Fürstenwalde vorgesehen. Die Anmeldung beim Rekord-Institut für Deutschland ist erfolgt, und wir befinden uns aktuell in der organisatorischen und sportlichen Vorbereitung.
    Ein erster wichtiger Schritt ist das Training unter realistischen Bedingungen. Am 29. Mai 2026 findet ab 22 Uhr ein erstes sechsstündiges Training im Strikers 2.0 statt. Dabei geht es nicht nur um die sportliche Leistung, sondern auch um Abläufe: Ballversorgung, Pausenmanagement, Dokumentation, Verpflegung, medizinische Betreuung und die Unterstützung der Spieler während der Belastung.

    Viele Bausteine stehen bereits. Die ärztliche Betreuung wird durch Dr. med. Max Elstermann von Elster sichergestellt:

    https://praxis-elstermann.de

    Der Ergotherapeut Guido Lambrecht aus Fürstenwalde unterstützt uns ebenfalls vor Ort:

    Start

    Die Verpflegung übernimmt EDEKA Förster nach ärztlicher Empfehlung:

    https://www.edeka.de/maerkte/800871

    Außerdem hat unsere Versehrtengruppe bereits Spendenboxen gebaut, die im Bowlingcenter und an weiteren Orten in der Stadt aufgestellt werden.
    Eine große Herausforderung bleibt die Koordination der vielen Helferinnen und Helfer. So ein Rekordversuch besteht nicht nur aus sechs Spielern auf der Bahn. Dahinter steht ein ganzes Team, das Bälle reinigt, Bälle zureicht, dokumentiert, versorgt, motiviert und im richtigen Moment entlastet.
    Erfreulich ist außerdem, dass auch die lokale Berichterstattung bereits angelaufen ist. Der Spreebote begleitet unser Projekt und hilft dabei, den Rekordversuch in Fürstenwalde und der Region bekannter zu machen:

    Neben der sportlichen Leistung spielt auch die Finanzierung eine große Rolle. Wie wird der Weltrekordversuch finanziert und welche Unterstützung benötigen Sie noch von Sponsoren oder Partnern?

    Ein Projekt dieser Größe ist ohne Unterstützung nicht umsetzbar. Wir finanzieren den Rekordversuch über Eigeninitiative, Spenden, Sponsoring und Sachleistungen. Erste Unternehmen und Unterstützer aus der Region haben bereits geholfen. Dank dieser Spenden konnten wir bereits die Anmeldegebühr für den Rekordversuch bezahlen – dafür sind wir sehr dankbar.

    Zu den bisherigen Unterstützern gehören unter anderem:

    F/G/M Mettchen Müller GmbH & Co. KG / Autohaus Mettchen

    https://fgm-mm.de

    Lackiererei Wunsch

    https://www.wunschlack.de

    Autohaus Spree-Eck Fürstenwalde

    https://www.citroen-haendler.de/spree-eck-fuerstenwalde

    Auch EDEKA Förster unterstützt uns im Bereich Verpflegung:

    https://www.edeka.de/maerkte/800871

    Trotz dieser wichtigen Hilfe sind wir noch lange nicht am Ziel. Wir suchen weiterhin finanzielle Unterstützung, insbesondere auch einen Hauptsponsor, der dieses außergewöhnliche Projekt sichtbar begleitet. Benötigt werden Mittel unter anderem für Organisation, technische Umsetzung, Dokumentation, Verpflegung, medizinische und therapeutische Begleitung, Werbematerialien sowie alles, was für einen regelkonformen Rekordversuch erforderlich ist.
    Zusätzlich freuen wir uns über Sachleistungen und praktische Hilfe. Besonders gesucht werden aktuell noch Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten, die das Event ehrenamtlich begleiten und Erfahrung im Bereich Taping haben. Bisher konnten wir in diesem Bereich leider noch kein Unternehmen finden, das uns unterstützen kann. Deshalb sind wir hier weiterhin auf der Suche nach engagierten Partnern oder Fachkräften.
    Wer das Projekt finanziell unterstützen möchte, kann dies über unsere GoFundMe-Seite tun. Alle Infos dazu gibt’s über die Social-Media Kanäle der BSG Pneumant Fürstenwalde bzw. der Starframers Fürstenwalde.
    Jede Unterstützung hilft uns, diesen Rekordversuch professionell vorzubereiten und Fürstenwalde als Sportstadt stark nach außen zu tragen.

    Für die Spieler wird der Versuch körperlich und mental extrem belastend sein. Wie bereiten sich die Teilnehmer auf die 24 Stunden Dauerbowling vor und welche Strategien gibt es, um Konzentration und Fitness aufrechtzuerhalten?

    Die Belastung wird enorm sein. 24 Stunden Bowling bedeuten tausende Würfe, dauerhaftes Stehen, ständige Wiederholung der gleichen Bewegungsabläufe und eine hohe mentale Anspannung. Deshalb bereiten wir uns nicht nur sportlich, sondern auch organisatorisch und medizinisch auf den Versuch vor.
    Die Spieler werden gezielt an lange Belastungsphasen herangeführt. Die Trainings dienen dazu, realistisch zu testen, wie Körper, Konzentration und Abläufe über mehrere Stunden funktionieren. Dabei geht es auch darum, Pausen richtig zu nutzen, die Belastung der Gelenke zu beobachten und herauszufinden, welche Versorgung während des Versuchs wirklich sinnvoll ist.
    Ein zentraler Punkt ist das Team hinter den Spielern. Die Unterstützer arbeiten im Schichtsystem, denn auch sie haben eine enorme Belastung. Sie reinigen Bälle, reichen sie den Spielern an, achten auf Abläufe, unterstützen bei der Versorgung und helfen dabei, dass die Spieler möglichst wenig unnötige Wege und Bewegungen haben.

    Medizinische und therapeutische Betreuung spielen ebenfalls eine große Rolle. Mit Unterstützung durch Dr. med. Max Elstermann von Elster

    https://praxis-elstermann.de

    sowie ergotherapeutischer Begleitung durch Guido Lambrecht

    Start

    angepasster Verpflegung durch EDEKA Förster

    https://www.edeka.de/maerkte/800871

    und hoffentlich zusätzlicher physiotherapeutischer Hilfe wollen wir dafür sorgen, dass die Spieler die 24 Stunden möglichst stabil und gesund durchhalten.

    Am Ende wird es nicht nur auf Kraft ankommen, sondern auf Disziplin, Teamarbeit, mentale Stärke und einen klaren Ablaufplan.

    Was würde ein erfolgreicher Weltrekord für die BSG Pneumant Fürstenwalde und den Bowlingsport in Brandenburg insgesamt bedeuten?

    Ein erfolgreicher Weltrekord wäre für uns als BSG Pneumant Fürstenwalde und für die Starframers natürlich ein historischer Moment. Aber es geht uns nicht nur um eine Zahl oder einen Eintrag. Es geht darum zu zeigen, was mit Zusammenhalt, Leidenschaft und ehrenamtlichem Engagement möglich ist.
    Für unseren Verein wäre es ein starkes Zeichen zum 25-jährigen Bestehen der Bowlingabteilung. Viele Menschen arbeiten seit Jahren dafür, den Bowlingsport in Fürstenwalde lebendig zu halten – im Männer-, Frauen-, Kinder- und Inklusionsbereich. Ein solcher Rekordversuch kann Aufmerksamkeit schaffen, neue Menschen für den Sport begeistern und zeigen, dass Bowling weit mehr ist als Freizeitspaß. Es ist Sport, Ausdauer, Technik, Konzentration und Teamgeist.
    Auch für den Bowlingsport in Brandenburg wäre ein erfolgreicher Rekord ein wichtiges Signal. Wir möchten zeigen, dass große sportliche Projekte nicht nur in großen Städten entstehen können. Auch in Fürstenwalde kann etwas wachsen, das über die Region hinaus ausstrahlt.

    Dabei hilft uns auch die regionale Aufmerksamkeit, unter anderem durch die Berichterstattung des Spreeboten:

    Wenn wir am Ende tatsächlich den Rekord brechen, dann wäre das nicht nur unser Erfolg, sondern ein Erfolg für alle, die uns unterstützt, begleitet und an dieses Projekt geglaubt haben.

  • Cindy Sommer und Nicklas Fritze sichern sich die Titel

    Cindy Sommer und Nicklas Fritze sichern sich die Titel

    Landeseinzelmeisterschaft im Bowling: Titel für Sommer und Fritze in Wildau

    Am 10. Mai 2026 wurde die Landeseinzelmeisterschaft der Damen und Herren im A10 Bowling Wildau entschieden. Aufgrund eines technischen Abbruchs am ursprünglichen Termin (3. Mai) wurden die Zwischenrunde und das Finale zusammengelegt. Ein besonderer Dank gilt dem Team des A10 Bowling, das kurzfristig einsprang, um den Wettbewerb nach den Qualifikationsrunden im BowlPlay Berlin Tegel zu ermöglichen.

    Damen: Schöneicher Trio an der Spitze

    Bei den Damen dominierten die Spielerinnen der B1 Bowler Schöneiche das Geschehen. Cindy Sommer verteidigte ihre Spitzenposition aus der Qualifikation bis zum Ende des Round Robins. Caroline Lingk schob sich mit einer starken Zwischenrunde auf den zweiten Platz vor, während Anke von Treskow den Dreifacherfolg für Schöneiche perfekt machte.

    Endergebnis Damen:

    PlatzNameVereinPins (Ges.)Schnitt
    1.Cindy SommerB1 Bowler 2.892190,13
    2.Caroline LingkB1 Bowler 2.761181,40
    3.Anke von TreskowB1 Bowler 2.675175,67

    Herren: Spannendes Finale mit Führungswechsel

    Im Wettbewerb der Herren blieb es bis zum letzten Frame spannend. Nico Skuldzus (JBF 2000) führte das Feld über weite Strecken an, musste sich im Round Robin jedoch der Konkurrenz beugen. Nicklas Fritze vom BC Strike 99 Eisenhüttenstadt gelang eine bemerkenswerte Aufholjagd: Mit einer Serie von hohen Spielen im Finale (darunter 279 Pins) sicherte er sich mit nur fünf Pins Vorsprung den Landestitel vor Sandro Brandt, der damit die „TripleCrown“ im Landesverband (Einzel, Doppel und Mixed) denkbar knapp verpasste.

    Endergebnis Herren:

    PlatzNameVereinPins (Ges.)Schnitt
    1.Nicklas FritzeBC Strike 99 3.528202,82
    2.Sandro BrandtTSV Chemie 3.523203,71
    3.Nico SkuldzusJBF 20003.515203,24
  • Info an die Vereine – 78D-Härte-Regelung

    Liebe Vorstände,

    liebe Sportwarte,

    liebe Sportfreundinnen und Sportfreunde,

    am 16. März 2026 veröffentlichte die Deutsche Bowling Union einen News-Beitrag mit dem Titel „78D-Härte-Regel ab 1. Juli 2026 bei nationalen DBU-Wettbewerben“ auf ihrer Verbandshomepage.

    Den Beitrag findet ihr unter folgendem Link: https://www.dbu-bowling.de/news/2538/1210402/kategorie/78d-härte-regel-ab-1.-juli-2026-bei-nationalen-dbu-wettbewerben.html

    Dort wurde darüber berichtet, dass die Deutsche Bowling Union ab dem Sportjahr 2026/2027 die internationale 78D-Härte-Regel für Urethanbälle in allen nationalen DBU-Wettbewerben übernimmt.

    Der SKVB Sektionssportausschuss Bowling hat in seiner Sitzung am 22. April 2026 nun ebenfalls über die Anwendung der 78D-Härte-Regelung gesprochen und folgenden Beschluss gefasst:
    Die SKVB Sektion Bowling übernimmt ab dem Sportjahr 2026/2027 ebenfalls die internationale 78D-Härte-Regelung für Urethanbälle in Teilen seines Spielbetriebs.

    Die Anwendung dieser 78D-Härte-Regelung bezieht sich dabei auf alle Qualifikationen zu Landesmeisterschaften sowie die Landesmeisterschaften per se (alle Altersklassen) und die Landesligen der Damen und Herren.

    Jegliche anderen Ligen (Landesklassen/Regionalligen/Regionalklassen/Jugendligen) bleiben von der Anwendung dieser Regelung unberührt!

    Sprich: In diesen Ligen dürfen weiterhin alle Bälle gespielt werden, die auf der USBC Approved Bowling Balls Liste stehen!

    Die USBC Approved Bowling Balls Liste findet ihr unter folgendem Link: https://bowl.com/getmedia/8b570e80-761c-4486-8628-9d50d718dd60/approved_balllist_CURRENT.pdf

    Die Regelung betrifft dabei ausschließlich Urethanbälle (vorwiegende Beispiele hierfür sind der Pitch Blick von Storm und der Purple Urethane Pearl, besser bekannt als „Purple Hammer“, von Hammer)!

    In Anlehnung an die Regelungen der IBF, EBF, DBU und des USBC sind bei oben aufgeführten Wettbewerben des SKVB nur noch Urethanbälle zugelassen, die zum Zeitpunkt der Herstellung einen Härtegrad der Oberfläche von mindestens 78D aufweisen.

    Für Spielerinnen und Spieler bedeutet dies, dass Urethanbälle vor dem Einsatz rechtzeitig auf ihre Regelkonformität geprüft werden müssen.

    Eine komplette Auflistung von Bowlingbällen (wichtig sind für unseren Spielbetrieb ausschließlich die dort aufgelisteten Urethanbälle!), deren Einsatz in oben aufgeführten SKVB-Wettbewerben NICHT zugelassen sind, findet ihr unter folgendem Link: https://images.bowl.com/bowl/media/assets/approvedballlist/2026 pdfs/usbc_national-tournament-ineligible-ball-list-only-78d-slow-oil-allowed-current.pdf

    Mit dieser Entscheidung orientiert sich der SKVB an den Vorgaben der internationalen Verbände und des nationalen Verbandes.
    Mit Einführung der 78D-Härte-Regelung passt der SKVB Teile seiner Wettbewerbe an die internationale und nationale Entwicklung im Bowlingsport an, was der Einheitlichkeit und Sicherung der Anschlussfähigkeit im Leistungsbereich zuträglich ist.

    Bitte teilte diese Informationen all euren Mitgliedern mit und leitet ihnen am besten diese Mail weiter.

    Vielen Dank bereits im Voraus.

  • Saisonfinale Brandenburg: Der 6. Spieltag der Landesligen im A10 Center Wildau

    Saisonfinale Brandenburg: Der 6. Spieltag der Landesligen im A10 Center Wildau

    Am 16. März 2026 war das A10 Bowling Wildau der zentrale Schauplatz für die Entscheidung in der Brandenburger Bowling-Landesliga. Parallel kämpften die Damen- und Herrenteams an diesem 6. Spieltag um die letzten Punkte der Saison 2025/2026. Während bei den Damen die Meisterschaftsentscheidung im Fokus stand, lieferten sich die Herren packende Duelle um die endgültigen Platzierungen im Zehnerfeld.

    1. Landesliga Damen: Premnitz jubelt, Schöneiche mit Tagessieg

    In der Damen-Landesliga sicherte sich am Finaltag der B1 Bowler Schöneiche II den Tagessieg. Mit vier Siegen aus fünf Spielen (8 Spielpunkte) und der tageshöchsten Pinzahl von 3.504 Pins (Schnitt: 175,20) sammelten sie insgesamt 14 Tagespunkte.
    Dicht dahinter folgte der A10 BC Wildau I auf seinen Heimbahnen mit ebenfalls vier Siegen, musste sich jedoch aufgrund der etwas niedrigeren Pinzahl (3.375 Pins) mit 13 Tagespunkten begnügen. Die Tabellenführerinnen vom TSV Chemie Premnitz I verbuchten am letzten Spieltag drei Siege und 10 Tagespunkte, womit sie ihre Spitzenposition erfolgreich verteidigten.

    Herausragende Einzelleistungen

    In der Einzelwertung des Finaltages ragten zwei Spielerinnen besonders heraus:
    Cindy Wludarczyk (B1 Bowler Schöneiche II) war die erfolgreichste Akteurin des Tages. Über ihre fünf Spiele erzielte sie einen hervorragenden Schnitt von 198,20 Pins und setzte mit 223 Pins im letzten Spiel einen glanzvollen Schlusspunkt.
    Sandra Krüger (TSV Chemie Premnitz I) zeigte eine fast ebenso starke Leistung und kam über fünf Spiele auf einen Schnitt von 197,20 Pins. Besonders beeindruckend war ihr Start mit Serien von 223 und 222 Pins.

    Tabellenverschiebungen

    An der Tabellenspitze gab es keine Überraschungen mehr: Der TSV Chemie Premnitz I schließt die Saison souverän als Erstplatzierter ab. Im Tabellenkeller sicherte sich der BSRK 1883 Brandenburg I durch eine solide Pinzahl wichtige Bonuspunkte und hielt damit den SV Motor Wildau I auf Distanz. Brandenburg beendet die Saison somit auf Platz 4, während die Wildauerinnen trotz dreier Tagessiege auf Platz 5 verblieben. Das Schlusslicht bildet die zweite Mannschaft des A10 BC Wildau.

    1. Landesliga Herren: Premnitz III dominiert den Finaltag

    Bei den Herren wurde der letzte Spieltag maßgeblich vom TSV Chemie Premnitz III geprägt. Die Mannschaft blieb in allen sechs Begegnungen ungeschlagen und sicherte sich mit 12 Spielpunkten sowie 9 Bonuspunkten (insgesamt 21 Tagespunkte) den souveränen Tagessieg. Mit einer Gesamtpinzahl von 4.790 Pins (Schnitt: 199,58) unterstrichen sie ihre Klasse.
    Dicht gefolgt wurde die Premnitzer Auswahl von den B1 Bowler Schöneiche I. Trotz zweier Niederlagen erzielten sie mit 4.854 Pins die höchste Mannschaftsleistung des Tages (Schnitt: 202,25). Dies bescherte ihnen die maximalen 10 Bonuspunkte und insgesamt 20 Tagespunkte. Am unteren Ende des Spieltags blieben die BSG Pneumant Fürstenwalde I und die StrikeMARKer BBV I ohne Siegpunkte aus den direkten Duellen.

    Herausragende Einzelleistungen

    In der Einzelwertung des Finaltages gab es bemerkenswerte Ergebnisse:
    Daniel Dobozi (TSV Chemie Premnitz III) lieferte die statistisch stärkste Vorstellung ab: Über seine fünf absolvierten Spiele erzielte er mit einem Schnitt von 220,80 Pins den höchsten Durchschnittswert des Tages.
    Nico Skuldzus (JB Frankfurt/Oder 2000 I) zeigte über die volle Distanz von sechs Spielen eine sehr konstante Leistung und kam auf einen starken Schnitt von 211,67 Pins.
    Das absolute Highlight des Tages setzte Thomas Groß (B1 Bowler Schöneiche I), dem im zweiten Spiel eine fast perfekte Serie von 296 Pins gelang.

    Tabellenverschiebungen

    An der Spitze blieb das Tableau stabil, doch am Ende des Feldes kam es zu einer entscheidenden Verschiebung. Der A10 BC Wildau I konnte an seinem Heimspieltag nur zwei Siege verbuchen und rutschte mit insgesamt 33 Saisonpunkten auf den 10. und damit letzten Tabellenplatz ab. Davon profitierten die StrikeMARKer BBV I, die mit 35 Gesamtpunkten auf Platz 9 vorrückten und die „rote Laterne“ am letzten Spieltag abgeben konnten.

  • Saisonfinale der Bowling-Regionalliga in Wildau: BSG Pneumant II sichern sich Titel und Aufstieg

    Saisonfinale der Bowling-Regionalliga in Wildau: BSG Pneumant II sichern sich Titel und Aufstieg

    Am vergangenen Finalspieltag der Regionalliga Herren Süd im A10 Bowling Center Wildau fiel die Entscheidung über Meisterschaft, Medaillenränge und Abstieg. Während die zweite Mannschaft der BSG Pneumant Starframers Fürstenwalde ihrer Favoritenrolle gerecht wurde und den Aufstieg perfekt machte, überzeugte der 1. BV Guben mit einer makellosen Tagesbilanz und sicherte sich die Vizemeisterschaft.
    Der Spieltag in Wildau bot den Zuschauern eine besondere Konstellation: Durch die Tabellensituation und die Ansetzungen spielten mit der zweiten, dritten und vierten Mannschaft der Starframers gleich drei Teams eines Vereins auf direkt benachbarten Bahnen. Dies sorgte für eine überdurchschnittliche Kulisse und eine lautstarke Atmosphäre, die den gesamten Finaltag prägte.


    Souveräner Durchmarsch der Starframers II
    Die 2. Mannschaft der Starframers trat als Tabellenführer an und ließ von Beginn an keinen Zweifel an ihren Aufstiegsambitionen. Mit einer Serie konstant starker Leistungen verteidigte das Team die Spitzenposition in der Gesamtwertung. Selbst im letzten Spiel des Tages, als der Gesamtsieg rechnerisch bereits feststand, bewies die Mannschaft sportlichen Ehrgeiz und verbuchte einen weiteren Sieg. Mit dem Gewinn der Goldmedaille ist das Team nun für die kommende Saison in der Landesklasse qualifiziert.
    Aufholjagd des 1. BV Guben und Kampf um Bronze
    Eindrucksvoll präsentierte sich der 1. BV Guben, dem am Finaltag eine perfekte Ausbeute gelang. Die Gubener gewannen alle sechs Begegnungen des Tages und schoben sich damit in der Tabelle nach vorn. Lediglich in der Wertung der Bonus-Pins mussten sie sich dem späteren Meister geschlagen geben. Belohnt wurde diese Leistungssteigerung mit der Silbermedaille.
    Im Kampf um den dritten Podestplatz blieb es bis in die Mittagsstunden spannend. Die 3. Mannschaft der Starframers lag lange Zeit auf Medaillenkurs, verlor jedoch im weiteren Verlauf entscheidende Punkte. Nach einer Niederlage im direkten Duell gegen die eigene zweite Vertretung folgte ein richtungsweisendes Spiel gegen den EBV 62 II. Die Eisenhüttenstädter nutzten diese Chance, sicherten sich wichtige Punkte und verdrängten die Starframers III schließlich vom Podium, um selbst die Bronzemedaille in Empfang zu nehmen. Trotz eines Sieges im abschließenden Spiel beendete die dritte Mannschaft die Saison auf dem fünften Tabellenplatz.


    Entscheidungen im Tabellenkeller und Ausblick
    Für die 4. Mannschaft der Starframers war die sportliche Entscheidung bereits vor dem ersten Wurf in Wildau gefallen. Der Abstieg in die Regionalklasse stand rechnerisch fest. Dennoch trat das Team geschlossen auf und schloss die Saison mit fairem Sportsgeist ab.
    Staffelleiter Bastian Schaaf zeigte sich mit dem Verlauf des Finalspieltages zufrieden. Im Rahmen der Siegerehrung gratulierte er allen Medaillengewinnern und Aufsteigern. Ein besonderer Dank galt der fairen Spielweise aller Teilnehmer über die gesamte Saison hinweg. Während die Sommerpause für die meisten Teams zur Vorbereitung auf die im Juli startende neue Spielzeit dient, blicken die qualifizierten Spielerinnen und Spieler nun auf die anstehenden Landesmeisterschaften.

  • René Kater geehrt

    René Kater geehrt

    Im Rahmen des letzten Spieltages der Landesliga im A10 Center Wildau wurde Herrn René Kater die Ehrennadel in Bronze des SKVB verliehen. Mit dieser Auszeichnung würdigt der Verband sein langjähriges Engagement und seine besonderen Verdienste um den Bowlingsport in Fürstenwalde und der Region.

    René Kater ist seit dem 01. September 2015 Mitglied der BSG Pneumant Fürstenwalde. In dieser Zeit hat er sich als verlässlicher und beständiger Leistungsträger in der ersten Männermannschaft etabliert. Als Mannschaftskapitän übernahm er Verantwortung sowohl auf, als auch neben der Bahn und trug mit seinem Einsatz maßgeblich zu den sportlichen Erfolgen des Vereins bei.

    Seit Juni 2022 betreibt René Kater das Bowlingcenter „Strikers 2.0“ in Fürstenwalde. Mit großem Engagement entwickelte er das Center nicht nur zu einem Ort des Sports, sondern auch zu einem wichtigen Treffpunkt der regionalen Bowlinggemeinschaft. Unter seiner Leitung wurden zahlreiche Meisterschaften und Turniere erfolgreich organisiert und durchgeführt.

    Darüber hinaus unterstützt er die Vereine vor Ort auf vielfältige Weise. Er ermöglicht faire und verlässliche Trainingsbedingungen für gleich drei Fürstenwalder Bowlingvereine und engagiert sich kontinuierlich für die finanzielle Förderung des Sports. Besonders hervorzuheben ist seine Rolle als verlässlicher Partner für Sportlerinnen und Sportler. Durch sein Engagement schafft er Trainingsmöglichkeiten, sorgt für faire Wettkampfbedingungen, organisiert gemeinsam mit Partnern eigene Turniere und steht den Aktiven jederzeit hilfsbereit zur Seite.

    Mit diesem Einsatz hat René Kater wesentlich zur Weiterentwicklung und Stabilisierung des Bowlingsports in Fürstenwalde und der gesamten Region beigetragen.

    Mit der Verleihung der Ehrennadel in Bronze des SKVB wird sein besonderes Engagement als langjähriger Spieler und Kapitän sowie vor allem als engagierter Bahnbetreiber und Förderer des Bowlingsports gewürdigt. Die Auszeichnung unterstreicht, dass neben Funktionären und Sportlern auch diejenigen Anerkennung verdienen, die mit großem persönlichen Einsatz im Hintergrund die Voraussetzungen für den Sport schaffen.

  • Landesmeisterschaft Mixed

    Landesmeisterschaft Mixed

    Am vergangenen Wochenende fand im SuperBowl Premnitz die Zwischenrunde und das Finale der Landesmeisterschaft Brandenburg im Mixed-Wettbewerb statt. Nachdem sich die besten 20 Paare aus der Qualifikation durchgesetzt hatten, wurde in Premnitz zunächst eine Zwischenrunde über fünf Spiele absolviert, bevor die sechs bestplatzierten Teams in das Round-Robin-Finale einzogen.

    Verlauf der Zwischenrunde
    Nach der Zwischenrunde führten Pauline Krause und Paul Sullivan Purps das Feld deutlich an. Mit einer Gesamtpinzahl von 4.702 und einem Schnitt von 213,73 Pins setzten sie sich mit einem Vorsprung von 160 Pins an die Spitze. Das Duo Cindy Sommer und Sandro Brandt belegte zu diesem Zeitpunkt mit 4.542 Pins (Schnitt: 206,45) den zweiten Rang. Auf Platz drei folgten Anke von Treskow und Frank Drevenstedt mit 4.376 Pins (Schnitt: 198,91).

    Entscheidung im Baker-Modus
    Im anschließenden Finale traten die besten sechs Paare im Modus „Jeder gegen Jeden“ an. Gespielt wurde im Baker-System, bei dem die Teampartner innerhalb eines Spiels abwechselnd die Frames spielen. Zusätzlich zu den erzielten Pins wurden für jedes gewonnene Duell im Round-Robin 40 Bonuspins (bei Unentschieden 20 Pins) vergeben.

    In dieser finalen Phase kam es zu einer Verschiebung an der Tabellenspitze. Während Krause und Purps ihre Führung über weite Strecken verteidigten, gelang Sommer und Brandt durch eine konstante Serie im Matchplay der Sprung auf den ersten Platz, auch weil Krause/Purps in den entscheidenden Baker-Games Punkte liegen ließ.

    Die Endergebnisse im Detail
    Nach Abschluss aller Spiele und Einberechnung der Bonuspunkte ergab sich folgendes Klassement an der Spitze:

    Landesmeister: Cindy Sommer & Sandro Brandt

    Gesamtpins (inkl. Bonus): 5866

    Silber: Pauline Krause & Paul Sullivan Purps

    Gesamtpins (inkl. Bonus): 5808

    Bronze: Anke von Treskow & Frank Drevenstedt

    Gesamtpins (inkl. Bonus): 5337

    Das Team Sommer/Brandt sicherte sich den Titel mit einem Vorsprung von 58 Pins. Den vierten Platz belegten Sandra Rudolph und Nico Skuldzus (5.228 Pins), gefolgt von Caroline Lingk und Ronny Ziminga (5.174 Pins) sowie Stefanie Zölgert und Nicklas Fritze (4.936 Pins).

    „Erst nach dem letzten Spiel in Führung“ – Stimmen zum Titelgewinn
    Nach der Siegerehrung zeigte sich der neue Landesmeister Sandro Brandt sichtlich bewegt vom Verlauf des Finaltages. Trotz des Erfolges zollte er den Zweitplatzierten großen Respekt:

    „Ehrlich gesagt kam der Titel aufgrund des Turnierverlaufs doch recht unerwartet und überraschend. Pauline Krause und Paul Sullivan Purps waren das dominierende Mixed-Paar; vor allem Paul konnte sein Potenzial über die gesamte Landesmeisterschaft eindrucksvoll unter Beweis stellen“, bilanzierte Brandt sportlich fair.

    Dennoch bewies das Duo Sommer/Brandt im entscheidenden Moment Kampfgeist. Bei einem Rückstand von 160 Pins vor dem Round-Robin sei die Devise gewesen, „nicht frühzeitig abreißen zu lassen“ und die Führenden „doch noch etwas zu ärgern“. Dass dieser Plan so konsequent aufging, überraschte die neuen Titelträger selbst:

    „Dass wir dann allerdings so überzeugend alle Spiele im Round-Robin mit einem Schnitt von über 220 gewinnen und uns jeweils die Bonuspins sichern konnten, war erstaunlich und cool. Es macht diesen Titel besonders, wenn man bedenkt, dass wir über die gesamte Meisterschaft nur ein einziges Mal in Führung lagen – und das war eben nach dem letzten Spiel.“