Bronze für die Herren – Damen verpassen das Podium denkbar knapp

Team Brandenburg DM Länder 2026

Bei der Deutschen Meisterschaft der Ländermannschaften im Bowling haben die Damen einen starken vierten Platz erreicht, während die Herren mit Bronze den Sprung auf das Podium geschafft haben. Gastgeber und Ausrichter der Deutschen Meisterschaft war der Sportkegler- und Bowlingverband Brandenburg (SKVB). Austragungsort war das A10 Bowling Wildau, das erst wenige Wochen vor dem Wettbewerb auf String-Pins umgerüstet worden war.

Für die Bowlingspielerinnen und Bowlingspieler selbst ist diese Technik längst keine Neuheit. Für den Standort Wildau war die Deutsche Meisterschaft jedoch eine besondere Premiere: Erstmals konnte das Center die neu installierten Anlagen unter echten Wettbewerbsbedingungen erproben.

Damen auf Rang vier

Die Damen lagen am Ende punktgleich mit dem Landesverband Schleswig-Holstein. Letztlich entschieden die erzielten Pins über die Platzierung: Schleswig-Holstein kam auf 46 Pins mehr und sicherte sich damit Rang drei. Die Brandenburgerinnen mussten sich somit trotz gleicher Punktzahl mit dem undankbaren vierten Platz zufriedengeben.

Den Deutschen Meistertitel bei den Damen sicherte sich Berlin vor dem Landesverband Hessen.

Über insgesamt 33 Spiele im Baker-Modus erzielten die Damen einen Schnitt von 177,94 Pins. Dass am Ende lediglich 46 Pins zum Podium fehlten, zeigt, wie eng die Entscheidung um die Medaillenplätze ausfiel. Mit einer geringfügig besseren Pin-Ausbeute wäre damit auch eine Medaille möglich gewesen.

Herren holen Bronze

Noch erfolgreicher verlief der Wettbewerb für die Herren. Mit Bronze sicherte sich die Brandenburger Mannschaft den dritten Platz und damit einen Platz auf dem Podium. Vor Brandenburg landeten Hessen und Bayern.

Bayern krönte sich dabei bereits zum dritten Mal in Folge zum Deutschen Meister und verteidigte damit erfolgreich seinen Titel. Hessen belegte den zweiten Platz.

Die Herren kamen über insgesamt 26 Spiele im Baker-Modus auf einen starken Schnitt von 198,23 Pins. Damit bewiesen sie über den gesamten Wettbewerb hinweg eine konstant hohe Leistung und belohnten sich am Ende mit der Bronzemedaille.

Brandenburg erneut stark auf nationaler Ebene

Mit dem vierten Platz der Damen und der Bronzemedaille der Herren hat Brandenburg erneut seine Stärke im deutschen Bowling unter Beweis gestellt. Beide Mannschaften konnten sich in einem starken Teilnehmerfeld weit vorne behaupten.

Das Ergebnis zeigt einmal mehr, dass sich das Land Brandenburg im Bowling zu den besten Bundesländern Deutschlands zählen darf. Eine Medaille bei den Herren und nur 46 Pins, die den Damen zum Podium fehlten, sind ein starkes Ergebnis und ein überzeugender Beleg für die Qualität und Leistungsdichte im Brandenburger Bowling.

Dank an das A10 Bowling Wildau

Zum Abschluss gilt ein besonderer Dank dem gesamten Personal des A10 Bowling Wildau. Mit ihrem Einsatz und ihrer Unterstützung sorgte das Team für einen reibungslosen Ablauf der Deutschen Meisterschaft und trug damit maßgeblich dazu bei, dass die Mannschaften einen gelungenen und fairen Wettbewerb austragen konnten.