Kategorie: Bowling

  • Achtung!

    An alle Vorstände, Sportwarte und Staffelleiter,

    die Bowlingspieltage am

    10.10.2026
    LKD, LKHN und LKHS

    sowie am

    07.11.2026
    RKHS

    beginnen aus organisatorischen Gründen entgegen den Durchführungsbestimmungen 15 Minuten früher.

    Die Einspielzeit beginnt an diesen Spieltagen daher nicht um 09:15 Uhr, sondern bereits um 09:00 Uhr.

  • Bronze für die Herren – Damen verpassen das Podium denkbar knapp

    Bronze für die Herren – Damen verpassen das Podium denkbar knapp

    Bei der Deutschen Meisterschaft der Ländermannschaften im Bowling haben die Damen einen starken vierten Platz erreicht, während die Herren mit Bronze den Sprung auf das Podium geschafft haben. Gastgeber und Ausrichter der Deutschen Meisterschaft war der Sportkegler- und Bowlingverband Brandenburg (SKVB). Austragungsort war das A10 Bowling Wildau, das erst wenige Wochen vor dem Wettbewerb auf String-Pins umgerüstet worden war.

    Für die Bowlingspielerinnen und Bowlingspieler selbst ist diese Technik längst keine Neuheit. Für den Standort Wildau war die Deutsche Meisterschaft jedoch eine besondere Premiere: Erstmals konnte das Center die neu installierten Anlagen unter echten Wettbewerbsbedingungen erproben.

    Damen auf Rang vier

    Die Damen lagen am Ende punktgleich mit dem Landesverband Schleswig-Holstein. Letztlich entschieden die erzielten Pins über die Platzierung: Schleswig-Holstein kam auf 46 Pins mehr und sicherte sich damit Rang drei. Die Brandenburgerinnen mussten sich somit trotz gleicher Punktzahl mit dem undankbaren vierten Platz zufriedengeben.

    Den Deutschen Meistertitel bei den Damen sicherte sich Berlin vor dem Landesverband Hessen.

    Über insgesamt 33 Spiele im Baker-Modus erzielten die Damen einen Schnitt von 177,94 Pins. Dass am Ende lediglich 46 Pins zum Podium fehlten, zeigt, wie eng die Entscheidung um die Medaillenplätze ausfiel. Mit einer geringfügig besseren Pin-Ausbeute wäre damit auch eine Medaille möglich gewesen.

    Herren holen Bronze

    Noch erfolgreicher verlief der Wettbewerb für die Herren. Mit Bronze sicherte sich die Brandenburger Mannschaft den dritten Platz und damit einen Platz auf dem Podium. Vor Brandenburg landeten Hessen und Bayern.

    Bayern krönte sich dabei bereits zum dritten Mal in Folge zum Deutschen Meister und verteidigte damit erfolgreich seinen Titel. Hessen belegte den zweiten Platz.

    Die Herren kamen über insgesamt 26 Spiele im Baker-Modus auf einen starken Schnitt von 198,23 Pins. Damit bewiesen sie über den gesamten Wettbewerb hinweg eine konstant hohe Leistung und belohnten sich am Ende mit der Bronzemedaille.

    Brandenburg erneut stark auf nationaler Ebene

    Mit dem vierten Platz der Damen und der Bronzemedaille der Herren hat Brandenburg erneut seine Stärke im deutschen Bowling unter Beweis gestellt. Beide Mannschaften konnten sich in einem starken Teilnehmerfeld weit vorne behaupten.

    Das Ergebnis zeigt einmal mehr, dass sich das Land Brandenburg im Bowling zu den besten Bundesländern Deutschlands zählen darf. Eine Medaille bei den Herren und nur 46 Pins, die den Damen zum Podium fehlten, sind ein starkes Ergebnis und ein überzeugender Beleg für die Qualität und Leistungsdichte im Brandenburger Bowling.

    Dank an das A10 Bowling Wildau

    Zum Abschluss gilt ein besonderer Dank dem gesamten Personal des A10 Bowling Wildau. Mit ihrem Einsatz und ihrer Unterstützung sorgte das Team für einen reibungslosen Ablauf der Deutschen Meisterschaft und trug damit maßgeblich dazu bei, dass die Mannschaften einen gelungenen und fairen Wettbewerb austragen konnten.

  • Ausschreibung

    Ausschreibung

    Schiedsrichterausbildung Bowling 2026

    Der Sportkegler- und Bowlingverband Brandenburg e. V. (SKVB) führt am 05. und 06. September 2026 eine Schiedsrichterausbildung Bowling durch.Die Ausbildung dient gleichzeitig als Weiterbildungsmaßnahme zur Lizenzverlängerung für B-Schiedsrichter.

    Termin

    Samstag, 05. September 2026
    Beginn: 09:00 Uhr

    Schiedsrichterausbildung / Weiterbildung

    Sonntag, 06. September 2026
    Beginn: 09:00 Uhr

    Schriftliche und praktische Prüfung für Teilnehmer der Neuausbildung

    Lehrgangsort: B1 Sport & Freizeitanlagen, August-Borsig-Ring 9, 15566 Schöneiche bei Berlin

    Lehrgangsleitung
    Harry Conrad
    Uwe-Jens Rudolph

    Zielgruppe
    Die Ausbildung richtet sich an:
    Interessierte Sportlerinnen und Sportler, die die Schiedsrichterlizenz Bowling erwerben möchten, bereits lizenzierte B-Schiedsrichter, die ihre Lizenz durch Teilnahme an der Weiterbildung verlängern möchten. Die Teilnahme ist verbandsübergreifend möglich. Anmeldungen von Teilnehmerinnen und Teilnehmern anderer Landesverbände sind ausdrücklich willkommen.

    Inhalte
    Aufgaben und Rechte des Schiedsrichters
    Regelkunde Bowlingsport- und Schiedsrichterordnung
    Aktuelle Regeländerungen
    Praxisbezogene Fallbeispiele
    Prüfungsvorbereitung

    Am zweiten Lehrgangstag erfolgt für Teilnehmer der Neuausbildung die schriftliche und praktische Prüfung.

    Anmeldung
    Die Anmeldung ist per E-Mail an den Schiedsrichterwart Bowling zu richten: schiriwartbowling@skvb.de

    Der Sportkegler- und Bowlingverband Brandenburg freut sich auf eine rege Teilnahme und wünscht allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen erfolgreichen Lehrgang.

  • Nominierung der Damen- und Herrenmannschaften für die Deutschen Meisterschaften der Ländermannschaften

    Nominierung der Damen- und Herrenmannschaften für die Deutschen Meisterschaften der Ländermannschaften

    Der Sportkegler- und Bowlingverband Brandenburg (SKVB) hat seine Auswahlteams für die Deutschen Meisterschaften der Ländermannschaften nominiert. Bei diesem traditionsreichen Wettbewerb vertreten die besten Spielerinnen und Spieler der Landesverbände ihre Farben im Baker-System und kämpfen um den Titel des Deutschen Mannschaftsmeisters.  

    Mit folgenden Spielerinnen und Spielern geht Brandenburg an den Start:

    Damen

    • Anke von Treskow (B1 Bowler Schöneiche)
    • Cindy Sommer (B1 Bowler Schöneiche)
    • Caroline Lingk (B1 Bowler Schöneiche)
    • Stefanie Zölgert (B1 Bowler Schöneiche)
    • Julia Templin (B1 Bowler Schöneiche)
    • Pauline Krause (TSV Chemie Premnitz)
    • Cindy Wludarczyk (B1 Bowler Schöneiche)

    Herren

    • Nicklas Fritze (BC Strike 99 Eisenhüttenstadt)
    • Lieven Staar (BC Strike 99 Eisenhüttenstadt)
    • Michael Woellert (BC Strike 99 Eisenhüttenstadt)
    • Nico Skuldzus (JBF 2000 Frankfurt (Oder))
    • Florian Monsky (TSV Chemie Premnitz)
    • Theo Berner (TSV Chemie Premnitz)
    • Sandro Brandt (TSV Chemie Premnitz)

    Der SKVB wünscht allen nominierten Sportlerinnen und Sportlern eine erfolgreiche Vorbereitung sowie „Gut Holz“ für die Deutschen Meisterschaften. Wir sind überzeugt, dass unsere Teams Brandenburg würdig vertreten werden und drücken beiden Mannschaften fest die Daumen.

  • Deutsche Meisterschaft 2026

    Deutsche Meisterschaft 2026

    Brandenburg trotzt allen Widrigkeiten – Gold, Silber und Bronze für den Landesverband

    Die Deutschen Meisterschaften der Damen und Herren im Bowling vom 27. Juni bis 4. Juli 2026 in der Gilde Bowling fourty four in Hamburg werden vielen Beteiligten lange in Erinnerung bleiben – allerdings nicht nur aufgrund der sportlichen Leistungen. Extreme Temperaturen, erhebliche technische Probleme und organisatorische Herausforderungen prägten die Titelkämpfe von Beginn an. Umso bemerkenswerter sind die Erfolge der Brandenburger Athletinnen und Athleten, die unter diesen Bedingungen einen Meistertitel, einen Vizemeistertitel und eine Bronzemedaille erringen konnten.

    Meisterschaft unter schwierigen Voraussetzungen

    Bereits zum Auftakt stellte die Meisterschaft alle Beteiligten vor enorme Herausforderungen. Bei hochsommerlichen Temperaturen verwandelte sich die Bowlinghalle aufgrund der fehlenden Klimaanlage in einen regelrechten Hitzekessel. Hinzu kamen massive technische Probleme: Mehrere Ölmaschinen fielen aus, wodurch sich Spielbeginn und Bahnpflegen teilweise um mehrere Stunden verzögerten.

    Auch personell zeigte sich schnell, dass die Veranstaltung an ihre Grenzen geriet. Es standen zu wenige beziehungsweise nicht ausreichend geschulte Techniker zur Verfügung. Unterstützung musste kurzfristig organisiert werden – unter anderem reiste ein Techniker aus Brandenburg bereits vor Meisterschaftsbeginn nach Hamburg, um die technische Vorbereitung sicherzustellen. Selbst Spieler sprangen ein: Ein Athlet aus Sachsen stand bereits um 6 Uhr morgens in der Halle, um bei den Vorbereitungen zu helfen, bevor er später selbst um Deutsche Meistertitel spielte.

    Trotz dieser alles andere als optimalen Bedingungen bewiesen die Teilnehmer große Professionalität und Konzentration. „Es war wirklich extrem – die Hitze, die Verzögerungen, das hat uns allen viel abverlangt“, schilderte Sandro Brandt später. „Aber genau in solchen Momenten zeigt sich, wer mental stark bleibt.“

    Erfolgreicher Auftakt im Mixed

    Mit sieben Mixed-Paarungen ging Brandenburg in den Wettbewerb.

    Besonders überzeugen konnten Sandro Brandt und Cindy Sommer, die bereits in der Qualifikation mit konstant hohen Leistungen auf sich aufmerksam machten. Nach einem starken vierten Platz in der Vorrunde kämpfte sich das Duo mit zwei nervenstarken Siegen gegen das favorisierte bayerische Mixed um Sabrina Laub und Tobias Börding ins Finale.

    Dort entwickelte sich gegen die hessischen Nationalspieler Nadine Meier und Mike Bergmann ein hochklassiges Endspiel. Nachdem Brandenburg das erste Match für sich entscheiden konnte, glichen die Hessen aus und behielten im entscheidenden dritten Spiel die Oberhand. Trotz der Finalniederlage überwog am Ende die Freude über die Silbermedaille – ein hervorragender Auftakt in die Meisterschaft. „Wir haben uns von Spiel zu Spiel gesteigert und einfach versucht, ruhig zu bleiben“, erklärte Brandt. „Am Ende hat nicht viel gefehlt, aber wir können stolz auf die Leistung sein.“

    Doppel: Knapp am Halbfinale vorbei

    Im Doppelwettbewerb gingen fünf Herren- und vier Damendoppel für Brandenburg an den Start.

    Bei den Damen belegten Cindy Sommer und Anke von Treskow nach zwei konstanten Serien den sechsten Platz. Lediglich 60 Pins fehlten zum Einzug ins Halbfinale.

    Noch knapper verlief der Wettbewerb bei den Herren: Nicklas Fritze und Markus Günther verpassten als Fünftplatzierte die Medaillenrunde um lediglich neun Pins.

    Für Sandro Brandt und seinen Partner Andreas Gripp verlief der Wettbewerb dagegen enttäuschend. Nach einer ordentlichen ersten Vorrunde auf Rang zehn verhinderten Schwierigkeiten mit der Ballreaktion in der zweiten Serie eine bessere Platzierung. Am Ende blieb Rang 16. „Im Doppel haben wir einfach nicht den richtigen Zugriff auf die Bahnen gefunden“, so Brandt. „Das gehört dazu, aber wir wussten, dass noch Chancen im Einzel kommen.“

    Einzel: Sandro Brandt schreibt Geschichte

    Im Einzel gingen acht Brandenburger Herren sowie vier Damen an den Start.

    Bei den Damen überzeugte erneut Cindy Sommer, die sich mit Platz sieben als beste Brandenburgerin behauptete.

    Für die größte Geschichte dieser Deutschen Meisterschaften sorgte jedoch Sandro Brandt.

    Nach den beiden Vorrunden lag der Premnitzer zunächst auf Rang zehn – bereits 76 Pins hinter den Medaillenplätzen. Doch in der Zwischenrunde startete Brandt eine beeindruckende Aufholjagd. Mit Serien von 243, 232 und 280 Pins arbeitete er sich zurück in die Top Vier und bewies anschließend auch auf den schwierigsten Bahnpaaren enorme Nervenstärke. „Ich habe mir gesagt, dass ich nichts mehr zu verlieren habe und einfach mein Spiel durchziehen muss“, beschrieb Brandt seine Herangehensweise. „Ab da lief es plötzlich wieder.“

    Selbst ein verschossener Einzelpin im letzten Spiel der Zwischenrunde brachte ihn nicht aus der Ruhe. Mit zwei Strikes und einem entscheidenden Neuner-Anwurf sicherte er sich im letzten Frame den Einzug ins Halbfinale.

    Dort wartete ausgerechnet sein Vereinskamerad und enger Freund Paul Sullivan Purps. In einem von schwierigen Bahnbedingungen geprägten Match kämpften beide um jeden Pin. Nachdem Brandt bereits mit dem Rücken zur Wand stand, erzwang er ein drittes Spiel und entschied schließlich auch dieses nervenaufreibende Duell für sich. „Gegen Paul zu spielen, war emotional extrem schwierig“, sagte Brandt. „Wir kennen uns so gut, da will man eigentlich nicht gegeneinander antreten – aber auf der Bahn gibt man trotzdem alles.“

    Im Finale gegen Niko Theiss entwickelte sich ein echtes Herzschlagfinale. Brandt gewann das erste Spiel und hatte im zweiten Match beim Stand einer komfortablen Führung bereits den Titel vor Augen. Nach einem verschossenen Zehner-Pin bekam sein Gegner noch einmal die Chance auf den Ausgleich. Erst als Theiss den entscheidenden dritten Strike verpasste, war es Gewissheit:

    Sandro Brandt ist Deutscher Meister 2026 im Einzel.

    Mit dem größten Erfolg seiner bisherigen Karriere qualifizierte sich der Premnitzer gleichzeitig für den European Cup of Champions (ECC), der in der kommenden Saison in Ankara ausgetragen wird. „Als der letzte Wurf gefallen ist, konnte ich es kaum glauben“, so Brandt. „Das ist ein Traum, für den ich jahrelang gearbeitet habe.“

    Weitere starke Leistungen

    Auch Nicklas Fritze zeigte eine starke Einzelmeisterschaft und belegte am Ende einen hervorragenden sechsten Platz.

    Mit Paul Sullivan Purps gewann ein weiterer Brandenburger die Bronzemedaille. Erst im Halbfinale musste er sich seinem Vereinskollegen und späteren Deutschen Meister Sandro Brandt geschlagen geben.

    Erfolgreiche Bilanz für Brandenburg

    Trotz außergewöhnlich schwieriger Rahmenbedingungen kehrt der Landesverband Brandenburg mit einer beeindruckenden Bilanz aus Hamburg zurück:

    • Deutscher Meister Einzel: Sandro Brandt
    • Silbermedaille Mixed: Sandro Brandt / Cindy Sommer
    • Bronzemedaille Einzel: Paul Sullivan Purps
    • Platz 6 Einzel: Nicklas Fritze
    • Platz 7 Damen-Einzel: Cindy Sommer

    Die Deutschen Meisterschaften 2026 werden vor allem wegen ihrer schwierigen Organisation in Erinnerung bleiben. Aus sportlicher Sicht zeigte Brandenburg jedoch eindrucksvoll, dass Leidenschaft, Teamgeist und Nervenstärke auch unter schwierigsten Bedingungen den Unterschied machen können.

    Mit einem Deutschen Meistertitel, einer Silber- und einer Bronzemedaille sowie weiteren Top-Platzierungen setzte der Landesverband Brandenburg in Hamburg ein deutliches Ausrufezeichen und blickt optimistisch auf die kommende internationale Saison.

  • TSV Chemie Premnitz steigt in die 2. Bundesliga auf!

    TSV Chemie Premnitz steigt in die 2. Bundesliga auf!

    Am 13. und 14. Juni 2026 wurden in Fürstenwalde die Aufstiegsspiele zur 2. Bundesliga der Damen ausgetragen. Das Land Brandenburg wurde dabei durch die Mannschaft des TSV Chemie Premnitz vertreten. Nach insgesamt neun absolvierten Partien sicherte sich das Premnitzer Team den ersten Platz und steigt damit gemeinsam mit dem zweit- und drittplatzierten Verein in die 2. Bundesliga auf.

    Turniermodus und Spielverlauf

    Der Modus sah insgesamt neun Durchgänge vor, die auf zwei Tage aufgeteilt wurden: Sechs Spiele fanden am Samstag statt, drei weitere folgten am Sonntag. Für die Endwertung wurden die erzielten Pins aller Begegnungen addiert. Die drei Mannschaften mit der höchsten Gesamtpinzahl qualifizierten sich für den Aufstieg.

    Die Mannschaft des TSV Chemie Premnitz erzielte im Turnierverlauf folgende Pinergebnisse:

    • Spiel 1: 624 Pins
    • Spiel 2: 729 Pins
    • Spiel 3: 812 Pins
    • Spiel 4: 762 Pins
    • Spiel 5: 648 Pins
    • Spiel 6: 732 Pins
    • Spiel 7: 709 Pins
    • Spiel 8: 770 Pins
    • Spiel 9: 659 Pins

    Gesamtergebnis: 6.445 Pins

    Mit dieser Leistung belegte Premnitz nach den neun Durchgängen den ersten Platz im Gesamtklassement.

    Die drei Aufsteiger in die 2. Bundesliga:

    1. TSV Chemie Premnitz: 6.445 Pins
    2. 2. BC Weilimdorf: 6.442 Pins
    3. Eintracht Käfertal: 6.054 Pins

    Einzelstatistiken der Premnitzer Spielerinnen

    Zum Gesamtergebnis des TSV Chemie Premnitz trugen die Spielerinnen mit folgenden Leistungsdaten bei:

    • Katharina Hoffmann
      • Spiele: 8
      • Gesamtpins: 1.504
      • Schnitt: 188,00 Pins
    • Sandra Krüger
      • Spiele: 8
      • Gesamtpins: 1.461
      • Schnitt: 182,62 Pins
    • Pauline Krause
      • Spiele: 7
      • Gesamtpins: 1.299
      • Schnitt: 185,57 Pins
    • Lara Lorenz
      • Spiele: 7
      • Gesamtpins: 1.183
      • Schnitt: 169,00 Pins
    • Vivien Schmidt
      • Spiele: 3
      • Gesamtpins: 525
      • Schnitt: 175,00 Pins
    • Lina Schreiber
      • Spiele: 2
      • Gesamtpins: 284
      • Schnitt: 142,00 Pins

    Der Landesverband gratuliert den Damen des TSV Chemie Premnitz zum Aufstieg und wünscht viel Erfolg für die kommende Saison in der 2. Bundesliga.

  • Gold und Bronze für Brandenburg in Ludwigshafen

    Gold und Bronze für Brandenburg in Ludwigshafen

    Vom 31.05. bis 07.06.2026 fanden im Felix Bowling in Ludwigshafen die Deutschen Meisterschaften der Seniorinnen, Senioren und Versehrten statt. Die Brandenburger Auswahl kehrte mit einer Gold- und einer Bronzemedaille sowie mehreren Platzierungen unter den Top 20 zurück.

    Seniorinnen A

    In der Altersklasse der Seniorinnen A trat Madeleine Aulenbach an. Sie erzielte in 12 Spielen 1905 Pins, was einem Durchschnitt von 158,75 Pins entspricht. Mit dieser Leistung beendete sie das Turnier auf dem 23. Platz.

    Seniorinnen B

    Zwei Brandenburgerinnen gingen bei den Seniorinnen B an den Start. Sabine Kulske erreichte mit 1860 Pins in 12 Spielen (Schnitt 155,00) den 21. Platz. Ramona Lövesz beendete den Wettbewerb mit 1760 Pins (Schnitt 146,67) auf dem 28. Rang.

    Senioren A

    Enrico Kriz erspielte bei den Senioren A über 12 Spiele insgesamt 2335 Pins. Mit einem Turnierschnitt von 194,58 Pins sicherte er sich den 19. Platz. Michael Kühne-Sickert folgte auf Rang 24, nachdem er über dieselbe Distanz 2267 Pins (Schnitt 188,92) erzielen konnte.

    Senioren B

    Thomas Witt zeigte bei den Senioren B eine konstante Leistung und belegte mit 2298 Pins in 12 Spielen (Schnitt 191,50) einen guten 14. Platz. Knapp dahinter folgte Robert Seelenbinder, der mit 2223 Pins und einem Schnitt von 185,25 die Meisterschaft auf dem 18. Rang abschloss.

    Senioren C

    Das größte Brandenburger Aufgebot gab es bei den Senioren C mit vier Startern. Joachim Scheeffer zeigte ein starkes Turnier und belegte mit 2293 Pins (Schnitt 191,08) den hervorragenden 6. Platz. Er befand sich lange Zeit auf Halbfinalkurs, verpasste diesen jedoch durch ein Ergebnis von 159 Pins im letzten Spiel. Der mehrmalige Deutsche Meister Jürgen Preuß fand über das gesamte Turnier nicht zu seiner gewohnten Form und beendete die Meisterschaft mit 2165 Pins (Schnitt 180,42) auf Platz 12. Auf den Rängen 19 und 20 folgten Jörg Rudolph mit 2092 Pins (Schnitt 174,33) und Harald Wilke mit 2082 Pins (Schnitt 173,50).

    Versehrte Damen

    In dieser Kategorie belegte Petra Schutty mit 1836 Pins (Schnitt 153,00) den 14. Platz. Martina Helm erreichte ebenfalls in dieser Klasse mit 1677 Pins (Schnitt 139,75) den 19. Rang.

    Versehrte Herren

    Äußerst erfolgreich verlief das Turnier für Nico Skuldzus. Als amtierender Deutscher Vizemeister untermauerte er seine Ambitionen bereits in der Vorrunde, die er mit 2618 Pins (Schnitt 218,17) als Erstplatzierter abschloss. Im Halbfinale traf er im „Best of 3“-Modus auf Maurice Jobst (Nordrhein-Westfalen). Nach einem 248:203-Sieg im ersten Spiel und einer 213:232-Niederlage im zweiten, behielt Skuldzus im Entscheidungsspiel mit 227:207 die Oberhand und zog ins Finale ein.

    Dort wartete der Gehörlosen-Weltmeister Matt Forsyth (Niedersachsen). Skuldzus legte erneut vor und gewann das erste Spiel mit 245:199. Das zweite Spiel entwickelte sich zu einem hochdramatischen Krimi. Forsyth geriet unter Zugzwang und benötigte im zehnten Feld einen Spare. Nach einer stehengebliebenen 7 (2/5/8) verpasste der Weltmeister jedoch den Räumer. Damit ging das Spiel denkbar knapp mit 234:232 an den jubelnden Brandenburger, der sich nach dem Silbererfolg im Vorjahr nun die Goldmedaille und den Titel des Deutschen Meisters der Versehrten 2026 sicherte.

    Ebenfalls in dieser Kategorie trat Sportkamerad Reinhard Plath an. Er erzielte mit insgesamt 2044 Pins einen Turnierschnitt von 170,33 Pins und schloss den Wettbewerb auf einem guten 16. Platz ab.

    Versehrte Herren II

    Einen weiteren Medaillenerfolg feierte Harry Conrad. In der Vorrunde erspielte er sich 1933 Pins (Schnitt 161,08) und zog als Drittplatzierter in die Finalrunde ein. Im Halbfinale musste er sich dem Titelverteidiger Bodo Präkel aus Mecklenburg-Vorpommern trotz großem Kampf geschlagen geben (144:214, 182:151, 148:157). Am Ende freute sich Conrad über den Gewinn der Bronzemedaille.

    Trio-Wettbewerbe

    In den Team-Wettbewerben belegten die Brandenburger Trios folgende Platzierungen:

    • Seniorinnen A: Platz 23 für das Trio Lorenz / Aulenbach / Krüger.
    • Seniorinnen B/C: Platz 18 für die Formation Dächsel / Lövesz / Schutty.
    • Senioren A: Platz 21 (Leschke / Kriz / Fritze) und Platz 23 (Körner / Seelenbinder / Witt).
    • Senioren B: Platz 23 für das Team Ramin / Präger / Schmidt R.
    • Senioren C: Platz 9 für das Trio Stiebitz / Rudolph / Klepping sowie Platz 10 für das Quartett/Trio Günther / Scheeffer / Lövesz / Wojcichowski.
  • 4 x Gold und 1 x Silber: Jonathan Pfeiffer erlebt außergewöhnliche Deutsche Meisterschaft

    4 x Gold und 1 x Silber: Jonathan Pfeiffer erlebt außergewöhnliche Deutsche Meisterschaft

    Ein Wochenende, das Jonathan Pfeiffer so schnell nicht vergessen wird: Bei der Deutschen Meisterschaft räumte der Nachwuchsbowler gleich vier Goldmedaillen und eine Silbermedaille ab. Ob im Einzel, Doppel, All-Event oder Masters – Jonathan gehörte zu den prägenden Athleten des Turniers und bewies dabei nicht nur sportliche Klasse, sondern auch mentale Stärke.

    Im Interview spricht der Sportler des TSV Chemie Premnitz über emotionale Momente, harte Trainingswochen und große Ziele für die Zukunft.

    „Nach dem Einzelsieg wusste ich: Hier kann etwas Besonderes passieren“

    Vier Goldmedaillen und einmal Silber bei einer Deutschen Meisterschaft sind außergewöhnlich – wann hast du gemerkt, dass dieses Turnier dein Wochenende werden könnte?

    „Ich bin schon hochmotiviert zur Deutschen Meisterschaft gefahren. Das Training am Vorabend lief richtig gut und nach dem Sieg im Einzel habe ich gespürt: Hier kann wirklich etwas Besonderes passieren“, erzählt Jonathan.

    Von Wettkampf zu Wettkampf sei das Selbstvertrauen größer geworden. „Ich hatte eine super Unterstützung durch meine Trainer und habe mich von Tag zu Tag sicherer gefühlt. Dadurch konnte ich immer freier spielen.“

    „Das Masters war mental die größte Herausforderung“

    Du hast sowohl im Einzel als auch im Doppel, im All-Event und im Masters gewonnen. Welche Disziplin war für dich die größte Herausforderung?

    „Sportlich war das Einzel zunächst die größte Herausforderung, weil ich diesen Titel unbedingt gewinnen wollte“, sagt Jonathan. Auch das All-Event habe für ihn einen hohen Stellenwert gehabt: „Da wollte ich mich unbedingt durchsetzen.“

    Besonders viel Spaß hätten ihm jedoch die Teamwettbewerbe gemacht. „Auf das Doppel und das Team-Event habe ich mich richtig gefreut. Es ist immer cool, gemeinsam mit den Teamkollegen auf der Bahn zu stehen und zusammen Erfolge zu feiern. Wir wollten so viel wie möglich für Brandenburg nach Hause holen.“

    Die größte mentale Belastung brachte allerdings das Masters mit sich. „Diese Eins-gegen-eins-Situation ist schon etwas Besonderes. Da spürt man den direkten Druck und manchmal entscheidet auch ein kleiner Moment oder etwas Glück.“

    Umso glücklicher sei er gewesen, das spannende Finale gegen seinen Gegner aus Bayern erfolgreich gemeistert zu haben. „Mit der Unterstützung von Lars konnte ich der Situation gerecht werden. Das war ein richtig intensives Match.“

    Intensive Trainingswochen neben der Schule

    Wie sah die Vorbereitung auf die Meisterschaft aus?

    Hinter dem Erfolg stecken viele Wochen harter Arbeit. Jonathan absolvierte einen individuell abgestimmten Trainingsplan – zusätzlich zum Schulalltag. „Manchmal war das schon schwierig, weil ich jeden Tag bis 16 Uhr Schule hatte“, berichtet er.

    Besonders dankbar zeigt er sich gegenüber seinem Umfeld. „Meine Trainer Jürgen Purps und Lars Tangermann haben mich die ganze Zeit unterstützt. Aber auch Peter Lorenz, Marco Lippold und Tobias Gäbler waren unglaublich wichtig.“ Tobias Gäbler habe sich unter anderem intensiv um die Ölbilder und die Abstimmung der Disziplinen gekümmert.

    Im Training hätten sich feste Abläufe entwickelt: „Wir haben jedes Training ähnlich aufgebaut – mit Aufwärmen, Räumtraining, Techniktraining und anschließend verschiedenen Spielen.“ Dabei sei er auch an seine Grenzen gegangen. „Aber genau dadurch entwickelt man sich weiter.“

    Für einen kleinen Schmunzler sorgt Jonathan zudem mit einem besonderen Detail: „Mein Golfhandschuh war der Gamechanger“, erzählt er lachend. „Dadurch habe ich auch den Spitznamen ‚Golfi‘ bekommen. Der Handschuh hat mir geholfen, immer den perfekten Grip am Ball zu haben.“

    TSV Chemie Premnitz als wichtiger Rückhalt

    Welche Rolle spielt der TSV Chemie Premnitz für deine Entwicklung als Bowler?

    „Der Verein ist die Basis meines Erfolgs“, sagt Jonathan ohne zu zögern. „Der TSV Chemie Premnitz ist wie eine große Familie, die immer zusammenhält.“

    Besonders hebt er einige Wegbegleiter hervor: „Jürgen Purps, Peter Lorenz, Tobias Gäbler, Max Lorenz, Paul Purps und natürlich Lars Tangermann – sie alle helfen mir, wo sie können. Sie fordern mich, fördern mich und sind immer da, wenn man Unterstützung braucht.“

    Seit rund eineinhalb Jahren darf Jonathan außerdem regelmäßig beim Training der Bundesliga-Mannschaft mittrainieren. „Das ist natürlich eine riesige Erfahrung für mich.“ Auch in der Hausliga sammelt er gemeinsam mit Max, Paul und Tobias wichtige Erfahrungen. „Das macht nicht nur Spaß, sondern ich lerne unglaublich viel dabei.“

    Der Traum von der Nationalmannschaft

    Welche Ziele hast du nach diesem großen Erfolg für die kommende Zeit?

    Die Antwort kommt schnell: „Eigentlich die gleichen Ziele wie in diesem Jahr – ich möchte mich immer weiter verbessern.“

    Der Fokus liegt nun auf dem Wechsel in die A-Jugend und auf den kommenden nationalen Wettbewerben. „Ich will mich bestmöglich auf die nächste Deutsche Meisterschaft vorbereiten und weiterhin hart trainieren.“

    Ein großer Traum begleitet ihn dabei besonders: „Ich möchte irgendwann im Nationalkader unter Mario Lippold bei einer Europameisterschaft spielen dürfen.“

    Um dieses Ziel zu erreichen, will Jonathan weiterhin möglichst viele Turniere neben der Jugendliga spielen. „Ich möchte einfach immer besser werden.“

  • Fürstenwalde will den Weltrekord – Interview mit Bastian Schaaf

    Fürstenwalde will den Weltrekord – Interview mit Bastian Schaaf

    Herr Schaaf, sechs Spieler sollen innerhalb von 24 Stunden gemeinsam mehr als 251.630 Pins erzielen – wie ist die Idee zu diesem außergewöhnlichen Weltrekordversuch überhaupt entstanden?

    Die Idee ist aus unserem Vereinsleben heraus entstanden. Die Bowlingabteilung der BSG Pneumant Fürstenwalde, die Starframers, feiert 2026 ihr 25-jähriges Bestehen. Wir wollten dieses Jubiläum nicht einfach nur mit einer Feier begehen, sondern mit einem Projekt, das sportlich herausfordert, den Verein sichtbar macht und Menschen zusammenbringt.
    Irgendwann stand dann die Frage im Raum: Warum nicht etwas versuchen, das noch nie jemand in Deutschland geschafft hat? So kamen wir auf den bestehenden 24-Stunden-Weltrekord im Bowling. Der aktuelle Rekord liegt bei 251.630 Pins und wurde 1997 in den USA aufgestellt.
    Für uns war schnell klar: Wenn wir dieses Projekt angehen, dann richtig – mit sechs Spielern, einem starken Team im Hintergrund und dem Ziel, Fürstenwalde und den Bowlingsport in Brandenburg überregional sichtbar zu machen.

    Ein Projekt dieser Größenordnung braucht sicherlich eine lange Vorbereitung: Wie weit sind Sie aktuell mit der Planung und welche organisatorischen Herausforderungen mussten bisher gelöst werden?

    Die Planung läuft inzwischen sehr konkret. Der eigentliche Rekordversuch ist für den 1. und 2. August 2026 im Strikers 2.0 in Fürstenwalde vorgesehen. Die Anmeldung beim Rekord-Institut für Deutschland ist erfolgt, und wir befinden uns aktuell in der organisatorischen und sportlichen Vorbereitung.
    Ein erster wichtiger Schritt ist das Training unter realistischen Bedingungen. Am 29. Mai 2026 findet ab 22 Uhr ein erstes sechsstündiges Training im Strikers 2.0 statt. Dabei geht es nicht nur um die sportliche Leistung, sondern auch um Abläufe: Ballversorgung, Pausenmanagement, Dokumentation, Verpflegung, medizinische Betreuung und die Unterstützung der Spieler während der Belastung.

    Viele Bausteine stehen bereits. Die ärztliche Betreuung wird durch Dr. med. Max Elstermann von Elster sichergestellt:

    https://praxis-elstermann.de

    Der Ergotherapeut Guido Lambrecht aus Fürstenwalde unterstützt uns ebenfalls vor Ort:

    http://ergo-fw.de/

    Die Verpflegung übernimmt EDEKA Förster nach ärztlicher Empfehlung:

    https://www.edeka.de/maerkte/800871

    Außerdem hat unsere Versehrtengruppe bereits Spendenboxen gebaut, die im Bowlingcenter und an weiteren Orten in der Stadt aufgestellt werden.
    Eine große Herausforderung bleibt die Koordination der vielen Helferinnen und Helfer. So ein Rekordversuch besteht nicht nur aus sechs Spielern auf der Bahn. Dahinter steht ein ganzes Team, das Bälle reinigt, Bälle zureicht, dokumentiert, versorgt, motiviert und im richtigen Moment entlastet.
    Erfreulich ist außerdem, dass auch die lokale Berichterstattung bereits angelaufen ist. Der Spreebote begleitet unser Projekt und hilft dabei, den Rekordversuch in Fürstenwalde und der Region bekannter zu machen:

    Neben der sportlichen Leistung spielt auch die Finanzierung eine große Rolle. Wie wird der Weltrekordversuch finanziert und welche Unterstützung benötigen Sie noch von Sponsoren oder Partnern?

    Ein Projekt dieser Größe ist ohne Unterstützung nicht umsetzbar. Wir finanzieren den Rekordversuch über Eigeninitiative, Spenden, Sponsoring und Sachleistungen. Erste Unternehmen und Unterstützer aus der Region haben bereits geholfen. Dank dieser Spenden konnten wir bereits die Anmeldegebühr für den Rekordversuch bezahlen – dafür sind wir sehr dankbar.

    Zu den bisherigen Unterstützern gehören unter anderem:

    F/G/M Mettchen Müller GmbH & Co. KG / Autohaus Mettchen

    https://fgm-mm.de

    Lackiererei Wunsch

    https://www.wunschlack.de

    Autohaus Spree-Eck Fürstenwalde

    https://www.citroen-haendler.de/spree-eck-fuerstenwalde

    Auch EDEKA Förster unterstützt uns im Bereich Verpflegung:

    https://www.edeka.de/maerkte/800871

    Trotz dieser wichtigen Hilfe sind wir noch lange nicht am Ziel. Wir suchen weiterhin finanzielle Unterstützung, insbesondere auch einen Hauptsponsor, der dieses außergewöhnliche Projekt sichtbar begleitet. Benötigt werden Mittel unter anderem für Organisation, technische Umsetzung, Dokumentation, Verpflegung, medizinische und therapeutische Begleitung, Werbematerialien sowie alles, was für einen regelkonformen Rekordversuch erforderlich ist.
    Zusätzlich freuen wir uns über Sachleistungen und praktische Hilfe. Besonders gesucht werden aktuell noch Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten, die das Event ehrenamtlich begleiten und Erfahrung im Bereich Taping haben. Bisher konnten wir in diesem Bereich leider noch kein Unternehmen finden, das uns unterstützen kann. Deshalb sind wir hier weiterhin auf der Suche nach engagierten Partnern oder Fachkräften.
    Wer das Projekt finanziell unterstützen möchte, kann dies über unsere GoFundMe-Seite tun. Alle Infos dazu gibt’s über die Social-Media Kanäle der BSG Pneumant Fürstenwalde bzw. der Starframers Fürstenwalde.
    Jede Unterstützung hilft uns, diesen Rekordversuch professionell vorzubereiten und Fürstenwalde als Sportstadt stark nach außen zu tragen.

    Für die Spieler wird der Versuch körperlich und mental extrem belastend sein. Wie bereiten sich die Teilnehmer auf die 24 Stunden Dauerbowling vor und welche Strategien gibt es, um Konzentration und Fitness aufrechtzuerhalten?

    Die Belastung wird enorm sein. 24 Stunden Bowling bedeuten tausende Würfe, dauerhaftes Stehen, ständige Wiederholung der gleichen Bewegungsabläufe und eine hohe mentale Anspannung. Deshalb bereiten wir uns nicht nur sportlich, sondern auch organisatorisch und medizinisch auf den Versuch vor.
    Die Spieler werden gezielt an lange Belastungsphasen herangeführt. Die Trainings dienen dazu, realistisch zu testen, wie Körper, Konzentration und Abläufe über mehrere Stunden funktionieren. Dabei geht es auch darum, Pausen richtig zu nutzen, die Belastung der Gelenke zu beobachten und herauszufinden, welche Versorgung während des Versuchs wirklich sinnvoll ist.
    Ein zentraler Punkt ist das Team hinter den Spielern. Die Unterstützer arbeiten im Schichtsystem, denn auch sie haben eine enorme Belastung. Sie reinigen Bälle, reichen sie den Spielern an, achten auf Abläufe, unterstützen bei der Versorgung und helfen dabei, dass die Spieler möglichst wenig unnötige Wege und Bewegungen haben.

    Medizinische und therapeutische Betreuung spielen ebenfalls eine große Rolle. Mit Unterstützung durch Dr. med. Max Elstermann von Elster

    https://praxis-elstermann.de

    sowie ergotherapeutischer Begleitung durch Guido Lambrecht

    http://ergo-fw.de/

    angepasster Verpflegung durch EDEKA Förster

    https://www.edeka.de/maerkte/800871

    und hoffentlich zusätzlicher physiotherapeutischer Hilfe wollen wir dafür sorgen, dass die Spieler die 24 Stunden möglichst stabil und gesund durchhalten.

    Am Ende wird es nicht nur auf Kraft ankommen, sondern auf Disziplin, Teamarbeit, mentale Stärke und einen klaren Ablaufplan.

    Was würde ein erfolgreicher Weltrekord für die BSG Pneumant Fürstenwalde und den Bowlingsport in Brandenburg insgesamt bedeuten?

    Ein erfolgreicher Weltrekord wäre für uns als BSG Pneumant Fürstenwalde und für die Starframers natürlich ein historischer Moment. Aber es geht uns nicht nur um eine Zahl oder einen Eintrag. Es geht darum zu zeigen, was mit Zusammenhalt, Leidenschaft und ehrenamtlichem Engagement möglich ist.
    Für unseren Verein wäre es ein starkes Zeichen zum 25-jährigen Bestehen der Bowlingabteilung. Viele Menschen arbeiten seit Jahren dafür, den Bowlingsport in Fürstenwalde lebendig zu halten – im Männer-, Frauen-, Kinder- und Inklusionsbereich. Ein solcher Rekordversuch kann Aufmerksamkeit schaffen, neue Menschen für den Sport begeistern und zeigen, dass Bowling weit mehr ist als Freizeitspaß. Es ist Sport, Ausdauer, Technik, Konzentration und Teamgeist.
    Auch für den Bowlingsport in Brandenburg wäre ein erfolgreicher Rekord ein wichtiges Signal. Wir möchten zeigen, dass große sportliche Projekte nicht nur in großen Städten entstehen können. Auch in Fürstenwalde kann etwas wachsen, das über die Region hinaus ausstrahlt.

    Dabei hilft uns auch die regionale Aufmerksamkeit, unter anderem durch die Berichterstattung des Spreeboten:

    Wenn wir am Ende tatsächlich den Rekord brechen, dann wäre das nicht nur unser Erfolg, sondern ein Erfolg für alle, die uns unterstützt, begleitet und an dieses Projekt geglaubt haben.

  • Cindy Sommer und Nicklas Fritze sichern sich die Titel

    Cindy Sommer und Nicklas Fritze sichern sich die Titel

    Landeseinzelmeisterschaft im Bowling: Titel für Sommer und Fritze in Wildau

    Am 10. Mai 2026 wurde die Landeseinzelmeisterschaft der Damen und Herren im A10 Bowling Wildau entschieden. Aufgrund eines technischen Abbruchs am ursprünglichen Termin (3. Mai) wurden die Zwischenrunde und das Finale zusammengelegt. Ein besonderer Dank gilt dem Team des A10 Bowling, das kurzfristig einsprang, um den Wettbewerb nach den Qualifikationsrunden im BowlPlay Berlin Tegel zu ermöglichen.

    Damen: Schöneicher Trio an der Spitze

    Bei den Damen dominierten die Spielerinnen der B1 Bowler Schöneiche das Geschehen. Cindy Sommer verteidigte ihre Spitzenposition aus der Qualifikation bis zum Ende des Round Robins. Caroline Lingk schob sich mit einer starken Zwischenrunde auf den zweiten Platz vor, während Anke von Treskow den Dreifacherfolg für Schöneiche perfekt machte.

    Endergebnis Damen:

    PlatzNameVereinPins (Ges.)Schnitt
    1.Cindy SommerB1 Bowler 2.892190,13
    2.Caroline LingkB1 Bowler 2.761181,40
    3.Anke von TreskowB1 Bowler 2.675175,67

    Herren: Spannendes Finale mit Führungswechsel

    Im Wettbewerb der Herren blieb es bis zum letzten Frame spannend. Nico Skuldzus (JBF 2000) führte das Feld über weite Strecken an, musste sich im Round Robin jedoch der Konkurrenz beugen. Nicklas Fritze vom BC Strike 99 Eisenhüttenstadt gelang eine bemerkenswerte Aufholjagd: Mit einer Serie von hohen Spielen im Finale (darunter 279 Pins) sicherte er sich mit nur fünf Pins Vorsprung den Landestitel vor Sandro Brandt, der damit die „TripleCrown“ im Landesverband (Einzel, Doppel und Mixed) denkbar knapp verpasste.

    Endergebnis Herren:

    PlatzNameVereinPins (Ges.)Schnitt
    1.Nicklas FritzeBC Strike 99 3.528202,82
    2.Sandro BrandtTSV Chemie 3.523203,71
    3.Nico SkuldzusJBF 20003.515203,24